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Kamerun - Zentralafrika & Kamerun - Licht im Herzen des Dschungels
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Tief im Herzen des Regenwaldes des nördlichen Kongobeckens befindet sich ein weltweit einzigartiges Rückzugsgebiet für Tausende von Tierarten. Um ein artenreiches Regenwaldgebiet vor Holzeinschlag und Wilderei zu bewahren, wurde 1990 das Dzanga-Sangha-Naturreservat geschaffen. Unterstützt vom WWF und von der GIZ wurden Wege angelegt, Aussichtsplattformen gebaut und eine Lodge errichtet. Eine behutsame touristische Entwicklung ist Teil des Gesamtkonzepts. Reisende erhalten Einblicke ins Innerste des Regenwaldes, wie sie nur wenigen Menschen möglich sind. Bei Ausflügen werden Sie von erfahrenen Wildhütern und Fährtenlesern sowie kundigen BaAka-Pygmäen begleitet. Höhepunkte Ihres Dschungelabenteuers sind die Beobachtungen von Waldelefanten, Waldbüffeln, Bongo-Antilopen und ganz besonders von den Flachlandgorillas. Die Gorillas nähern sich Ihnen bis auf 10 Meter. Eine Begegnung auf Augenhöhe und ein unvergessliches Schauspiel dazu.
1.-2. Tag: Flug nach Douala Flug von Frankfurt nach Douala in Kamerun. Sie werden am Flughafen von Ihrem Reiseleiter empfangen und zu Ihrer Unterkunft in Douala gefahren. Hier nehmen Sie ein gemeinsames Begrüßungs-Abendessen ein. (Übernachtung im Hôtel Vallée des Princes; -/-/A)
3. Tag: Fahrt nach Yaoundé Nach dem Frühstück brechen Sie nach Yaoundé, der Hauptstadt und das politische Zentrum des Landes auf. Nach dem Einchecken in Ihre Unterkunft unternehmen Sie einen Rundgang durch das Stadtzentrum. Später am Nachmittag finden eine Besprechung der Expedition und ein gemeinsames Abendessen statt. (Fahrt: ca. 250km, 4 Stunden; Übernachtung im komfortablen Hotel Merina; F/M/A)
4. Tag: Start der Expedition gen Regenwald Ihre Expedition beginnt. Die Straßen sind teilweise sehr schlecht. Doch es lohnt sich - versprochen. Auf dem ersten längeren Stück ist die Straße geteert. Ab Abong Mbang fahren Sie unbefestigte, bzw. ungeteerten Piste. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen Sie Yokadouma. Hier verbringen Sie die Nacht ehe Sie am nächsten Morgen weiterfahren. (Fahrt: ca. 500km; Übernachtung im einfachen Elephant Hotel; F/M/A)
5. Tag: Die Zentralafrikanische Republik Nach dem Frühstück geht es auf einfacher Piste weiter bis Bayanga in der Zentralafrikanischen Republik. Dort befindet das Hauptquartier des Dzanga-Sangha-Nationalparks. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten und Parkgebühren fahren Sie bis zum Ufer des Sangha-Flusses und setzen dort mit einer kleinen Fähre über. Hier liegt die Doli-Lodge, welche Sie am späten Nachmittag erreichen. Die Lodge liegt wunderschön, mit toller Panoramaterrasse direkt am Fluss. Aber gönnen Sie sich erst einmal ein kaltes Bier. (Fahrt: ca. 210km, Fähre; Übernachtung in Doli Lodge (en-suite Du/WC); F/M/A)
6.-9. Tag: Im Herzen des Dschungels In den kommenden Tagen unternehmen Sie mehrere ausgiebige Exkursionen mit einem erfahrenen Führer durch das Dzanga-Sangha-Schutzgebiet und werden bei Gesprächen mit den Forschern in die Arbeit des WWF eingeführt. Vor Jahren wurde eine Gruppe von Flachlandgorillas an den Besuch von Menschen gewöhnt. Frühmorgens beginnt das Trekking im Camp von Bai Hokou: Jeweils drei Besucher ziehen mit erfahrenen Führern und Pygmäen-Spurenlesern aus, um die Riesen aufzuspüren. Wie lange das dauern wird, ist nicht zu sagen. Doch wer diese herrlichen Tiere dann aus etwa 15-20 m Entfernung erleben kann, wird immer davon zehren! Nahe der Doli-Lodge befindet sich eine Plattform welche über eine Dschungellichtung blickt. Die etwa 10 m hohe Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Überblick über das Gebiet, das jeden Tag Tiere besuchen, um an der Saline Mineralstoffe aufzunehmen. Von hier sieht man Watvögel, Ibisse und Klaffschnäbel, Waldelefanten, Waldbüffel, Sitatungas, manchmal auch Bongos und Riesenwaldschweine. Waldelefanten sieht man am besten früh morgens. Sie werden jeden Tag neue Tiere entdecken! Entspannend ist eine Fahrt mit dem Einbaum in die Nebenarme des Sangha-Flusses. Achten Sie auch auf stahlblaue Riesenturakos, winzige Malachit-Eisvögel und Blatthühnchen. Wer sich für das ursprüngliche Leben der Pygmäen interessiert, hat verschiedene Möglichkeiten, ihren Lebensraum, ihre Sitten und Gebräuche kennen zu lernen. Bei einem Dorfbesuch und bei einem gemeinsamen Jagdauflug lernen Sie viel über das Leben der Pygmäen. An Ihrem letzten Abend im Dzanga-Sangha-Nationalpark erleben Sie die traditionellen Tänze der BaAka. (Übernachtung in Doli Lodge (en-suite Du/WC); F/M/A)
10. Tag: Bootsfahrt durch den Dschungel Nach einem späten Frühstück legen Sie mit einem Motorboot die restlichen 56km zur Grenze in Libongo zurück und passieren anschließend Lidjombo, die Grenzstation nach Kamerun. Dort angekommen steigen Sie in Ihre Wagen um und begeben sich auf die 80 km lange Strecke nach Mambele im Lobéké Nationalpark. Gegen Abend erreichen Sie schließlich das Nachtlager Camp Combo, wo Ihr Abendessen zubereitet wird. Die Unterkunft wurde komplett aus lokalen Ressourcen gebaut und ist recht einfach ausgestattet. (Bootsfahrt, Fahrt mit Geländewagen; Übernachtung im einfachen Camp Combo Lodge; F/M/A)
11.-12. Tag: Der Lobéké National Park und die Plattformen Petite Savanne und Djangui Am frühen Morgen verlassen Sie Ihre Unterkunft und wandern vom zentralen Parkplatz ca. 5km zur Petite Savanne, einer erhöhten Plattform im Dschungel. Von dort, Ihrer Station für die nächsten Tage, kann man die Tiere hervorragend beobachten und das Waldleben studieren. Mehrmals brechen Sie zu kurzen Ausflügen durch den Dschungel auf. Am Ende des ersten Tages verweilen Sie auf der Plattform, haben Abendessen und übernachten in Zelten. Die sanitären Einrichtungen sind sehr einfach und wer möchte kann in einem Bach baden. Am nächsten Tag brechen Sie schon früh auf und begeben sich auf eine 14 km lange Wanderung zur Djangui Aussichtsplattform, die Sie nach ca. 3-4 Stunden erreichen. Von hier aus lassen sich die Tiere der Savanne beobachten – vor allem Büffel lagern hier oft. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Campinglager in der Petite Savanne, wo Sie pünktlich zum Abendessen ankommen werden. (Wanderungen; Übernachtung in Zelten auf einer Plattform; F/M/A)
13.-14. Tag: Fahrt über Yoladouma zurück nach Yaoundé Sie verlassen am frühen Morgen die Plattform, um sich über Mambele auf den Weg nach Yokadouma zu machen. Am Abend erreichen Sie Yokadouma, wo Sie zu Abend essen und in einem Hotel übernachten werden. Früh am nächsten Morgen brechen auf und fahren durch Lomie nach Yaoundé, wo Sie am Abend ankommen werden. Genießen Sie noch einmal die atemberaubenden Aussichten auf die gewaltigen Regenwälder Zentralafrikas! (Fahrt: insgesamt ca. 700km; Übernachtung im Elephant- und Merina-Hotel; F/M/-)
15. Tag: Halbtagesfahrt zum Strandhotel Nun stehen ein paar Tage Entspannung an. Nach einer Halbtagesfahrt gen Süden erreichen Sie die Region Kribi mit seinen unberührten Traumstränden. In Ihrem Hotel, nur wenige Schritte von den berühmten Lobe-Wasserfällen entfernt, verbindet sich kamerunische Kultur mit Schweizer Charme zu einem angenehmen Ganzen. Mit seinen komfortablen Rundhütten, verteilt über einen herrlichen tropischen Garten an einem unendlichen weißen Sandstrand, ist das Hotel der ideale Ort für unvergessliche Tage in Kamerun. Fahrt: ca. 300km; Übernachtung im Hotel Ilomba; F/-/-)
16. Tag: Freizeit und Entspannung am Strand Das Hotel Ilomba liegt in der Nähe der alten deutschen Kolonialstadt Kribi und dem kleinen Fischerdorf Bwambe direkt am Atlantik. Genießen Sie die freien Tage in dem kleinen Paradies. Wer möchte, kann einen kurzen Ausflug zum Lobe-Wasserfall unternehmen. Am Abend sind Sie zu einem gemeinsamen Abschiedsdinner eingeladen. (Übernachtung im Hotel Ilomba; F/-/A)
17.-18. Tag: Fahrt zurück nach Douala und Rückflug nach Europa Genießen Sie den Vormittag am Meer. Am frühen Nachmittag brechen Sie zum internationalen Flughafen von Douala auf. Am Abend geht Ihr Rückflug nach Europa, wo Sie am folgenden Nachmittag landen werden. (Fahrt: ca. 180 km, 2,5 Stunden; F/-/-)
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Regional muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Landminen stellen in vielen Gebieten eine große Gefahr dar.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Kamerun hat drei Klimazonen:
1. Im Süden dominiert tropischer Regenwald mit viel Regen und einer hohen Luftfeuchtigkeit. Die Höchsttemperaturen liegen hier bei 30 °C, die Regenzeit dauert von März bis Oktober;
2. Das trockenere Hochland im Zentrum des Landes mit Temperaturen von 10 bis 35 °C;
3. Der Norden mit Steppenklima und heftigen Regenfällen von Juni bis September.
Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Mai.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation YAOUNDE (JAUNDE) Höhe über NN in m: 751 geographische Position: 11° 31‘ E, 3° 50‘ N
Jan
Feb
Mrz
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
28,9
30,6
30,0
29,5
28,7
27,5
26,2
26,3
27,2
27,6
28,2
28,3
Temp. ø Min. (°C)
19,1
20,0
19,4
19,7
19,5
19,3
19,0
19,0
19,0
18,9
19,2
19,1
Regentage
2
4
10
13
16
12
7
11
18
21
9
2
Niederschlag (mm)
17
51
140
180
220
162
70
102
254
296
111
25
Sonnenstunden ø
5,5
6,3
5,5
5,5
5,4
4,2
3,1
2,8
3,4
4,2
5,6
5,9
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
s
s
s
s
s
s
s
s
s
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Kamerun: Ambassade de la République fédérale d’Allemagne: www.jaunde.diplo.de
Programm-Details: Exkursionen mit Besuchen der Dzanga Bai-Beobachtungsplattform. 1 Gorilla-Trekking. 1 Mangaben-Trekking. 1 Ausflug mit den BaAka-Pygmäen, Aktivitäten im Lobéké-Nationalpark
Nationalparkgebühren und Eintritte laut Detailprogramm
Kontakt und Gespräche mit WWF-Mitarbeitern
Ab 8 Personen: Qualifizierte Reiseleitung in Deutsch
Lokaler (Driver-)Guide und teilweise weitere lokale Führer
Infomaterial
WWF-Spende
Nicht enthaltene Leistungen
Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Getränke und weitere bzw. nicht angegebene Verpflegung
Fakultative / optionale Ausflüge
Reiseversicherungen
Visum für Kamerun (zzt. 80 €) und die Zentralafrikanische Republik (zzt. 75 €)
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 4
Max. Teilnehmerzahl: 14
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Kamerun entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 3500 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 83 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Programmhinweise
Die Reise hat Expeditionscharakter. Flexibilität und Teamfähigkeit wird vorausgesetzt.
Programmänderungen, z. B. durch Flugzeitenänderungen oder ungünstige Witte-rungsbedingungen behalten wir uns vor!!!
Hier schlägt das Herz Afrikas: Nirgendwo sonst in Afrika bevölkern so viele Großtiere wie Waldelefanten, Gorillas, Schimpansen und Bongo-Antilopen den üppigen Regenwald. Und nirgendwo sonst kann man sie so hautnah erleben wie in Dzanga-Sangha im Süden der Zentralafrikanischen Republik. Vor genau 20 Jahren wurde dieses 4.700 Quadratkilometer große ökologische Juwel unter Schutz gestellt – auf Initiative des WWF, der seitdem dafür sorgt, dass der Schutz nicht nur auf dem Papier besteht. Dabei wurden von Anfang an die Bevölkerung und ihre Interessen berücksichtigt.