Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Griechenland - Kykladen - Inseln im Kreis
Bitte warten Sie einen Augenblick, die Bilder werden geladen!
Bild 9 von 9
Das leuchtende Weiß der Häuser, Kapellen und Kirchen im Kontrast zum tiefblauen Meer. Dazu ein immer strahlend blauer Himmel. Griechenland wie auf einer Postkarte – das sind die Kykladen.
Früher der Geheimtipp von Rucksacktouristen, sind sie seit Jahren ein Mittelpunkt des Griechenlandtourismus. Pauschaltourismus finden wir in den Kykladen allerdings vergleichsweise wenig. In den Katalogen der großen Reiseveranstalter finden wir außer Santorin, Mykonos und Paros nur selten Angebote aus diesem Inselreich. Ursache hierfür ist wohl die lückenhafte Infrastruktur für Touristikkonzerne. Größere, auf Massentourismus ausgerichtete Flughäfen, sind rar. Ein weiterer Grund mag darin zu finden sein, dass es nicht ganz so einfach ist, größere Grundstücksflächen für Hotelanlagen zu finden. Das Land ist meist im Familienbesitz. Es ist wohl schwierig alle Entscheidungsträger in einer Familie für einen Verkauf zu begeistern. Ich vermute auch eine Prägung aus früheren Inflationszeiten als ursächlichen Faktor. Warum soll ich mein Land verkaufen, wenn das Geld dann der Inflation zum Opfer fällt? Man kann mit Tourismus Geld verdienen? Da kaufe ich mir doch lieber einen Sack Zement, setze auf mein Haus noch ein Stockwerk drauf und vermiete die Zimmer direkt an die Touristen. Viele kleine Pensionen und Hotels sind einem solchen Gedankengut entsprungen.
Wenn die Fähren anlegen, findet man die Hotel- und Pensionsbesitzer an der Pier. Mit kleinen Flyern oder Fotos ihrer Häuser sind sie auf der Suche nach neuen Gästen. Einige konnte ich in den letzten 30 Jahren wachsen sehen. Da deren Besitzer immer noch auf dem Teppich geblieben sind, bin ich immer noch gern bei ihnen zu Gast. Diese Form des Tourismus hat den großen Vorteil, dass das eingenommene Geld auf den Inseln bleibt und nicht auf die Konten großer Konzerne fließt. Besonders das Haus von Nikos Polykritis (Hotel Soula) auf Naxos empfehlen wir für einen Aufenthalt vor oder nach dem Törn.
Von den mehr als 200 Inseln sind einige im Sommer zwar etwas überlaufen; aber selbst hier finden sich menschenleere, kleine Buchten, die zum Verweilen einladen und häufig nur mit dem Schiff zu erreichen sind. Die Herzlichkeit der Inselbewohner und die Gemütlichkeit der Tavernen in den kleinen Häfen hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Landschaftlich sind die Kykladen sehr kontrastreich. Neben den sehr kargen, weil wasserarmen Inseln wie Mykonos, Antiparos, Folegandros oder Delos gibt es überraschend grüne und fruchtbare Gegenden auf Naxos, Paros oder Amorgos. Im Frühling blüht und grünt es hier überall und verleitet dazu, unseren noch winterlichen Norden Europas zu entfliehen. Richtige Badetemperaturen werden zwar erst im Mai erreicht, aber auch im März und April können wir schon kräftig Sonne tanken.
Die dicht beieinander liegenden Inseln bilden ein variantenreiches Segelrevier. So entscheidet häufig der Wind, wo die Reise hingehen soll. Allerdings gibt die Hauptwindrichtung (Nordost) in den Sommermonaten auch eine gewisse Logik vor.
So versuchen wir zunächst mit “Amwindkursen” Höhe in Richtung Osten zu gewinnen. Möglichkeiten gibt es erheblich mehr, als wir darstellen können. Die Kykladen gelten als windreiches Revier, jedoch haben die letzten Jahre auch häufiger durchschnittliche Werte gezeigt. Auch bei starken Winden, haben wir bei unserer Schiffsgröße keine Probleme zu befürchten. Ihr werdet sehen, wie gutmütig diese Yacht unter Segeln ihre Bahnen zieht.
Bei unseren Reisen ist die Insel Naxos ein Ziel bzw. der Anfang oder das Ende der Reise. Kilometerlange Sandstrände oder eine Wanderung ins Hinterland mit typischen, kleinen Bergdörfern sollten der Crew einen Besuch wert sein.
Naxos ist von Piraeus oder Rafina einfach per Fähre (diese sind inzwischen in einem sehr guten Zustand) erreichbar. Allerdings sollten die Flugzeiten eures Fluges aus dem Heimatland auf die Fährzeiten in Griechenland abgestimmt sein. Auch per Inlandsflug ist Naxos erreichbar. Die Flüge gehen aber nicht täglich und die Flugzeiten passen nur selten zu den Anschlussflügen. Ich halte die Anreise mit der Fähre – neben ökologischen Gründen – auch für die erlebnisreichere und schönere Variante.
Törnangebote:
Törn A: Wir starten von Athen und segeln zunächst nach Kea. In der großen Bucht von Agios Nikolaos gibt es zwei Ecken, die sich als Liegeplatz anbieten. Vourkari besteht aus einer längeren Häuserzeile mit einigen Restaurants und Bars. Früher haben wir ausschließlich hier gelegen. Nachdem von Jahr zu Jahr immer mehr große Motoryachten in diesem Ort festmachen und die Preise in den Restaurants sich dem Standard angepasst haben, zieht es uns nun eher nach Korissa, dem Fährhafen der Insel. Hier ist das Preis- Leistungsverhältnis in den Tavernen besser und es gibt gute Versorgungsmöglichkeiten.
Am nächsten Tag segeln wir zunächst die Küste entlang nach Süden. Kythnos und hier den Ort Loutra steuern wir an. Früher waren die heißen Thermalquellen Ziel von Kurgästen. Einige Gebäude gehen auf Griechenlands ersten König, Otto von Bayern, zurück. Heute wirkt Loutra eher ein wenig verschlafen. Der recht gut gelungene Neubau des Hafens zieht einige Yachties an, die von den Einheimischen gern gesehen werden.
Auch im nächsten Ort – Finikas auf Syros – hat sich für den Yachttourismus einiges getan. Die Pier, die allerdings nur vor Wind aus nördlichen Richtungen schützt, wurde verlängert und bietet nun mehr Liegeplätze. Außerdem gibt es Duschen und Toiletten. Ansonsten liegt die ganze Insel eher am Rande von Touristenströmen.
Sehr einsam und sich eigentlich nur dem Yachttouristen eröffnend, zeigt sich am folgenden Tag unser Ankerplatz auf der Insel Rineia. Lediglich einige Ziegen und kleine landwirtschaftliche Gebäude finden wir an Land. Delos kann sich für eine Besichtigung anschließen. Im Altertum war dieser Ort politisches und religiöses Zentrum über die Kykladen hinaus. Zahlreiche Ruinen zeugen noch von dieser Zeit. Über Nacht dürfen wir hier nicht liegen bleiben. Deshalb segeln wir weiter nach Paros. Hier können wir vor Anker liegen, oder den Yachthafen von Naoussa besuchen, bevor es zum Endpunkt der Reise – nach Naxos – geht.
Törn B: Wir starten von Naxos und segeln nach Sifnos. Für den ersten Tag ist dies zwar vergleichsweise weit zu segeln, aber der Wind ist mit uns und ermöglicht uns eine schnelle Fahrt, bei erträglicher Welle. Die große Bucht von Vathi bietet besten Schutz.
Die Insel Serifos schließt sich an. Die heutige Strecke ist nicht so lang. Dennoch sollten wir früh von Sifnos starten, da die Anzahl sicherer Liegeplätze begrenzt ist. Außerdem sollte sich die Crew unbedingt die Chora oberhalb des Hafens ansehen.
Wir besuchen auch auf dieser Reise die Insel Kythnos. Allerdings liegen wir jetzt auf der anderen Seite, in einer schönen Ankerbucht. Außer einer Taverne und einigen anderen Yachten finden wir nur vereinzelt ein paar Ferienhäuser und eine nette kleine Kapelle vor.
Weiter geht die Reise nach Hydra und in den Saronischen Golf. Hier können wir noch Poros und Aegina besuchen. Diese Orte haben wir auf der Seite „Peloponnes“ beschrieben. Unser Törn endet in Athen.
Wer gerne eine 14tägige Reise durch die Kykladen erleben will, kann die Törns A und B oder auch B und A zusammen buchen. Nur der Ausgangs- und Endhafen wird der gleiche sein. Bei den Törnbeschreibungen handelt es sich um eine grobe Beschreibung eines möglichen Reiseverlaufes. Der Skipper entscheidet die Segelroute aufgrund der tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort: je nach Wind, Wetter und Crew.
Reise weiterempfehlen
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.
Nahrung:
Keine Besonderheiten.
Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Klima
Mittelmeerklima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen, (45 °C im Sommer, - 5,5 °C im Winter in Athen). Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und von September bis November.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ATHEN (ATHENAI, Obs.) Höhe über NN in m: 107 geographische Position: 23° 43’ E, 37° 58’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
12,9
13,6
16,0
20,3
25,3
29,8
32,6
32,3
28,9
23,1
18,6
14,7
Temp. ø Min. (°C)
6,5
6,9
8,4
11,6
15,4
20,1
22,5
22,3
19,2
14,9
11,4
8,3
Regentage
6
6
6
4
3
1
< 1
1
2
4
5
7
Niederschlag (mm)
45
48
43
28
17
10
4
5
12
48
51
67
Sonnenstunden ø
4,5
5,1
6,0
8,0
9,8
11,4
12,1
11,5
9,4
7,0
5,5
4,4
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
zs
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA Tel.: +1 / 202 203 4000 www.voa.gov
Radio France Internationale (RFI),115, Avenue du Président Kennedy, F-75762 Paris Cedex 16 Tel.: +33 / +1 / 5640 1212, Fax : +33 / +1 / 5640 4759 www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland: Embassy of the Federal Republic of Germany www.athen.diplo.de
Segelreise mit Skipper, Unterbringung in Doppelkabine, Nutzung der Yacht und -ausrüstung, Segelanleitung und Seemeilenbestätigung
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelkabine 50 %
auf Anfrage
Nicht enthaltene Leistungen
An- und Abreise
Verpflegung (ca. 150,- €/Woche/Person)
Bordkasse (Diesel, Wasser, Hafengebühren, etc.) ca. 40 € pro Person/Woche
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 2
Max. Teilnehmerzahl: 8
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Griechenland entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 920 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 23 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de