Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Großbritannien - Wales - Das kleine keltische Land 2012
Bitte warten Sie einen Augenblick, die Bilder werden geladen!
Bild 9 von 9
• Die schönsten Wanderungen • Herrliche Küstenpfade • Klippen, Strände, wilde Natur • Dörfer und Kleinstädte • Schlösser und Gärten • Kathedralen und kleinste Kirchen • Dylan Thomas’ Bootshaus • Die Halbinsel Gower • Schmuggler und Shipwrecker • Prähistorische Zeugnisse der Kelten: Menhire, Steinkreise, Grabstätten • Versammlungsorte der Druiden • Salisbury und Bath auf dem Hin- und Rückweg
Wales, das kleine keltische Land, das an den Westen Englands grenzt, ist ein echter Geheimtipp. Weit weniger bekannt oder im Mittelpunkt als seine Nachbarn Cornwall und Devon im Süden, Irland im Westen, Mittel- und Nordengland oder Schottland, bietet Wales eine ganz eigene Vielfalt an landschaftlichen und kulturellen Höhepunkten. Mit verträumten Dörfern und Städtchen, alten Schlössern und Gärten, traumhaften Küsten und Stränden, spektakulären Klippen, Steinkreisen, prähistorischen Stätten sowie einer Abgeschiedenheit und Ruhe, die ihresgleichen suchen. Das alles lässt sich auf dieser Reise erleben: Mit dem Bus und zu Fuß auf einfachen und gelegentlich etwas anspruchsvolleren Wanderungen kommen wir an die schönsten Orte. Mit aller Zeit dieser Welt und ohne jeden Stress. Wir fahren dann, wenn es in Wales - auch was das Wetter betrifft - am schönsten ist, zu Beginn des Sommers und im frühen Herbst.
Seit es Avanti gibt, sind wir unterwegs an Orte, die oft abseits der gängigen Ziele liegen. Dorthin, wo sich ein Land, seine Bewohner und ihre liebenswerten Eigenheiten dem seltenen Besucher offenbaren und sich erleben lassen. Wo es authentisch ist, wo sich die Sinne öffnen und von wo man reich beschert zurückkommt. Wales ist solch ein Land.
Drei höchst unterschiedliche Gegenden am Atlantik haben wir dafür ausgesucht: Die wilde Halbinsel Gower, den Pembrokeshire Nationalpark mit seinem wundervollen Küstenpfad und die Cardigan Bay, Tummelplatz von Delphinen und Seehunden.
Die Halbinsel Gower/Gwyr liegt südwestlich von Swansea, einer Hafenstadt, die den walisischen Namen Abertawe trägt. Schon im Jahre 1956 wurde die Gower Halbinsel als erste Gegend Großbritanniens mit der Auszeichnung „Gebiet von außergewöhnlicher Schönheit der Natur“ (area of outstanding natural beauty) bedacht. Wir werden sehen, wieso! Eine Gegend aber auch, in der seit den Zeiten der römischen Besatzung bis in die heutigen Tage Landwirtschaft, Fischfang und das Sammeln von Herzmuscheln für ein Auskommen eines Teils der Bevölkerung sorgte, wo manche noch bis ins neunzehnte Jahrhundert von Schmuggel lebten und Schiffe auf die Klippen der Halbinsel in die Irre zum Schiffbruch leiteten. Der Gower Küstenpfad führt uns entlang dieser einsamen, wilden, pittoresken und abseits liegenden Gegend.
Pembrokeshire / Sir Benfro Das Gebiet im Südwesten von Wales, das die vergleichsweise besten Wetterverhältnisse aufweist, ist heute – zumindest bei Wanderern in Großbritannien - vor allem bekannt für seinen Küstenpfad. Auf einer Länge von knapp 300 Kilometern schlängelt er sich an der wildromantischen Küste entlang: Über steile Klippen, an Wiesen, Weiden und endlosen Sandstränden vorbei , durch einsame Buchten, bewirtschaftetes Land und kleine Örtchen erschließt er dem Wanderer ein Paradies von einzigartiger Schönheit, Natur und Ruhe. Wir wohnen hier zunächst in den Städtchen Pembroke mit seinem Schloss, das der Grafschaft den Namen verleiht, und danach in St. Davids, einem mittelalterlichen Pilgerort und Bischofssitz mit einer einzigartigen Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Wir wandern entlang des Coast Path und besuchen die „heiligen“ Preseli Mountains, von wo vor Urzeiten riesige Steine 300 Kilometer weit nach Stonehenge transportiert wurden. Wir sehen einen der schönsten Gärten von ganz Großbritannien sowie den kleinen romantischen Ort Laugharne mitsamt Burg, wo sich der Schriftsteller Dylan Thomas in das so genannte „Bootshaus“ zum Schreiben zurückzog.
Cardigan Bay / Bae Ceredigion Die dritte Gegend, die wir auf unserer Reise zu schätzen lernen ist die Cardigan Bay, auf walisisch Bae Ceredigion. Sie schließt nördlich an das Pembroke-Gebiet an. Die Gegend ist relativ dünn besiedelt, man findet nur kleine Ansiedlungen und kaum größere Orte. In stillen Buchten tummeln sich hier Delphine, Robben und viele Wasservögel. Wir wohnen im kleinen Städtchen Aberaeron an der Küste. Von hier aus lassen sich Beobachtungstouren mit dem Boot hinaus in die irische See oder auf dem Ceredigion Coast Path zu Fuß unternehmen.
Reiseverlauf 1. Tag: Freiburg – Folkestone: Wir starten wie so oft bei unseren Reisen morgens um sechs Uhr in Freiburg am Konzerthaus. Auf der Autobahn erreichen wir Calais am Nachmittag. Mit dem Schiff setzen wir über nach Dover; von hier ist es nur ein Katzensprung nach Folkestone, wo wir unser Abendessen und die erste Übernachtung in Großbritannien gebucht haben.
2. Tag: Durch Südengland nach Salisbury und hinüber nach Wales Heute kommen wir durch die lieblichen Landschaften von Südengland. In Salisbury legen wir einen Stopp ein. Erster Höhepunkt ist die Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, mit dem höchsten Kirchturm Englands und der einzigartigen Atmosphäre des Kreuzganges mit dem Kapitelhaus, in dem die Magna Charta aus dem Jahre 1215 aufbewahrt wird. Sie hat erstmals die Autorität des Königs beschnitten und Rechte und Privilegien von Kirche, Adel und Bürgertum festgelegt und bildet die Grundlage für spätere konstitutionelle und demokratische Entwicklungen. Die mittelalterliche Stadt verlockt zu einem Bummel und einem Tea in einem der zahlreichen Cafés. Anschießend geht es weiter. An Bristol vorbei und über die riesige Severn-Brücke erreichen wir Wales. Die Autobahn führt an Newport und Cardiff entlang und wir kommen schließlich nach Swansea. Von hier führen kleinste Sträßchen quer durch die Gower-Halbinsel an ihren westlichen Punkt, nach Rhossily. Gemeinsames Abendessen.
3. Tag: Die sagenhafte Küste von Gower Rhossily, eine kleine Ansammlung von Häusern um ein Kirchlein aus dem frühen 13. Jahrhundert liegt links oberhalb des sagenhaften Sandstrandes von Rhossily Bay. Die Kippen, die Worm’s Head genannt werden und südlich davon gefährlich aus dem Meer aufragen, boten im 17. und 18. Jahrhundert einem Teil der Bevölkerung ein sicheres Einkommen: Nachts wurden mit Hilfe von Laternen Schiffe auf die Felsen gelenkt und die Wracks geplündert. Andere arbeiteten dagegen als Muschelfischer, ein Gewerbe, dem bis in die heutigen Tage nachgegangen wird, denn die Marschlands von Llanrhidian Moore bieten für Herzmuscheln ideale Lebensbedingungen. Wir wandern von Rhossily auf dem Gower-Küstenpfad hinüber nach Port Eynon, begleitet von Seevögeln, entlang von Wiesen, Weiden, Klippen und Felsen. Wir passieren Höhlen, die in prähistorischen Zeiten von Menschen als Wohnung genutzt wurden und vor geraumer Zeit als Verstecke in einem blühenden Brandyschmuggel dienten. Beim alten Salzhaus am Strand bei Port Eynon lernen wir, wie hier früher Meersalz gewonnen wurde und wovon die Menschen sonst noch lebten. Zu unserem Leidwesen wird die Austernfischerei hier nicht mehr betrieben. Der Wanderstrecke ist rund 13 Kilometer lang, einmalig schön, relativ einfach, wir lassen uns dafür rund vier bis fünf Stunden Zeit. Nach einem Tea oder Coffee im Dörfchen Port Eynon fahren wir mit dem Linienbus zurück. Gemeinsames Abendessen.
4. Tag: Durch Carmarthenshire zu den Aberglasney-Gärten und zu Dylan Thomas’ Bootshaus Auf dem Wege nach Pembroke, unserem nächsten Ort dieser Reise, machen wir Halt bei Llangathen, um die Aberglasney-Gärten anzuschauen. Sie gehören zu den schönsten in ganz Großbritannien und gehen in der heutigen Form auf das 16./17. Jahrhundert zurück, wurden erweitert und verschönert und sind einzigartig in ihrer erhaltenen Struktur. Anschließend ist es nicht weit bis Laugharne mit seiner Burg, wo Dylan Thomas mit seiner Familie lebte und wo er in der Garage des Bootshauses in Ruhe seiner Schriftstellerei nachging. Durch das südliche Camarthenshire gelangen wir nach Pembroke. Der Ort selbst, eine kleine ummauerte Stadt, gruppiert sich um die Burg aus dem beginnenden 12. Jahrhundert. Die beeindruckende Anlage ist gut erhalten und kann besichtigt werden. Hier wohnen wir für zwei Tage im kleinen, familiengeführten King’s Arms Hotel, das seit 1522 ein Pub beherbergt und uns ein hervorragendes Abendessen auftischt! Umwerfende Atmosphäre.
5. Tag: Von Freshwater Bay nach Angle und Pembroke Castle Ein grandioser Abschnitt des Pembrokeshire Coastpath erwartet die Wanderer unter uns heute, wenn wir von Freshwater West um die Angle-Halbinsel herum nach Angle gehen. Sagenhafte Dünenlandschaften, hohe Klippen und weite Ausblicke in alle Richtungen, ein Naturschauspiel, das überwältigend ist. Streckenlänge rund zwölf Kilometer, relativ einfach, etwa vier Stunden Gehzeit. Und am Ziel in Angle wartet der Pub auf uns, bis der Linienbus zurück nach Pembroke eintrifft ... Damit man auch einmal alleine, zu zweit oder in kleiner Gruppe ausgehen kann, ist heute kein gemeinsames Abendessen vorgebucht. Im Städtchen Pembroke gibt es eine gute Auswahl an Restaurants und Pubs.
6. Tag: Der Küstenpfad von Newgale nach St. David’s Mit dem Bus geht es weiter gen Westen. Eine knappe Stunde Fahrt auf kleinen Landstraßen bringt uns an den weiten Strand von Newgale, wo wir wieder auf dem Pembrokeshire Coast Path einen der schönsten Abschnitte überhaupt entlang wandern. Über Klippen und daran vorbei, mit weiten Blicken auf die St. Bride’s Bay, hinunter in kleine Buchten, auf vorspringende Felsen und auf kleine Vogelinseln, zwischen Schaf- und Kuhweiden sowie Pferdekoppeln, hoch und runter und wieder hinauf und hinunter erreichen wir nach gut zweieinhalb Stunden den kleinen Hafen von Solfach. Hier machen wir Mittagsrast. Anschließend kommen wir nach weiteren zweieinhalb Stunden Gehzeit in unserem Hotel in St. David’s an. Rund 17 Kilometer Gesamtlänge, aufgrund vieler Auf- und Abstiege nicht ganz einfach, aber traumhaft schön. Gesamte Gehzeit rund fünf bis fünfeinhalb Stunden, die Tour kann jedoch in Solfach auf etwa der Hälfte der Strecke abgekürzt werden. St. David’s, ein kleines Städtchen mit rund 2000 Einwohnern, ist die Basis für die nächsten zwei Tage. Gemeinsames Abendessen.
7. Tag: St. David’s und Ramsey Island St. David’s ist die kleinste Kathedralenstadt Großbritanniens und war im Mittelalter ein viel besuchter Pilgerort. Das erste Kloster wurde hier im 6. Jahrhundert vom walisischen Nationalheiligen St. David gegründet. Die Kathedrale, die majestätisch im Tal liegt, geht auf das 12. Jahrhundert zurück und birgt viele architektonische Eigenheiten und wird, wie der Ort selbst, auch heute von vielen aufgesucht. Nette kleine Geschäfte, die alten Häuser und viele Cafés und Pubs prägen das Ortsbild. Wer es heute ruhiger angehen möchte, genießt die Idylle unseres Hotels und schaut sich im Städtchen um. Aber auch die Wanderer haben noch genügend Zeit, den Ort zu erleben und die Kathedrale zu besichtigen. Wer wandern möchte, kommt heute mit auf etwas kürzere Wanderung im Pembrokeshire Nationalpark. Wir gehen von St. Non’s Bay, wo der heilige David der Legende nach von einer Nonne(!) geboren wurde, um die Spitze von Südwestwales herum und blicken auf die Insel Ramsey, wo im Herbst Seehunde ihr Junge aufziehen und viele Seevögel nisten. Bei gutem Wetter reicht die Sicht bis nach Irland. Schließlich kommen wir auf dem Küstenpfad Richtung Norden nach Whitesands. Hier könnte man am Strand eine Badepause einlegen, bevor uns der Stadtbus am frühen Nachmittag zurück nach St. David’s bringt. Streckenlänge rund 12 Kilometer, mittelleicht, wunderbare Küstenabschnitte mit einigen Auf- und Abstiegen, am Ende ein langer Sandstrand. Für eine größtmögliche individuelle Gestaltung ist heute kein gemeinsames Abendessen vorgesehen.
8. Tag: Die Preseli Mountains, die heiligen Berge prähistorischer Zeiten Wir fahren weiter nach Norden, durch Fishguard/Abergwaun und Newport. Südöstlich von hier liegen die Preseli Mountains, auf walisisch Mynydd Preseli. In diesem Gebiet wurden in prähistorischer Zeit die Steine gebrochen, die im rund 300 Kilometer entfernten Heiligtum von Stonehenge aufgestellt wurden. Für viele sind diese Berge auch heute noch heilig. Wir unternehmen eine kleine Wanderung (ca. 45 Minuten) auf einen der Gipfel, der im Neolithikum und in der Bronzezeit als Fort diente. Ein sagenhafter Rundblick belohnt uns für die kleine Mühe des Aufstiegs. Zurück beim Bus sehen wir von der Straße aus die Steine einer prähistorischen Grabkammer. Auf einer schönen Landstraße erreichen wir die Kleinstadt Aberaeron am Meer, wo wir in einem netten kleinen, zentralen Hotel die nächsten beiden Nächte verbringen. Gemeinsames Abendessen.
9. Tag: Cardigan Bay / Bae Ceredigion Wir befinden uns nun an der Westküste von Wales, einer dünn besiedelten Gegend mit nur kleinen Ortschaften entlang der Küste. Bei gutem Wetter sieht man hier bis an die Spitzen von Süd- und Nordwales. Wir haben Aberaeron ausgesucht, ein nettes Städtchen- Von hier aus fahren wir – falls das Wetter es zulässt – mit einem Schiff hinaus in die See sehen mit etwas Glück Delphine, Seehunde und viele Seevögel. Wer nicht seefest ist, kann ein interessantes Stück des Ceredigion- Küstenpfades entlang wandern und noch einmal wunderbare Ausblicke auf Küste, Meer, Felder, Weiden und Wiesen genießen. Streckenlänge rund 12 Kilometer, relativ einfach. Am Nachmittag lässt sich in den vielen kleinen Geschäften wunderbar stöbern – schließlich müssen ja noch ein paar Mitbringsel gekauft werden. Heute ist kein gemeinsames Abendessen vorgesehen.
10. Tag: Durch die walisischen Berge, durch England nach Folkestone Heute ist wieder ein Fahr- und Schautag: Von Aberaeron an der Westküste von Wales führt unser Weg durch die schöne walisische Landschaft hinüber nach England. In der alten Bäderstadt Bath legen wir einen Stopp ein und machen einen kurzen Bummel durch die Stadt mit ihrer wunderbaren Renaissancearchitektur. Gegen Abend treffen wir in unserem Hotel in Folkestone ein. Abendessen und vielleicht ein letztes englisches Beer.
11. Tag: Von Folkestone am English Channel nach Freiburg im Schwarzwald Die letzte Etappe unserer Reise von Nordwesteuropa zurück in den Alltag liegt vor uns. Zunächst geht es mit dem Schiff von der Insel auf den Kontinent, anschließend auf der Autobahn nach Freiburg. Nichts Wildes also. Zeit, all das Erlebte und Gesehene vielleicht rekapitulieren, ein Buch zur Hand zu nehmen und langsam bis zur nächsten Pause wegzudösen. Ankunft in Freiburg am Abend.
Die Wanderungen Unsere Wanderungen sind leicht bis mittelschwer und von Menschen mit guter Kondition einfach zu bewältigen. Die Streckenlänge beträgt zwischen 12 und maximal 17 Kilometern, bei der längeren Wanderung kann abgekürzt werden. Die Wege sind gelegentlich schmal und erfordern Trittsicherheit, es gibt aber keine Kletterpartien oder gefährliche Abschnitte. Die Wege sind nicht ausgesetzt, es geht gelegentlich jedoch immer wieder für ein paar anstrengende Minuten hinauf und hinunter. Bequeme Wanderschuhe, Sonnen- und Regenschutz und eine gewisse Kondition sind notwenige Voraussetzungen für die Teilnahme an unseren Wanderungen. Wer nicht mitkommen möchte, findet garantiert immer genügend andere Beschäftigungen, das Land kennen zu lernen – oder genehmigt sich einen faulen Tag ohne schlechtes Gewissen.
Die Hotels Wir sind auf der Reise immer in kleineren Hotels untergebracht, sehr schön und typisch britisch mit teilweise jahrhundertealter Tradition, von einfach bis gehoben und immer sehr individuell. Alle Zimmer verfügen über eigenes Bad oder Dusche/WC. Immer wohnen wir zentral in den kleinen Orten und Städtchen unserer Reise oder nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt.
Die Verpflegung An allen Tagen erwartet uns ein richtiges englisches Frühstück. Wer glaubt, im Urlaub auf einer Reise mit vielen Wanderungen abzunehmen, muss deshalb morgens äußerste Disziplin an den Tag legen. Tagsüber, falls nach tatsächlich Hunger aufkommen sollte, verpflegen wir uns individuell - Gelegenheit dazu gibt es genug - oder wir machen ein gemeinsames Picknick. Das Abendessen ist an sieben von zehn Tagen bereits vorgebucht und im Preis inbegriffen. An den Tagen, wenn wir es relativ ruhig angehen, sich das gemeinsame Programm beschränkt und wir nicht mit dem Bus unterwegs sind, ist auch der Abend völlig frei in der Gestaltung. Die Infrastruktur der Orte ist so gut, dass man immer einen schönen Pub oder ein nettes Restaurant findet, in dem man wider Erwarten recht gut essen kann: So ist größtmögliche Individualität gewährleistet und man muss nicht immer alles in der Gruppe unternehmen.
Das Wetter Wir reisen zur bestmöglichen Jahreszeit für einen Besuch von Großbritannien, nämlich im Sommerhalbjahr, einmal Anfang/Mitte Juli und das andere Mal Ende August/Anfang September. Der Atlantik bestimmt das Klima. Deshalb ist es selbst im Sommer selten so, dass jemand, der in Freiburg ansässig ist, es als richtig warm bezeichnen würde. Oftmals scheint jedoch die Sonne, wie Sie auf den Fotos dieser Seiten sehen! Der Wechsel von strahlendem Sonnenschein zu einem kurzen Regenschauer kann jedoch rasend schnell vonstatten gehen. Diesem Wetter angepasste Kleidung und ein guter Regenschutz sind also unerlässlich. Wir halten uns überwiegend im Küstenbereich auf, selbst an einem relativ warmen Tag sorgen Winde für Abkühlung. Wer eine Abwechslung zu mediterranen Sommern sucht, ist hier genau richtig. Die Wassertemperatur des Atlantiks beträgt um die 15 bis 17 Grad, die Inselbewohner sieht man fast immer im Wasser herumtoben und wenn wir Mitteleuropäer gelegentlich vielleicht in Jacken gepackt sind, tragen sie immer dünne Sommerkleidchen oder kurze Hosen...
Reise weiterempfehlen
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.
Nahrung:
Keine Besonderheiten.
Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Klima
Gemäßigtes Meeresklima mit geringen Temperaturschwankungen (Durchschnittstemperatur 8 °C); häufige Niederschläge verteilen sich ganzjährig über das gesamte Land (durchschnittlich 55-90 mm/Monat, je nach Region); Schneefälle sind im Süden selten.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation LONDON-KEW (Stadt/Obs.), ENGLAND Höhe über NN in m: 5 geographische Position: 0° 19’ W, 51° 28’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
6,4
7,1
10,1
13,3
16,9
20,3
21,8
21,4
18,5
14,2
10,1
7,4
Temp. ø Min. (°C)
2,2
2,2
3,3
5,5
8,2
11,6
13,5
13,2
11,3
7,9
5,3
3,5
Regentage
12
8
10
9
9
8
7
8
8
9
11
11
Niederschlag (mm)
50
38
42
39
47
50
51
59
56
52
64
54
Sonnenstunden ø
1,5
2,2
3,5
5,2
6,5
6,8
6,4
6,0
4,8
3,1
1,8
1,3
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Großbritannien: In London: Embassy of the Federal Republic of Germany www.london.diplo.de
In Edinburgh: Consulate General of the Federal Republic of Germany www.edinburgh.diplo.de