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Griechenland - Orchideensuche im Nordwesten
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Die Gebirge im Norden Griechenlands werden auch heute noch kaum vom Tourismus berührt. Ausgedehnte Wälder prägen oft über weite Strecken das Landschaftsbild. Der botanische Reichtum ist hier groß. Zahlreiche endemische Arten sind aus den Hochlagen beschrieben, von Veilchenarten bis hin zu Vertretern der eigentlich tropischen Pflanzenfamilie der Gesneriaceae.
Am auffälligsten sind sicherlich die Vertreter der Orchideengattung Dactylorhiza, die durchweg sehr schwer bestimmbar sind. Mehr noch als anderswo beeinflussen in den nordgriechischen Gebirgen die meteorologischen Verhältnisse im Frühjahr die Entwicklung der Vegetation. Trockenheit oder Kälte können das Wachstum ganzer Fundorte negativ beeinflussen. Reiseroute und -termin sind jedoch so gewählt, dass Sie mit bis zu 40 blühenden Orchideenarten rechnen können. Auch überraschende Funde z.B. von Helenes oder Reinholds-Ragwurz sind möglich.
1. Tag: Frankfurt – Thessaloniki – Alistrati Flug von Frankfurt nach Thessaloniki und Fahrt zum Hotel nach Alistrati. Je nach Ankunftszeit eventuell bereits eine erste Exkursion.
2. Tag: Alistrati Exkursionen im Falakro-Gebirge. Auf seinen alpinen Matten wachsen Schachblumen, Enzian, Hundszahnlilie, Laxmanns Günsel, Friedrich-August-Läusekraut, Hallers Küchenschelle, Veilchenarten und viele Orchideen.
3. Tag: Alistrati – Metsovon Lange Fahrt von Alistrati über Thessaloniki, Kalambaka und den Katara-Pass nach Metsovon, ein überwiegend von Walachen bewohnter Ort. Am Katara-Pass Vorkommen von Kalopissis- und Kiefernknabenkraut, dazu Wildtulpe und Albanische Lilie. Nach ca. 1,5 km zu Fuß erreichen Sie einen Wuchsort von Orchis spitzelii.
4. Tag: Metsovon Exkursionen im Gebiet von Metsovon. An den „Quellen des Aoos” und anderen Feuchtstellen wächst Kalopissis-Knabenkraut, aber auch viele Dichternarzissen. An trockenen Wuchsorten sind mit etwas Glück Helenes-, Reinholds- und Epirus-Ragwurz zu finden.
5. Tag: Metsovon Von Metsovon aus geht es nach Nordosten in das obere Quellgebiet des Aoos. Sie wechseln dabei auch über die griechische Hauptwasserscheide zwischen Ionischem und Ägäischem Meer. Ein breites Spektrum an Orchideen erwartet Sie am Fuß des Pindos-Nationalparkes.
6. Tag: Metsovon – Monodendri Von Metsovon geht es durch das Quellgebiet des Aoos über die bekannten Zagoria-Dörfer weiter zur Vikos-Schlucht und schließlich zu dem Quartierstandort Monodendri am oberen Rand der Schlucht. Neben zahlreichen botanischen Besonderheiten erleben Sie eine grandiose Landschaft mit einer der tiefsten Schluchten Europas.
7.-9. Tag: Monodendri Drei Tage haben Sie Zeit, das Gebiet um Monodendri zu erkunden: Im Smolikas-Gebirge wachsen das endemische Smolikas-Knabenkraut und seine Bastarde sowie die Korallenwurz und zahlreiche andere Orchideenarten. Um zu den schönsten Dactylorhiza-Sümpfen am Nordhang des Smolikas zu gelangen, müssen Sie einen Anstieg von 200-300 m bewältigen. Die Trockenhänge und Sumpfwiesen des Grammos-Massiv bieten Ihnen u.a. Ziegen-Riemenzunge, Pindus- und Baumanns-Knabenkraut. Im unteren Teil der Vikos Schlucht steht voraussichtlich bereits Dactylorhiza saccifera in Blüte.
10. Tag: Monodendri – Panagitsa Weiterfahrt über Kastoria nach Panagitsa. Unterwegs Stopp an einer Orchideenwiese in den Hochlagen des Vitsi-Berges mit Dactylorhiza cordigera und Pseudorchis frivaldi. Im benachbarten Buchenwald blüht meist die Korallenwurz.
11.-12. Tag: Panagitsa Nach einer Exkursion zu einer Hangwiese mit Dactylorhiza am Vigla-Pass fahren Sie zu den Prespa-Seen, auf denen u.a. Pelikane brüten. Falls gestattet, machen Sie eine Bootsfahrt auf dem Mikra-Prespa-See zu den Vogelkolonien, die ein beeindruckendes Naturerlebnis sind.
Heute besuchen Sie das Massiv des Kajmakcalan in der Nähe der Grenze zu Makedonien. Nochmals werden Sie versuchen, in den komplizierten Artenkomplex der Gattung Dactylorhiza etwas Licht zu bringen. Anschließend geht es zum Fuß des Vermion-Gebirges, wo in den Hochlagen Dactylorhiza iberica vor kommt.
13. Tag: Panagitsa – Frankfurt Rückflug über Athen nach Frankfurt.
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Nahrung:
Keine Besonderheiten.
Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Klima
Mittelmeerklima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen, (45 °C im Sommer, - 5,5 °C im Winter in Athen). Die beste Reisezeit ist von April bis Juni und von September bis November.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ATHEN (ATHENAI, Obs.) Höhe über NN in m: 107 geographische Position: 23° 43’ E, 37° 58’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
12,9
13,6
16,0
20,3
25,3
29,8
32,6
32,3
28,9
23,1
18,6
14,7
Temp. ø Min. (°C)
6,5
6,9
8,4
11,6
15,4
20,1
22,5
22,3
19,2
14,9
11,4
8,3
Regentage
6
6
6
4
3
1
< 1
1
2
4
5
7
Niederschlag (mm)
45
48
43
28
17
10
4
5
12
48
51
67
Sonnenstunden ø
4,5
5,1
6,0
8,0
9,8
11,4
12,1
11,5
9,4
7,0
5,5
4,4
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
zs
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA Tel.: +1 / 202 203 4000 www.voa.gov
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Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland: Embassy of the Federal Republic of Germany www.athen.diplo.de
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Griechenland entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 800 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 21 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de