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Deutschland - Citycycling Berlin
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Kaum eine Großstadt eignet sich besser mit dem Rad entdeckt zu werden als Berlin. Es ist soviel Grün an Havel, Spree und Panke, dass man manchmal denkt, mitten auf dem Lande zu sein. Den verkehrsarmen Sonntag nutzen wir, um das „neue“ Berlin im Regierungsviertel und im Bezirk Mitte zu erkunden. Alle Touren werden von Kennern der Stadt geleitet, die Euch Faszinierendes auch zu den sozialen, historischen und architektonischen Aspekten Berlins näher bringen.
1. Tag: Die Spree und der Westen Am frühen Nachmittag Start an der Spree bis tief in den Westen Charlottenburgs zum gleichnamigen Schloss. Über lauschige Pfade entlang des Lietzensees kommen wir später auf die Magistrale der West-City, den Kudamm. Dieser wird von uns in voller Länge durchfahren, bevor wir nach Schöneberg und Richtung Kreuzberg durchstarten. Durch die Hasenheide gelangen wir nach Kreuzberg mit seinem multikulturellen Flair. Am Abend geht’s zum Broileressen in das Alt-Berliner Wirtshaus „Henne“ direkt am ehemaligen Grenzstreifen in Kreuzberg einzukehren.
2. Tag: Mauerradweg und Potsdam Mit den Rädern im Zug geht’s in die Brandenburgische Landeshauptstadt vor den Toren Berlins. Auf dem Rad passieren wir das Holländische Viertel, das Schloss Sanssoucci und die russische Kolonie Alexandrowka. Wir besteigen einen Turm des Lustschlosses Belvedere auf dem Pfingstberg und genießen den phantastischen Ausblick über die Havellandschaft. Durch den Königswald, vorbei am Krampnitz-, Lehnitz- und Jungfernsee erreichen wir das Dorf Sacrow und folgen idyllischen Wald und Uferwegen, die oftmals direkt auf dem früheren Mauerstreifen verlaufen, in Richtung Spandau. Das frisch sanierte Olympiastadion besehen wir uns aus der Nähe und steigen auf den dortigen Glockenturm. Rückfahrt per S-Bahn.
3. Tag: Berliner Republik In Pankow scheint uns an einigen Stellen die DDR-Vergangenheit wieder einzuholen. Wir stoßen auf das Flüsschen Panke, das dem Bezirk den Namen gab. Ihrem Lauf folgend durchqueren wir den bekannten “Arbeiterbezirk” Wedding und erreichen den neuen Berliner Hauptbahnhof, der das Regierungsviertel nach Norden begrenzt. Kanzleramt, und Reichstag liegen an der Route zu den repräsentativen Botschaften im südlichen Tiergartenviertel. Über den Potsdamer Platz und durch das Brandenburger Tor biken wir auf die Prachtstraße Unter den Linden und die Museumsinsel. Am Alexanderplatz ist es ein Muss, mit dem Aufzug ins Café des 368 m hohen Fernsehturms zu fahren. Die Aussicht über ganz Berlin ist überwältigend. Nach einem Turn zum Gendarmenmarkt, zum neuen Holocaust-Mahnmal und zum Checkpoint Charlie endet die Reise gegen 17.00 Uhr am Bahnhof Friedrichstraße.
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