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Chile - Reisebaustein "Schifffahrt durch die patagonischen Fjorde" (ab Puerto Montt)
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Auf unserem Passagier- und Frachtschiff kreuzen Sie durch die Fjorde der noch völlig unberührten Küste Patagoniens mit einer Szenerie von scheinbar unendlichem, grünen Regenwald und vereinzelten, schneebedeckten Vulkanen. Es ist das einzige Linienschiff, das die Route durch die zerklüftete Inselwelt bis zu den riesigen Eismassen des Campo Hielo Sur und andersherum fährt. Eine Patagonien-Kreuzfahrt für Entdecker!
Tag 1: Willkommen an Bord - Leinen los Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls Sie von Regen in Puerto Montt empfangen werden: Hier schüttet es gern und anhaltend der Eindruck ist tatsächlich grau und trist. Bei Sonnenschein hingegen öffnet sich der Blick über den Hafen, die schimmernde Bucht von Reloncaví und den weißgetünchten Gipfel eines der aktivsten Vulkane in Chile den Calbuco. Um 17 Uhr heißt der Kapitän des einstigen Frachtschiffs, das Ihr Verkehrsmittel ist, Sie willkommen an Bord, um die Fahrt über die Golfe von Ancud und Corcovado zu starten. Die kleine Stadt Calbuco gleitet vorbei. Der Name der Stadt wurde von den Ureinwohnern geprägt und bedeutet so viel wie „Blaue Wasser“. Nur 60 km nordöstlich liegt der gleichnamige Vulkan. Zuletzt brach er 1972 aus. Apropos: Auch die Stadt Ancud, durch die die Panamericana führt und die der erste Hafen für Schiffe war, die um Kap Hoorn oder durch die Magellanstraße gesegelt waren, hat die Naturgewalten Chiles schon zu spüren bekommen. 1960 wurde Ancud von einem Erdbeben stark zerstört. Wenn Sie um 19.30 Uhr an Bord Ihr Abendessen genießen, sich im Anschluss einen Film ansehen, Live-Musik hören oder es sich in Ihrer Kabine gemütlich machen, befinden Sie sich ganz in der Nähe des Vulkans Corcovado, der ebenfalls in der vulkanisch hoch aktiven Zone der Südamerikanischen Kordilleren liegt. Sein letzter großer Ausbruch ereignete sich im Jahr 1835.
Tag 2: Die patagonische Inselwelt kennen lernen und mit Ureinwohnern ins Gespäch kommen Der nächste Morgen an Bord beginnt um 8 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor Sie die Möglichkeit haben, sich in einer Gesprächsrunde (auf Englisch oder Spanisch) über die Flora und Fauna der vorbei gleitenden patagonischen Inselwelt zu informieren. Das Schiff lässt den Chonos-Archipel, der aus mehreren Hundert Inseln besteht, hinter sich. Außer dem kleinen Ort Melinka im Norden der Insel und Puerto Aguirre ist der Archipel praktisch unbewohnt. Bei der Fahrt durch den Pérez-Kanal entdecken Sie mit Glück Kormoran- und Seehund-Kolonien. Die Fahrt geht weiter durch den Pulluche-Kanal bis hinaus aufs offene Meer. Um 12.30 Uhr wird Lunch serviert. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, mit Menschen des Stammes der Kawesqar, eine der vier ethnischen Gruppen, die bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf Feuerland siedelten, ins Gespräch (auf Englisch oder Spanisch) zu kommen. Die Kawesqar siedelten als Seenomaden in den Wasserkanälen an der Westküste von Patagonien. Die Familien zogen in großen Rindenkanus von einem Lager zum anderen und jagten Seelöwen, Fische oder Pinguine. Wie andere Ureinwohner Feuerlands wurden sie durch weiße Siedler Anfang des 20. Jahrhunderts fast vollständig ausgerottet. Der Abend an Bord wird gestaltet mit einer Film-Dokumentation, das Abendessen und Live-Musik.
Tag 3: Das patagonische Eismeer vor Augen Um 6 Uhr in der Frühe wird zum Morgenkaffee eingeladen, damit Sie es nicht verpassen, wenn das Schiff in den Messier-Kanal einfährt. Der Kanal trennt das Festland und die lange Insel Wellington. Die Insel liegt bereits im Bereich der antarktischen Eisdrift und ist von zahlreichen Fjorden durchzogen. Wichtigster Ort auf der Insel ist Kawesqar-Siedlung Puerto Edén mit rund 250 Einwohnern, ansonsten ist die Insel praktisch unbewohnt. Das Klima ist aufgrund der südlichen Lage bereits recht polar und sehr regenreich. Nach atemberaubenden Eindrücken, die Sie zum Beispiel beim Passieren der Meerenge Angostura Inglesa gewinnen, wird um 8 Uhr Frühstück serviert, um 13 Uhr Lunch. Je weiter südlich Sie kommen, desto unwirtlicher wird die Natur. Im Angesicht der Gletscher folgen Informations-Gespräche über die Geologie und Vereisung (auf Englisch oder Spanisch). Und auch die bizarren geografischen Formationen des Torres del Paine-Nationalparks, dessen Ausläufer das Schiff passiert, werden Gesprächsthema sein, bevor um 19.30 Uhr Abendessen angeboten wird. Mit Bingo und einer Abschlussparty an Bord wird bereits das Ende der abenteuerlichen Seefahrt eingeläutet.
Tag 4: Am Ziel - Puerto Natales und der Fjord der letzten Hoffnung Für die damaligen Entdecker Südamerikas muss der „Fjord der letzten Hoffnung“ (Seno Ultima Esperanza Fjord) mit den umliegenden Bergmassiven so etwas wie der letzte sichere Hafen vor der gefährlichen Fahrt um das windgepeitschte Kap Hoorn gewesen sein. Auch Sie steuern ihn heute an, bevor das Schiff die Endstation Puerto Natales, das malerische Städtchen an den Ufern, erreicht und Sie gegen 15 Uhr von Bord gehen. Puerto Natales wird von Touristen aus aller Welt angesteuert, ist die Stadt doch Ausgangspunkt für einen Besuch des Nationalparks Torres del Paine. Genießen Sie es, von dieser rauen Naturschönheit umgeben zu sein!
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Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ sehr gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar: Reiseversicherung dennoch sinnvoll!
Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen.
Angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) können risikobehaftet sein.
Klima
Aufgrund seiner enormen Nord-Süd-Ausdehnung besitzt das Land eine große geographische und klimatische Vielfalt. Insgesamt herrscht ein gemäßigtes Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit im Winter. Im Nordosten herrscht Wüstenklima und Süden ist es regnerisch und kalt.
Plötzliche Wetterumschwünge können Bergwanderer gefährden. Eine Bergwanderung in den Anden ist keinesfalls mit den Verhältnissen in den Alpen oder den deutschen Mittelgebirgen zu vergleichen, so dass auch erfahrene Bergsteiger in Lebensgefahr geraten können. Lebenswichtig ist eine gründliche Vorbereitung, gute Ausrüstung und ausreichende Verpflegung.
Zusätzliche, durch Wetterumschwung erforderliche Übernachtungen sollten bei der Tourenplanung berücksichtigt werden. Wanderungen nur mit mindestens drei Personen unternehmen, am besten mit einem ortskundigen Führer. Man sollte sich unbedingt bei den örtlichen Carabineros oder am Eingang des Nationalparks melden und die ungefähre Route sowie die Dauer der Wanderung angeben, um eventuelle Suchaktionen zu erleichtern. In den trockenen Gebieten in Nordchile ist außerdem darauf zu achten, dass stets ausreichend Wasser mitgeführt und getrunken wird. Auch in der Wüste wird es trotz der hohen Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt, was vor allem bei Ausflügen zum Hochplateau El Tatio bei San Pedro de Atacama zu beachten ist.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ANTOFAGASTA-CERRO MORENO (Flughafen) Höhe über NN in m: 135 geographische Position: 70° 26’ W, 23° 26’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
23,1
23,3
22,1
20,3
18,4
17,0
16,4
16,5
17,1
18,1
19,7
21,7
Temp. ø Min. (°C)
17,8
17,5
16,6
14,2
13,3
12,1
11,7
12,1
12,8
13,9
15,1
16,6
Regentage
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
0
Niederschlag (mm)
0
0
0
< 1
< 1
1
< 1
< 1
< 1
< 1
< 1
< 1
Sonnenstunden ø
9,5
10,0
9,2
8,5
7,4
6,0
6,8
6,9
7,6
7,6
8,8
9,8
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
zs
zs
zs
--
--
--
--
--
--
--
--
zs
Klimastation PUNTA ARENAS (Flughafen) Höhe über NN in m: 33 geographische Position: 70° 51’ W, 53° 2’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
13,9
13,9
12,1
9,3
6,4
4,2
3,6
5,1
7,7
10,1
11,7
13,3
Temp. ø Min. (°C)
7,2
7,0
5,4
3,4
1,6
-0,2
-0,7
0,1
1,5
3,3
4,6
6,2
Regentage
8
6
7
8
8
7
6
7
5
5
7
7
Niederschlag (mm)
39
28
30
36
42
28
30
30
24
29
32
29
Sonnenstunden ø
7,4
5,9
4,6
4,2
2,6
2,3
2,2
3,6
5,7
6,6
7,8
7,2
Wasser-Temp. ø (°C)
9
9
8
8
8
7
6
5
6
7
7
7
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
Klimastation SANTIAGO DE CHILE (Stadt) Höhe über NN in m: 520 geographische Position: 70° 41’ W, 33° 26’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
29,4
28,7
26,7
23,0
17,9
14,4
14,5
16,2
18,4
22,0
25,1
28,0
Temp. ø Min. (°C)
12,4
11,8
10,1
7,6
5,7
3,7
3,2
4,3
5,9
7,8
9,5
11,8
Regentage
< 1
< 1
< 1
1
5
5
5
6
3
2
1
< 1
Niederschlag (mm)
< 1
1
3
10
42
70
87
52
22
13
9
2
Sonnenstunden ø
10,4
9,2
8,1
5,9
4,4
3,5
4,0
5,2
5,5
7,1
8,8
10,1
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
* Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Chile: Embajada de la República Federal de Alemania www.embajadaconsuladoschile.de
3 Übernachtungen an Bord in gebuchter Kabinenkategorie
Vollverpflegung an Bord
Ausflüge laut Programm
Filme/Spiele im Salon
Nicht enthaltene Leistungen
Persönliche Ausgaben und Trinkgelder
Reiseversicherung (nähere Informationen auf Anfrage)
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 1
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Chile entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 8500 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 200 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
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