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Mallorca-Menorca-Ibiza-Formentera
Keine Angst vor dem "Ballermann"! Auf den Balearen findet wohl jeder etwas, dem individuellen Bedürfnis entsprechend. Zerklüftete Küstenabschnitte, schöne Buchten, weiße Sandstrände, malerische Häfen und ein faszinierendes Inselinneres. Na klar, der Massentourismus hat Spuren hinterlassen, dennoch haben einige Orte noch viel von der ursprünglichen Bebauung. Reine Touristenburgen brauchen wir wirklich nicht unbedingt anzusteuern.
Von der Segelyacht aus entdecken wir die zweite Seite der Balearen, denn diese haben weit mehr, als nur den "Ballermann" zu bieten. Nicht nur Mallorca bietet mit ihrer 555 km langen Küste eine attraktive Segelkulisse. Auch Ibiza, Formentera und Menorca haben ihre ganz speziellen Reize und bieten unberührte Natur und unzerstörte Landschaften.
Wer sich sprachlich auf die Balearen einstellen möchte, sollte versuchen, neben Kastillisch ein wenig Mallorquin zu lernen. Sehr freundliche Begegnungen werden der Lohn des Lernens sein.
Die Balearen bieten Dank ihres idealen, mediterranen Klimas verschiedene Törnalternativen. Die Palette reicht vom gemütlichen Daycruising bis hin zu anspruchsvollen Seeschlägen. Ebenso haben wir bei den Liegemöglichkeiten die "Qual der Wahl" und können zwischen Yachthäfen und mondänen Marinas oder eher Fischerhäfen und ruhigen Ankerbuchten entscheiden.
Der Wind weht in diesem Revier eher mäßig und so ist dieses Seegebiet besonders für AnfängerInnen geeignet. Am späten Vormittag - also nach dem Frühstück und dem ersten Baden - setzen thermische Winde ein, die sich zum Nachmittag verstärken. Gegen Abend schläft der Wind meist ein und beschert uns somit eine ruhige Nacht.
Törnangebot:
Eine detaillierte Route wird in der Regel nicht von vornherein festgelegt, denn Wind und Wetter sind die Routenplaner eines Seglers. In einer Flaute rückt das Ziel in weite Ferne, bei auffrischenden Winden ist das Tagesziel im Nu erreicht und die Planung über den Haufen geworfen. So wird die Route jeden Morgen neu vor der Abfahrt unter Berücksichtigung der Wettervorhersage mit dem Skipper besprochen. Die Nächte verbringen wir in einsamen Buchten oder in den Häfen an der Küste.
Eine Törnvariante könnte uns von Palma de Mallorca an die Ostküste der Insel führen. Einige hübsche Häfen und Ankerbuchten erwarten uns hier.
Hoffentlich schnell geht es hinaus aus der Bucht von Palma. Die Cala Pi, ein enger Schlauch von hohen Felsen umrahmt, kann das erste Ziel sein. Sollte hier kein Platz sein, kann es weiter gehen nach Sa Rapita. Hinter dem Cap de Salines reihen sich diverse Häfen aneinander. Wir haben somit die Wahl, welchen Hafen wir für die Hinfahrt wählen und welchen wir auf der Rückfahrt besuchen.
Porto Christo könnte der nördlichste Ort dieser Reise sein. Hier sollten unbedingt die Drachenhöhlen besucht werden. Sie gehören zu den größten Tropfsteinhöhlen Europas.
Ein weiteres Highlight ist die unter Naturschutz stehende Insel Cabrera, die wir auf dem Rückweg nach Palma ansteuern können, wenn wir eine Genehmigung hierfür erhalten.
Gute Wetterbedingungen, gepaart mit hoch motivierter Crew, könnten uns auch noch über Porto Christo hinaus nach Alcudia und weiter nach Menorca führen. Nur 60.000 Menschen leben auf dieser Insel in drei größeren Orten und einer Hand voll Dörfern. Dazu kommen natürlich im Sommer noch einige Tausend Touristen. Allerdings vergleichsweise wenig. Wenn man die Flugpläne der Airlines anschaut, ist schnell festzustellen, das Menorca erheblich seltener angeflogen wird. Wer ausgiebiges Nachtleben sucht, ist auf dieser Insel falsch aufgehoben. Ruhig und beschaulich geht es hier zu.
Rund 30 Seemeilen von Alcudia entfernt, landen wir in Ciudadela an. Recht schön liegt oberhalb des Hafens die frühere Hauptstadt der Insel, deren Größe sich vom Hafen nicht erahnen lässt. Eine große Festungsmauer und eine Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert bestimmen das Bild des Ortes.
Oder es kann in den sehr geschützten Fjord von Fornells gehen. Inmitten der vertrockneten, felsigen Hügel leuchten die weißen Häuser des kleinen Ortes in dessen Umgebung sich zahlreiche Hotels angesiedelt haben. Viel Platz an der Pier gibt es hier nicht und wir liegen vermutlich vor Anker. Jederzeit von Bord ins Wasser springen zu können, wird aber auch sehr gern angenommen.
Sollte der Wind zu sehr aus West wehen, können wir aber auch nach Mahon, der heutigen Hauptstadt, segeln. Unendlich scheint sich der Fjord, der einen der größten Naturhäfen der Welt darstellt, in die Insel zu graben. Viel Zeit bleibt bei diesen Varianten allerdings nicht, ist doch auch noch der Weg zurück nach Mallorca zu berücksichtigen.
Törn Palma de Mallorca-Ibiza- Formentera- Palma:
Auch bei diesem Törn bedarf es entsprechender Wetterbedingungen und viel segeln wollender Crew.
Palma ist der Ausgangs- und Endhafen für diese Reise, die uns die Inseln Ibiza und Formentera erschließt. Die Küsten Ibizas sind stark gegliedert. Viele kleine Klippen sind der Insel vorgelagert, navigatorisch sind sie aber problemlos. Will man das Nachtleben von Ibiza - Stadt erleben, sollte man hierbei berücksichtigen, dass die Liegeplätze hier sehr rar und die Hafengebühren sehr hoch sind. Ibiza hat aber mit verschiedenen schönen Ankerbuchten auch einiges mehr zu bieten, als die etwas durchgeknallte Partyszene der Hauptstadt.
Formentera, nur einige Seemeilen südlich von Ibiza gelegen, stellt sich etwas entspannter dar. Der Hafen der Insel ist zwar etwas schmucklos, aber er ist ein guter Ausgangspunkt für eine Inselerkundung, für die wir ein Fahrrad empfehlen würden. Die Insel ist recht flach, allenfalls sandige Wege können ein Handicap beim radeln sein.
Nach dem Auftanken der Wasservorräte sollten wir uns wieder einen Ankerplatz suchen. Mit ihren sehr langen Sandstränden hat Formentera da einiges zu bieten. Auch bei dieser Törnvariante ist auf dem Rückweg ein Besuch des Naturschutzgebietes Cabrera möglich.
Südliche Winde am Reiseanfang und die Vorhersage von stärkeren nördlichen Winden am Törnende, sollten allerdings den Verlauf lieber an der eingangs geschilderten Variante orientieren. Zu lang sind die Strecken, wenn der Wind auf die Nase weht. Eines wird wohl am Ende aller Törnangebote gemein sein: Die Balearen haben einige Vorurteile nicht verdient und stellen ein schönes Segelrevier dar. Wer die Segelreise mit einem Landurlaub verbinden will, findet auf Mallorca zahlreiche Möglichkeiten.
Einen Tipp haben wir in Cala Santanyi, im Südosten der Insel, ca. 40 Autominuten von Palma entfernt. Kein Luxushotel, sondern ein kleines, einfaches aber sauberes, familiengeführtes Haus in einer Lage, die touristisch noch nicht so heftig erschlossen ist. Das Hotel liegt direkt am Meer, inmitten eines Pinienwaldes. Der Sandstrand liegt fast vor der Haustür. Fast alle Zimmer haben Meerblick und verfügen über Bad und Balkon. Mit Preisen von ca. 35 € p.P. und Nacht im Doppel- oder ca. 42 € im Einzelzimmer kann sich dieses Hotel auch preislich gut sehen lassen.
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Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar.
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Klima
Iberische Halbinsel: Mediterranes Klima an den Küsten, kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern im Landesinneren. Die durchschnittliche jährliche Niederschlagsmenge liegt in der Meseta bei 305 bis 635 mm, im Norden und Nordwesten bei 890 mm. Die Durchschnittstemperatur in Madrid liegt zwischen 1 bis 8 °C im Januar und 17 bis 31°C im Juli, auf den Balearen zwischen 28 und 33 °C im Sommer und 13 bis 18 °C im Winter.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation LAS PALMAS Höhe über NN in m: 15 Geographische Position: 15° 25’ W, 28° 9’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
20,4
20,5
21,0
21,5
22,3
23,6
24,8
26,0
26,4
25,5
23,5
21,5
Temp. ø Min. (°C)
16,4
16,3
16,7
17,2
18,3
19,6
21,0
22,0
22,2
21,3
19,4
17,4
Regentage
4
3
3
2
1
< 1
< 1
< 1
1
3
4
5
Niederschlag (mm)
19
19
13
6
2
2
1
1
3
16
31
26
Sonnenstunden ø
6,0
6,6
6,8
7,5
8,3
9,0
9,5
9,3
7,7
6,9
6,1
5,8
Wasser-Temp. ø (°C)
19
18
18
18
19
20
21
22
23
23
21
20
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
zs
zs
zs
--
--
Klimastation MADRID-RETIRO (Obs.), Kastilien Höhe über NN in m: 667 Geographische Position: 3° 41’ W, 40° 25’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
8,5
11,0
14,9
18,4
21,2
26,9
30,8
29,5
25,0
18,5
12,8
8,8
Temp. ø Min. (°C)
1,5
2,2
5,2
7,4
10,2
14,6
17,4
17,1
14,1
9,5
5,3
2,2
Regentage
8
8
7
7
7
5
2
1
4
6
7
8
Niederschlag (mm)
45
44
37
51
44
27
12
12
30
51
58
52
Sonnenstunden ø
4,6
5,7
6,4
8,0
9,5
10,8
12,3
11,4
8,6
6,6
5,2
4,5
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
zs
zs
zs
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Spanien: Embajada de la República Federal de Alemania www.madrid.diplo.de
Segelreise mit Skipper, Unterbringung in Doppelkabine, Nutzung der Yacht und -ausrüstung, Segelanleitung und Seemeilenbestätigung
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Doppelkabine zur Einzelnutzung *
225,-
Doppelkabine zur Einzelnutzung *
240,-
Doppelkabine zur Einzelnutzung *
215,-
* nur für bestimmte Termine verfügbar
Nicht enthaltene Leistungen
An- und Abreise
Verpflegung (ca. 150,- €/Woche/Person)
Bordkasse (Diesel, Wasser, Hafengebühren, etc.) ca. 60 € pro Person/Woche
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 8
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Balearen entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 700 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 19 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de