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Georgien - Georgien WWF – Wilde Natur trifft legendäre Gastfreundschaft
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Als Gott das Land an die Völker verteilte, verspäteten sich die Georgier. Zuerst zürnte der Herr, denn alles Land war bereits verteilt. Doch die Fröhlichkeit und der Charme der Abgesandten dieses Volkes versöhnten ihn, und er schenkte den Georgiern den Flecken Erde, den er eigentlich sich selbst vorbehalten hatte. Die Gebirgszüge des Großen und Kleinen Kaukasus prägen die Landschaft. Fast die Hälfte der Landesfläche ist derzeit mit Wald bedeckt. Große Teile davon sind intakter Urwald. Der Borjomi-Nationalpark wird als so genannter PAN Park geschützt. Noch immer streifen hier Leoparden, Braunbären, Wölfe und Luchse durch die Wälder. Es gibt genügend Gründe die Region zu schützen. Deshalb haben wir diese Reise in Kooperation mit dem WWF geplant. Nachhaltiger Tourismus und Naturschutz arbeiten Hand in Hand.
1. Tag: Abflug Deutschland Flug nach Tiflis. Bei Ankunft werden Sie am Flughafen abgeholt und zum Hotel gebracht. 2 Übernachtungen im Hotel in Tbilisi.
2. Tag: Begegnungen und Kultur in der Hauptstadt Tiflis Nachdem wir gefrühstückt haben erkunden wir die Altstadt der georgischen Hauptstadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt werden soll. Alle interessanten Baudenkmäler in der Altstadt liegen nahe zusammen, so dass sie leicht durch einen kurzen Spaziergang erreichbar sind. Zunächst besichtigen wir die Metechi Kirche aus dem 13.Jh. und das Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Vorbei an den Schwefelbädern – die abends fakultativ besucht werden können. Wir steigen auf die noch erhaltene Zitadelle der Narikala-Festung aus dem 4. Jh. und genießen den Ausblick. Vorbei kommen wir an ursprünglich 65 Schwefelbäder, die seit rund seit rund 700 Jahren genutzt werden. Heute sind lediglich noch sieben von ihnen vorhanden. Ein fakultativer Besuch am Abend ist möglich. Einer Legende nach verdankt Tbilissi, das “warme Quelle” bedeutet, diesem Ort auch seinen Namen. Wir schauen uns die Synagoge und die Sioni Kathedrale aus dem 7.Jh. an, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – sie christianisierte Georgien – aufbewahrt wird. Weiter zur Antschischati Kirche (6.Jh.), der ältesten Kirche der Stadt. Besuch der Schatzkammer des Historischen Museums, in der die Goldschmiedkunst aus der Zeit des Goldenen Vlieses bestaunt werden kann. Wenn die Schatzkammer nicht zugänglich sein sollte, wird die Schatzkammer des Kunstmuseums als Alternative angeboten. Nachmittags unternehmen wir einen Bummel auf der Rustaveli Straße. Entlang dieser platanengesäumten Flaniermeile befinden sich Theater, Paläste und Wohnhäuser im Stil des Klassizismus, Jugendstils und Barocks sowie das Parlamentsgebäude. Abendessen in einem traditionellen georgischen Restaurant. (F/-/A)
3. Tag: Mzcheta – die alte Hauptstadt Nach dem Frühstück besuchen wir das WWF Büro in Tiflis. Die WWF Mitarbeiter nehmen sich Zeit und geben Informationen zu Ihrer Arbeit und zum Borjomi-Nationalpark. Anschließend fahren wir in die am Zusammenfluss von Aragvi und Mtkvari gelegene Stadt Mzcheta und besichtigen die alte Hauptstadt und das religiöse Zentrum Georgiens. Die Stadt ist seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus besiedelt. Zunächst erkunden wir die Dschwari Kirche (6.Jh.) und danach die Swetizchoveli Kathedrale (11.Jh.), in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Unsere Weiterfahrt in die Meskheti Region über Heilbad Borjomi führt uns in die Kleinstadt Achalziche, welche in 1.029 m Höhe am Fluss Pozchowi liegt. Abendessen und Übernachtung in Achalziche im Hotel.
1 Übernachtung. (F/-/-)
4. Tag: Trekkingtour im Borjomi-Nationalpark Nach dem Frühstück fahren wir nach Atskuri. Von hier aus beginnt unsere erlebnisreiche Wanderung im Borjomi-Charagauli Nationalpark (unterstützt von WWF, PAN Parks). Mit seinen mehr als 76.000 Hektar Wald sowie subalpinen und alpinen Wiesen ist der Park einer der größten in Europa. Nach einer 4-tägigen Wanderung erreichen wir die Ortschaft Marelisi. Wir passieren Berge und Schluchten und durchqueren beeindruckende Landschaften.
Die Wanderzeit beträgt 6 Stunden mit einem Höhenunterschied von 1000 Metern
Übernachten werden wir in einer Hütte am Berg Amarati (1927 m) (F/M/A)
5. Tag: Trekkingtour im Borjomi-Nationalpark Heute wandern wir nach dem stärkenden Frühstück weiter bis zum Berg Lomismta (2187 m). Die Wanderzeit beträgt 7 Stunden mit einem Höhenunterschied von 260 Metern.
Übernachten werden wir am Berg Lomismta in einer Hütte. (F/M/A)
6. Tag: Trekkingtour im Borjomi-Nationalpark Nach dem Frühstück liegt eine Wanderung vom Lomismta Berg bis zur Ortschaft Didi Sachvlari vor uns. Die Wanderzeit beträgt 6-7 Stunden. Einen Höhenunterschied von 1380 Metern werden wir uns bergab erwandern.
Übernachtung in einer Hütte. (F/M/A)
7. Tag: Trekkingtour im Borjomi-Nationalpark Frühstück bekommen wir in unserer Unterkunft. Früh morgens wandern wir von Didi Sachwlari bis zum Dorf Marelisi. Von Marelisi fahren wir nach West-Georgien in die Imereti-Provinz, ins Land des Goldenen Vlieses. Nach der Ankunft in Kutaissi, der zweitgrößten Stadt des Landes, besuchen wir am Nachmittag die große Ruine der Bagrati-Kathedrale (11.Jh.), die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Zu Abend wird in der nächsten Unterkunft, einem Privathaus in Kutaissi gegessen. Jedes Zimmer verfügt über eine eigene Dusche/WC. Die Wanderzeit beträgt 3-4 Stunden und der Höhenunterschied beträgt 400 Meter.
1 Übernachtung in Kutaissi. (F/M/A)
8.Tag: Künstlerische Region Swanetien Nach dem Frühstück besuchen wir am Morgen den Bauernmarkt in Kutaissi. Danach besichtigen wir den Gelati Klosterkomplex mit der dazugehörigen Akademie – das Zentrum der Gelehrsamkeit im 12. Jh. (UNESCO Weltkulturerbe). Die Weiterfahrt vom Kolchis Tal hinauf in die höheren Lagen des Großen Kaukasus, in die Region Swanetien, wo sich mittelalterliche Wehr- und Wohntürme, hohe Berge und ungewöhnliche Traditionen der Einheimischen zu einem Gesamtkunstwerk vereinen, wird uns beeindrucken. Unterwegs gibt es einen Halt am Enguri Damm.
Abendessen und 3 Übernachtungen im Hotel in Mestia (mehrere Zimmer teilen sich Dusche/Toilette). (F/M/A)
9.Tag: Wanderung mit herrlichen Ausblicken Vormittags, nachdem wir gemeinsam gefrühstückt haben, fahren wir zum Dorf Lachiri. Von der Ortschaft wandern wir etwa vier Stunden durch die schönen Wiesen und Wälder, vorbei an den Dörfern Lachiri und Mulachi und kommen zur Mittagzeit zu Fuß nach Mestia zurück. Am Nachmittag Spaziergang im Ort und Besuch im historisch-ethnografischen Museum (F/M/A)
Wanderzeit: ca. 4 Stunden, 200hm bergauf, 500hm bergab
10.Tag: Uschguli, das höchste dauerhaft besiedelte Dorf Europas Am Morgen unternehmen wir eine ca. 2,5-stündige Fahrt nach Uschguli (2400m), das höchste dauerhaft besiedelte Dorf in Europa und UNESCO Weltkulturerbe. Das Mittagessen nehmen wir bei einer einheimischen Familie ein. Bei einem Spaziergang durch das Dorf besichtigen wir die Lamaria Kirche (12.Jh.) mit dem höchsten Berg Schchara (5068m). Fakultativ wird eine ca. 2,5-stündige Wanderung zum Turm der Königin Tamara angeboten. Rückfahrt nach Mestia. (F/M/A)
Die Wanderzeit beträgt 5 Stunden und es wird ein Höhenunterschied von 600 Metern überwunden.
11. Tag: Zurück nach Kutaissi Nach der morgendlichen Stärkung verlassen wir heute Swanetien und fahren zurück nach Kutaissi. Unterwegs schauen wir uns den Dadiani Palast aus dem 19. Jahrhundert an.
1 Übernachtung in Kutaissi in einem Privathaus (jedes Zimmer verfügt über eine eigene Dusche/WC. (F/M/A)
12. Tag: Auf der Seidenstraße Entlang der alten Seidenstraße führt uns die Fahrt in die Kartli-Region, in die Stadt Gori. Besuch der Höhlenstadt Uphlisziche (1.Jt v.Ch.), durch die ein Zweig der legendären Seidenstrasse führte. Die Stadtstruktur mit mehreren Straßen, einem Theater und verschiedenen Palästen ist gut nachvollziehbar. Danach fahren wir zurück nach Tbilissi.
2 Übernachtungen im Hotel in Tbilissi. (F/-/-)
13.Tag: Weinreise nach Kachetien Zum Abschluss der Reise unternehmen wir einen Ausflug nach Kachetien – das bekannte Weinanbauland Georgiens. Hier werden wir lokale Traditionen der Weinherstellung kennenlernen und die landestypischen Spezialitäten verkosten. Der Besuch einer Weinfabrik in Kvareli lässt unsere Sinne mit einer Weinprobe erfreuen. Mittags essen wir bei einer einheimischen Familie und besuchen danach die Wehrkirche Gremi (16 Jh.). Auf der Rückfahrt nach Tbilissi besichtigen wir in einem Dorf einen rustikalen Weinkeller und erhalten Einblick in die georgische Methode der Weinherstellung. Abschiedsabendessen in Tbilissi. (F/M/A)
14. Tag: Rückflug Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland. (F/-/-)
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.
Landminen stellen in vielen Gebieten eine große Gefahr dar, insb. nahe der Grenzen zu den umstrittenen Gebieten.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Die georgische Hauptstadt Tiflis liegt etwa 450 m über dem Meeresspiegel und etwa auf der geographischen Breite von Neapel. Dennoch entspricht das Klima eher dem Mitteleuropas. Im Osten des Landes herrscht ein gemäßigt kontinentales, im Westen ein mildes, niederschlagreiches Klima vor. Dort findet man auch tropische Gewächse wie Tee oder Feigen. Der Sommer (Juni bis August) ist meist heiß und schwül (bis zu 40 °C). Temperatur und Luftdruck können gelegentlich stark schwanken. Der Winter (Dezember bis Februar) ist in Tiflis nicht wesentlich kälter als in Deutschland, in Westgeorgien bleibt das Wetter milder. In den Bergregionen wird es sehr kalt und schneereich.
Die besten Reisezeiten sind April bis Juni sowie September und Oktober. Der Hochsommer ist wegen der großen Hitze weniger angenehm. Auch die Wintermonate sind wegen der in den meisten Gebäuden unzureichenden Beheizung und Stromversorgung weniger zu empfehlen.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation TIFLIS (TBILISI) Höhe über NN in m: 490 geographische Position: 44° 57’ E, 41° 41’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
5,5
7,2
11,9
17,6
23,2
27,2
30,6
30,8
25,8
19,8
12,6
7,4
Temp. ø Min. (°C)
-2,4
<1,0
2,1
7,1
12,1
15,7
18,9
18,7
14,7
9,3
3,9
-0,5
Regentage
4
5
6
8
10
9
6
6
5
6
4
4
Niederschlag (mm)
19
26
30
51
78
76
45
48
36
38
30
21
Sonnenstunden ø
3,2
3,6
4,6
5,7
6,9
8,3
8,3
8,0
6,9
5,3
3,4
3,0
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
zs
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Georgien: Deutsche Botschaft: www.tiflis.diplo.de
13 Übernachtungen im Doppelzimmer: 8x Mittelklasse-Hotel mit Du/WC, 2x Privatpension mit Gemeinschaftsbädern, 3x in nicht bewirtschafteten Berghütten (Gemeinschaftsraum, Toilette außerhalb)
Programm-Details: Wanderprogramm laut Ausschreibung. 4-tägiges Trekking im Borjomi Nationalpark. Treffen mit dem WWF. Stadtführung Tiflis. Besuch von Burgen, Klöstern, Kirchen. Weinverkostung. Eintritte.
Offenheit und Teamfähigkeit sind für diese Reise sehr wichtig. Die viertägige Trekkingtour ist moderat bis anspruchsvoll. Die Wanderungen haben eine Länge bis zu 8 Stunden und lassen uns bis zu 1000 Höhenmeter bergauf überwinden.
Geplante und ungeplante Begegnungen stellen einen wichtigen Aspekt dieser Reise dar. Kultur, Natur und aktive Erholung werden nicht zu kurz kommen.
Generelle Hinweise
Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinträchtigen, sind vorbehalten.
Preisinformationen
Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21 Tage vor Reisebeginn
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage
Zahlungsmodalitäten
Höhe der Anzahlung in % des Reisepreises: 20%
Restzahlung in Tagen vor Reisebeginn: 21 Tage
Letzte Rücktrittsmöglichkeit durch den Veranstalter: 21 Tage vor Reisebeginn