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Jordanien - al-`Urdunn
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Der Jordan – Nahr al-'Urdunn – im Nordwesten, die Badiya (Badiyah) – Land der Badu – im Südosten: Diese beiden so unterschiedlichen Landschaftsräume rahmen Jordanien und unsere Tour gleichermaßen. Dabei begegnen wir der ganzen Vielfalt des Landes, streifen durch seine bewegte Geschichte ebenso wie durch seine Sandstein- und Wüstenwelten. Zugleich führt die Reise zu den Jordaniern selbst und bietet so Gelegenheit, die Menschen, die dort leben, auf vielfältige Weise kennen zu lernen. Das sollte eigentlich nichts Ungewöhnliches sein. Doch in Zeiten, in denen gar nicht mehr miteinander geredet wird, in denen tiefsitzende Vorurteile die Atmosphäre vergiften, hat diese Reise sogar einen Preis verdient: die Goldene Palme, im Jahr 2002 verliehen durch das Reisemagazin Geo Saison. Am Anfang steht wechselvolle Vergangenheit: 'Umayyadische Wüstenschlösser säumen unseren Weg, dazu die wichtigsten römischen und byzantinischen Ruinen sowie Burgen aus der Kreuzfahrerzeit. Weiter im Süden nehmen wir für zwei Nächte Quartier in den traditionellen Zelten des liebevoll hergerichteten Camp der Ammarin-Badu nahe Petra. Auf unseren Wanderungen in und um die alte Felsenstadt der Nabatäer, bei denen wir uns zumeist abseits der Tagesausflügler halten, verschmelzen Natur und Architektur zu einem einzigartigen Ganzen. Jenseits davon breitet sich die Wüste aus, deren Stille uns während eines Trekkings mit Kamelen drei Tage lang umgibt. Zum Abschluss winkt ein ganzer Tag zum Baden und Faulenzen am Roten Meer. Diese Reise verlangt wie alle Horizonte-Reisen Aufgeschlossenheit und unvoreingenommene Neugier. Die Wanderungen und das Trekking erfordern eine nur durchschnittliche Kondition. Bei einer täglichen Wanderzeit von vier bis sechs Stunden legen wir jeweils maximal 15 Kilometer zurück. Diejenigen, die nach zwei Wochen noch nicht nach Hause wollen, hängen einfach noch ein paar Tage an, ob im Wadi Rum oder in 'Aqaba (Aqabah, Akaba) am Roten Meer.
1. Tag Anreise nach ‘Amman Linienflug von Frankfurt nach ‘Amman via Istanbul (andere Abflughäfen in Deutschland auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis verfügbar). Ankunft am Abend, Transfer zum Hotel in der Innenstadt.
2.—3. Tag ‘Amman, die Wüstenschlösser & der Norden Der erste Tag in Jordanien steht uns zur Erkundung der Hauptstadt mit ihren Moscheen, der Zitadelle, dem römischen Theater und dem Suk (Suq, Souk) zur Verfügung. Dabei darf natürlich ein Besuch der Masdjid Malik 'Abdallah mit ihrer weithin leuchtenden blauen Kuppel nicht fehlen. Anschließend brauchen wir bloß die Straße zu queren, um zur koptischen Kirche zu gelangen — einer der vielen christlichen Konfessionen, die in Jordanien vertreten sind. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug in die alte Handelsstadt Salt und in das wenig besuchte, doch reizvolle Wadi es-Sir. Dann brechen wir in Richtung Osten auf und schauen uns einige der teils schon unter den 'Umayyaden errichteten sogenannten Wüstenschlösser an, darunter Qasr Amra (Qusayr ’Amra, Kasr Amra), Qasr Kharanah (Kasr Karana) und Qasr ’Azraq (Kasr Azrak). Abends kehren wir in unser Hotel in ‘Amman zurück.
4.-6. Tag Totes Meer & Königsweg Heute erkunden wir die Ruinen des römischen Jerash (Gerasa, Jerasch, Jarash) und die zahllosen Gewölbe des Qal’at ar-Rabad nahe ‘Ajloun (Adjlun, Ajlun) – einer arabischen Feste aus der Kreuzfahrerzeit. Entlang des Jordan fahren wir zum al-Bahr al-Lut. Das Tote Meer reizt zu einem "oberflächlichen" Bad, denn untertauchen kann man in den salzigen Fluten bekanntlich nicht. Anschließend geht es über eine kurvige Straße hinauf zum Jebel Nabo (Djabel Nebo, Jabel Nebo) und nach Madaba (Madabah). An den kommenden beiden Tagen fahren wir die landschaftlich sehr abwechslungsreiche Route des Königsweges entlang. Wir queren die gewaltige Schlucht des Wadi Mujib (Wadi Mudjib), spazieren über die monumentalen Wehranlangen der Burg Karak (Kerak) und erkunden die altertümliche Steinarchitektur des Dörfchens Dana inmitten des gleichnamigen Naturschutzparks. Am 6. Tag erreichen wir nach einem Abstecher zur Feste Shobak (Shawbak) das Camp des ‘Ammarin-Stammes, nur wenig nördlich von Petra gelegen. Der Nachmittag bietet Gelegenheit für erste Erkundungen auf eigene Faust. Das lohnt sich, denn mit sinkendem Sonnenstand leuchtet die farbenfrohe Sandsteinlandschaft in zunehmend intensiven Orange- und Rottönen. Wer mag, kann auch einen Blick in das von den ‘Ammarin liebevoll eingerichtete kleine Heimatmuseum werfen oder in einem der traditionellen Bait Sha’ar Tee trinken. Ein solches "Haus aus Haar" wird uns auch während der kommenden zwei Nächte beherbergen.
7.-9. Tag Die rosarote Felsenstadt: Petra Am heutigen Morgen schauen wir uns den Siq al-Barid (Little Petra) an, eine Karawanenvorstadt des alten Petra, und wandern anschließend über sanfte Hügel zur neolithischen Siedlung von Baydhah (Beida) . Im Verlauf des Nachmittags erreichen wir den steilen Abfall des Hochlandes zum Wadi ‘Arabah (Wadi Araba) — ein grandioser Blick in dunstige Tiefen! Nach einem frühen Aufbruch werden wir am nächsten Vormittag den Jebel Qattar (Djabal Qattar, Jabel Qattar) umrunden und zum ad-Dayr, dem "Kloster" (ed Deir), gelangen. Von dort führt ein vielstufiger Weg hinunter ins zentrale Stadtgebiet von Petra. Nach der Besichtigung des Stadtzentrums mit seinen berühmten Bauwerken – der Qasr al-Bint, der Säulenstraße, dem Löwen-Greifen-Tempel, der byzantinischen Kirche und dem Sextius-Florentinus-Grab – sind wir auf dem Pfad durch die Wadis Mataha, den Sadd Madjan und Shib Qays schon fast wieder unter uns. Unser einheimischer Begleiter zeigt uns Petra, wie es war, bevor seine archäologischen Schätze von der Welt „entdeckt“ wurden: eine atemberaubende Felslandschaft, die allein den Badu und ihren Herden gehörte. Voller Eindrücke verlassen wir so die Felsenstadt und erreichen unser Hotel in Wadi Musa. Auch hier verbringen wir eine zweite Nacht, denn am 9. Reisetag wollen wir Petra nochmals – diesmal ganz konventionell durch den Siq – betreten. Al-Khaznah (el Kazneh), das Schatzhaus, wird uns sicherlich eine ganze Weile in seinen Bann ziehen. Anschließend machen wir uns zum Theater auf und steigen durch das reich mit Gräbern ausgestattete Wadi Farasa auf den Zib 'Atuf zum Hohen Opferplatz (High Place of Sacrifice). Hier endet unsere geführte Tour, damit am Nachmittag noch genügend Zeit bleibt, auf eigene Faust die Monumente Petras zu erkunden.
10.-13. Tag Trekking mit Kamelen im Wadi Rum Am heutigen Morgen fahren wir mit den Autos hinab in die Hismah (Hesma) und weiter in die Sandsteingebiete des Wadi Rum. An unserem Tagesziel, dem Jebel ‘Umm ‘Ishrin (Djabel Um Ischrin), unternehmen wir am Nachmittag eine kleine Wanderung zu den zahllosen Felsgravuren. Wer mag, kann sich aber auch im kühlen Schatten der Sandsteinfelsen ausruhen oder die Umgebung alleine erkunden. Am Morgen des 11. Tages treffen unsere Kamele ein. Unser Tagesgepäck verstauen wir bequem auf den Tieren, und dann brechen wir auf zu den Wundern der Rum. Von nun an bestimmen die Badu den Tagesablauf. Bei Sonnenaufgang kümmern sie sich um die Tiere, füttern und satteln sie. Dann wird gefrühstückt und zusammengepackt. Während der Morgenstunden legen wir den größten Teil der Tagesetappe zurück, halten aber zwischendurch sicher an, um mit ein paar trockenen Zweigen ein Feuer zu entfachen und uns einen Tee zu kochen. Das Mittagessen besteht meist aus dem unter der Glut des Feuers gebackenen Brot, Rohkost und Laban (einem schmackhaften Frischkäse). Anschließend bleibt Zeit für Nichtstun oder eine kleine Klettertour. Später laufen wir dann noch einmal zwei, drei Stunden in die Dämmerung hinein. Am verabredeten Platz treffen wir auf unser Begleitfahrzeug, dem die Hauptlast des Gepäcks und der Ausrüstung zufällt, und beginnen mit dem abendlichen Kochen. In aller Ruhe beschließen wir den Tag, sitzen am Feuer, schauen in den Sternenhimmel oder tun andere unwichtige Dinge. Die Route, die wir bei dieser Tour nehmen, machen wir ganz von der Kondition der TeilnehmerInnen abhängig. Geplant ist eine Wanderung durch den Siq al-Barrah, einen Canyon mit farbenprächtigen Felswänden, und zu den mächtigen orangeroten Sanddünen nahe des Jebel (Djabal, Jabel) ‘Anafishiyah. Am Nachmittag des 13. Tages treffen wir im Dorf Rum ein, verabschieden uns von unseren Begleitern und steigen in den Bus, der uns innerhalb einer Stunde nach ‘Aqaba (Aqabah, Akaba) bringt.
14.-15. Tag ‘Aqaba (Aqabah, Akaba) und das Ende der Reise In ‘Aqaba (Aqabah, Akaba) bleibt ein ganzer Tag, um sich in das erfrischende Rote Meer zu stürzen und die Stadt zu erkunden. Sicher lohnt sich auch ein Ausflug in das Marine Aquarium nahe der sa’udischen Grenze. Am Morgen des 15. Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt via Istanbul (andere Rücflughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis buchbar).
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar. Dennoch ist eine Reiseversicherung nötig!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Es herrscht mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern und kühlen, feuchten Wintern. Die Regenzeit ist im Westen von November bis April. Die durchschnittliche Temperatur liegt in Amman bei 18 bis 32 °C im August und 4 bis 12 °C im Januar. Der Niederschlag beträgt hier 300 mm /Jahr. Die besten Reisezeiten sind der April und der Oktober.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation AMMAN (Flughafen) Höhe über NN in m: 767 geographische Position: 35° 59’ E, 31° 59’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
12,8
14,6
17,8
22,6
27,9
31,3
32,3
32,9
30,8
27,6
20,6
14,5
Temp. ø Min. (°C)
3,0
3,9
5,7
8,9
12,6
16,2
17,9
18,0
15,7
12,8
8,3
4,3
Regentage
7
7
6
3
1
< 1
0
0
< 1
1
3
6
Niederschlag (mm)
60
51
52
17
3
< 1
0
0
< 1
6
27
57
Sonnenstunden ø
5,9
6,7
7,4
8,7
10,9
12,4
12,5
12,1
10,5
8,9
7,6
5,9
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
h + t
h + t
h + t
h + t
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Jordanien: Embassy of the Federal Republic of Germany amman.diplo.de
Linienflug ab Frankfurt (andere Abflughäfen möglich, teils gegen Aufpreis)
Flughafentransfers im Land
Fahrten und Transfers im Kleinbus bzw. PKW und im Geländewagen
Miete für die Lastkamele während der Tage 11-13
Begleitfahrzeug während des Treks
9 Hotelübernachtungen
2 Funduq- und Campübernachtungen
3 Zeltübernachtungen
Camping-Ausrüstung mit Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche
Halbpension; während der Tage 6-7 und 10-12 Vollpension inkl. Tee
alle Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
landeskundige lokale Deutsch sprechende Reiseleitung
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelzimmer/-zeltzuschlag
250,-
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch)
69,-
Nicht enthaltene Leistungen
Visum Jordanien (ca. EUR 12,-)
Ausreisesteuer Jordanien (ca. 12 EUR)
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 7
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Jordanien entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 1640 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 42 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Diese Reise verlangt wie alle Horizonte-Reisen Aufgeschlossenheit und unvoreingenommene Neugier. Die Wanderungen und das Trekking erfordern eine nur durchschnittliche Kondition. Bei einer täglichen Wanderzeit von vier bis sechs Stunden legen wir jeweils maximal 15 Kilometer zurück. Diejenigen, die nach zwei Wochen noch nicht nach Hause wollen, hängen einfach noch ein paar Tage an, ob im Wadi Rum oder in 'Aqabah am Roten Meer.