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Island - Island - Der große Graben; Trekking zwischen Amerika und Europa
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Nein - diese Reise hat nichts mit Asterix und Obelix zu tun. Vielmehr führt diese Trekkingtour durch den größten Eruptionsgraben der Erde, die Eldgjá. Über 30 km zieht sich dieser Graben vom Westrand des Gletschers Vatnajökull südwestwärts bis zum Myrdalsjökull.Wir wandern durch eine beeindruckende bizarre Landschaft, die durch glutflüssige Laven aus dem Erdinneren geschaffen worden ist.Die Eldgjá liegt genau auf der Zerrungszone zwischen der Eurasischen und Amerikanischen Erdplatte. Ein tektonisch und vulkanisch sehr aktives Gebiet bietet Geologie zum Anfassen.Zunehmend bemerkt man die unmittelbare Nähe dieses Gebietes zur drittgrößten zusammen hängenden Eismasse der Welt, dem Vatnajökull. Reißende Gletscherabflüsse ziehen den Betrachter genau so in den Bann, wie der Blick auf weite Eisflächen in der Abendsonne.Übernachtet wird während dieser Wanderung in Zelten bzw. in einfachen Hütten.
1. Individuelle Anreise. Auf dem Campingplatz im Laugardalur schlagen wir direkt neben dem größten Schwimmbad Islands die Zelte auf. Nebenan warten nicht weniger als vier unterschiedlich temperierte Hot Pots und eine herrliche Warmwasser-landschaft. Trotz nächtlicher Stunde ist es nicht dunkel und Sie bekommen einen ersten Eindruck ihrer neuen Umgebung... ÜN Südwest-Island/Reykjavík.
2. Transfer von Reykjvík ins Þórsmörk - Quer durch Südwest-Island Am Vormittag verlassen wir Reykjavík und fahren mit dem Hochlandbus ins þórsmörk-Gebiet. Unterwegspassieren wir den schönen Wasserfall Seljalandsfoss, bei dem man auch hinter den nassen Vorhang schauen kann. Auf dem weiteren Weg ins Tal passieren wir die lange Gletscherzunge Gígjökull mit der kleinen Lagune Lónið. Viele Nebenflüsse des Gletscherstroms Markarfljót müssen gefurtet werden, um unseren Zeltplatz zuerreichen... ÜN Südliches Hochland/Þórsmörk.
3. Þórsmörk - In den Schluchten des Donnergottes Wir lassen die Zelte stehen und erwandern die tiefen Täler und Schluchten des þórsmörk. Namensgeber dieserRegion ist der nordisch-germanische Kriegsgott Thor (isländisch þór), Herrscher über Blitz und Donner. Abseitsder bekannten Wanderwege gelangen wir zu einem Katarakt nahe des Eyjafjallajökull. Gegen Nachmittagbesteigen wir den Valahnjúkur, von dessen Spitze sich ein einmaliger Blick über die Region und das breite Taldes Hauptstroms Markarfljót bietet... ÜN Südliches Hochland/Þórsmörk.
4. Vom Þórsmörk nach Botnar - Mondlandschaft Gut gestärkt verlassen wir die þórsmörk-Region und durchqueren das wüstenartige Sandar-Gebiet zwischen Mýrdalsjökull und den Schluchten am Oberlauf des Markarfljót.In dieser Landschaft trainierten amerikanische Astronauten die wichtigsten Manöver für die erste Mondlandung. Wie man auf diese Idee kam, ist leicht nach zu vollziehen. Der Wandertag endet an der Hütte Botnar, wo wir die Zelte aufschlagen, gemeinsam kochen und die ruhige Landschaft genießen... ÜN Südliches Hochland/Botnar.
5. Von Botnar nach Hvanngil - Die Hinterlassenschaften des Gletschers Heute folgen wir dem Wanderweg Útigöngu-höfðar am Nordrand des mächtigen Plateau-gletschersMýrdalsjökull entlang nach Hvanngil. Unterwegs müssen einige Flüsse durchwatet werden. Wir befinden uns in einer typischen Grundmoränenlandschaft, die der Gletscher zu Zeiten geschaffen hat, als seine Ausdehnung noch wesentlich größer war. Seit dem Ende der "Kleinen Eiszeit" im 18./19. Jahrhundert befinden sich auch alle isländischen Gletscher im Rückzug... ÜN Südliches Hochland/Hvanngil.
6. Von Hvanngil nach Strútslaug - Ein heißes Bad mit Bergkulisse Der Weg führt nun ostwärts an der Sander-ebene Mælifellssandur entlang durchs Fjallabak-Schutzgebiet. Vor den markanten Bergen Mælifell und Strútur wenden wir uns nach Norden vorbei an der Hochlandhütte Strútsskáli bis nach Strútslaug. Wie der Name erwarten lässt, wartet hier ein entspannendes, heißes Bad auf uns. Die Bergkulisse ringsum lässt keine Wünsche offen. Hoch oben auf dem Plateau thront der Torfajökull, einkleiner Nachbar des Mýrdalsjökull... ÜN Südliches Hochland/Strútslaug.
7. Von Strútslaug zur Hólaskjól - Eine regenreiche Wüste Die Landschaft bleibt wüstenartig, hat aber ganz andere Ursprünge, als die bekannten Wüsten klimatischer Trockengebiet. Am Nord-hang des Svatahnúksfjöll entlang wandern wir Richtung Osten. Unser Ziel ist das Schul-gebäude Hólaskjól mit dem benachbarten Zeltplatz. Außerhalb der Sommermonate dient das Gebäude als Unterkunft für Schulausflüge und beim Schafabtrieb. Ganz in der Nähe befindet sich ein sehenswerter Wasserfall, der über ausgewaschene Basaltsäulen hinabstürzt... ÜN Südliches Hochland/Hólaskjól.
8. Von der Hólaskjól durch die Eldgjá nach Skælingar - Durch die größte Feuerspalte der Erde Die Hólaskjól liegt nicht weit entfernt vom nordöstlichen Ende der "Feuerspalte" Eldgjá. Wir wandern hinein und befinden uns im engsten Teil des größten Eruptionsgrabens der Erde. Über 30 Kilometer zieht er sich vom Nordostende des Mýrdalsjökull bis zur West-flanke des riesigen Vatnajökull hin und wird dabei immer schmaler. An den Rändern über unseren Köpfen lassen sich die Risswunde und die Spuren des Feuers noch gut erkennen. Entlang der Skaftá wandern wir zur Hütte Skælingar... ÜN Südliches Hochland/Skælingar.
9. Von Skælingar zum Sveinstindur - Am Gletscherfluss entlang Wir folgen weitgehend dem Verlauf des Gletscherflusses Skaftá in nordöstlicher Richtung. Vorbei anzahlreichen Wasserfällen und durch kleine, urige Täler erreichen wir den Fuß des Bergmassivs Sveinstindur und schlagen die Zelte auf. Bei Windstille beherrscht eine fantastische Ruhe die kontrastreiche, schwarz grüne Landschaft... ÜN Südliches Hochland/Sveinstindur.
10. Transfer vom Sveinstindur nach Landmannalaugar - Furt an Furt Mit einem Jeep fahren wir auf abenteuerlichen Pisten durch die sagenhafte Landschaft "hinter den Bergen". Brücken gibt es hier keine. Unzählige Flussdurchquerungen sind zu meistern, um unser Ziel Landmannalaugar zu erreichen. Nach etwa 70 Kilometern ist es dann geschafft. Es lockt das warme, traditionsreiche Bad am Fuß der weit bekannten, bunten Rhyolithberge... ÜN Südliches Hochland/Landmannalaugar.
11. Tag: Landmannalaugar - Ruhige Wege in markanter Umgebung Bereits die ersten Siedler Islands genossen die heißen Quellen dieser Region als willkommene Wohltat auf strapaziösen Hochlanddurch-querungen. Die Region um Landmannalaugar bietet faszinierende Farbkontraste. Viele reizvolle Wanderwege durchziehen das Gebiet. Ganz in der Nähe liegt Storihver, ein Thermal-gebiet mit zahlreichen dampfenden und sprudelnden Quellen. Wenn das Wetter es zulässt, besteht sogar die Möglichkeit, einige Eishöhlen zu erkunden... ÜN Südliches Hochland/Landmannalaugar.
12. Tag: Transfer von Landmannalaugar nach Reykjavík - Heiße Bäder, neue Menschen Der Vormittag steht zur freien Verfügung, zum Beispiel für ein Bad in der bekannten heißen Quelle. Der Hochlandbus bringt uns im Laufe des Nachmittags vorbei am markanten Panorama des berühmten Vulkans Hekla zurück nach Reykjavík, wo wir die Zelte wieder im Laugardalur aufschlagen. Langsam tauchen wir wieder in die Zivilisation ein. Je nach Ankunftszeit bleibt Zeit für ein entspannendes Bad im benachbarten Schwimmbad... ÜN Südwest-Island/Reykjavík.
13. Reykjavík - Die nördlichste Hauptstadt der Welt Der Tag beginnt mit einem zünftigen Frühstück. Anschließend brechen wir zu einer gemeinsamen Stadt(ein) führung auf. In ihrem übersichtlichen Kern hat die nördlichste Hauptstadt der Welt einiges zu bieten. Anschließend bleibt Zeit zur freien Verfügung, um je nach Vorlieben die zahlreichen Cafés und Geschäfte, Museen oder den Hafen und die etwas abseits gelegenen Ecken auf eigene Faust zu erkunden... ÜN Südwest-Island/Reykjavík.
14. Reykjavík und Heimreise - Aller Abschied fällt schwer. Individuelle Abreise
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Dennoch: Leitungswasser ist ggf. nicht immer zum Trinken geeignet.
Nahrung:
Keine Besonderheiten.
Dennoch: Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein.
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung.
Dennoch: Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen: Qualität kritisch hinterfragen.
Klima
Ozeanisch kühl, geprägt vom relativ warmen Irmingerstrom (5 °C) an der Südküste und vom kalten Grönlandstrom an der Nord- und Nordwestküste, Niederschlagsmengen bis zu 2.000 mm im Jahr. Kühle Sommer und für die Nähe zum Polarkreis relativ milde Winter. Die durchschnittlliche Temperatur in Reykjavík liegt im Januar bei 1 °C, im Juli bei 13 °C.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation REYKJAVIK Höhe über NN in m: 14 geographische Position: 21° 56’ W, 64° 8’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
1,9
2,8
3,2
5,7
9,4
11,7
13,3
13,0
10,1
6,8
3,4
2,2
Temp. ø Min. (°C)
-3,0
-2,1
-2,0
0,4
3,6
6,7
8,3
7,9
5,0
2,2
<1,3
-2,8
Regentage
13
13
14
12
10
11
10
12
12
15
13
14
Niederschlag (mm)
Sonnenstunden ø
0,9
1,8
3,6
4,7
6,2
5,4
5,5
5,0
4,2
2,7
1,3
0,4
Wasser-Temp. ø (°C)
5
5
5
6
8
10
11
11
10
8
7
5
Klimabelastung*
--
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Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Island: Embassy of the Federal Republic of Germany www.reykjavik.diplo.de
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Island entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1240 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 38 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de