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Jenseits der Kontinente, da wo der Pfeffer wächst, liegt inmitten des Indischen Ozeans eine Insel, die eine ungewöhnliche Flora und Fauna birgt, wie sie nirgendwo sonst existiert. Und es lebt dort eine Bevölkerung, die zu den liebenswürdigsten Bewohnern dieser Erde gehört. Wir erleben auf dieser Abenteuerreise die spektakulärsten Highlights des Landes, was in dieser intensiven Form von keinem Veranstalter angeboten wird. Bewegende Begegnungen mit Angehörigen verschiedener Volksgruppen, Erleben unterschiedlichster Landschaftsräume, Staunen auch über die weniger bekannten Superlative des Landes. Viele Sehens- oder vielmehr "Erlebenswürdigkeiten" spielen sich nicht immer sichtbar für das oberflächlich sehende Auge ab, sondern offenbaren sich besonders denjenigen Reisenden, die ein tiefergehendes Interesse an den Gesamtzusammenhängen dieser Erde haben.
Diese Spezialreise erschließt Ihnen mehrere fantastische Regionen: Zunächst den relativ selten besuchten Westen durch eine mehrtätige Flussfahrt auf dem Tsiribihina, der anschließenden Erkundung der Tsingy von Bemaraha und der Baobab-Region Morondava. Dann kombinieren wir den spektakulären Süden um Fort Dauphin und das Privatreservat von Berenty mit der Regenwaldzone der Ostküste im Bereich des Nationalparks von Perinet und der Fluss- und Seenlandschaft der Pangalanes. Als lohnenden Abschluss bietet sich dann die Pirateninsel von St. Marie an. Ein gelungener Besuch der Insel auf ungewöhnliche Art.
Tag 1: Abflug ab Deutschland über Paris mit Air Madagascar nach Antananarivo. Nachtflug.
Tag 2: Morgens Landung in Antananarivo, kurz Tana. Nach einer Ausruhphase im Hotel brechen wir auf zum Stadtrundgang bzw. –fahrt. Mit dem Bus und zu Fuß erkunden wir diese ungewöhnliche, durch Kolonialstil und der eigenen Hochlandstilistik geprägte, etwas morbide Hauptstadt. Die Lage auf 12 Hügeln mit den vielen Reisfeldern inmitten der Stadt sowie eine herrliche Aussicht vom ehemaligen Königinnenpalast, dem Rova, lässt bei uns die große Lust auf das madagassische Erlebnis entstehen. Für diejenigen, die Tana schon kennen, bieten sich natürlich vielerlei Cafés, Märkte, Altstadtgässchen und Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung auf eigene Faust. Übernachtung im Hotel Chez Gregoire.
Tag 3: Gleich frühmorgens verlassen wir Tana und begeben uns durch das Hochland nach Süden in Richtung Antsirabe. Hier können Eindrücke vom Vichy Madagaskars bequem per Rikscha gemacht werden, danach geht es weiter auf einer der wenigen Asphaltstraßen des Landes nach Miandrivazo. Schon hier verlassen wir die wenigen etwas gängigeren touristischen Hauptachsen. Übernachtung im Hotel Reine Rasalimo.
Tag 4: Von Miandrivazo aus beschreiten wir unser erstes Abenteuer. An den Gestaden des Tsiribihina schiffen wir uns für die nächsten zweieinhalb Tage auf unserem Boot ein, das uns langsam durch die relativ unberührten Gebiete des madagassischen Westens führen wird. Die Ufer sind bewachsen von einer außergewöhnlichen Flora, die Menschen, die hier wohnen, blicken neugierig auf die vorbeifahrenden Vazahas, die Weißen. Wir spüren, dass es nicht sehr häufig vorkommt, dass Weiße hierhin gelangen, trotzdem stoßen wir überall auf unglaublich freundliche Menschen. Auch verschiedene Lemurenarten sind hier zu Hause. Geschlafen wird in Zelten an ausgesuchten Stellen an Land, an Bord kann man sich ausreichend bewegen, und so gleichen diese Tage spannenden und zugleich erholsamen Schiffstagen wie zu Zeiten der Entdecker.
Tag 5: Auf großer Flussfahrt
Tag 6: Wir erreichen unseren Ausstiegspunkt Belo-sur-Tsiribihina und werden nach einem Picknick nach Bekopaka aufbrechen, unserem Übernachtungsort im Camp (2 Nächte).
Tag 7: Von hier aus erschließen wir den Nationalpark der Tsingy du Bemaraha, einem bizarren labyrinthartigen Kalksteinmassiv, das durch besondere geomorphologische Prozesse einer unwirklichen Landschaft gleicht und aus kleinen Canyons, Höhlen, Schluchten und spitzkantigen und somit nahezu unpassierbaren Windschliffskulpturen besteht. Bis vor kurzem war dieses Terrain nur per Hubschrauber aus zu begehen, also quasi überhaupt nicht. Auf einer in der Länge variierbaren Wanderung nähern wir uns diesem landschaftlichen Superlativ.
Tag 8: Wir können uns kaum von dieser unglaublichen Szenerie lösen, doch zieht es uns weiter in Richtung Südwesten. Hier zelebrieren wir mit großem Pathos den Sonnenuntergang bei der berühmten Baobaballee und lassen uns wieder einmal von ganz anderen Facetten der Insel verzaubern. Ankunft in Morondava und Übernachtung im Hotel Renala.
Tag 9: Der heutige Tag führt uns per Flug wieder zurück ins Hochland in die Hauptstadt Antananarivo. Je nach Flugzeit haben wir Zeit zum Erkunden auf eigene Faust oder zum Einkaufen auf dem überwältigenden Mitbringselmarkt.
Tag 10: Wir fliegen heute nach Fort Dauphin in den tiefsten Südosten. Außer einigen Großgrundbesitzen, die sich hauptsächlich dem Anbau von Sisal widmen, wird die Region von den viehzüchtenden Antandroy und Antanosy bewohnt. Urige Lebensweisen prallen hier auf eine ehemalige Kolonialsiedlung aus vergangenen Zeiten. Schon die Lage der Stadt in spektakulärer Szenerie macht den dreitägigen Exkurs in den tiefen Süden der Insel lohnenswert. Jedoch steuern wir gleich die eigentliche Attraktion an: den Nationalpark von Berenty. Hier erleben wir ganz hautnah die endemische Vielfalt an Tieren und auch Pflanzen, die besonders im Süden aufwarten. Ganz im Zeichen der „tanzenden“ Sifakas und Kattas, der Ringelschwanzlemuren, werden wir uns morgens, nachmittags und nachts verschiedentlich auf Pirsch begeben, um auch alle hier angesiedelten Tierarten hoffentlich zu Gesicht zu bekommen. Zwei Übernachtungen in Bungalows in Berenty.
Tag 11: Aufenthalt im Nationalpark mit Erkundungen zu Fuß.
Tag 12: Wir fahren wieder nach Fort Dauphin (madagassisch Taolagnaro), um die Gelegenheit zu nutzen, noch einen Tag beim Bummeln und auch Baden im Indischen Ozean zu verbringen. Übernachtung im Hotel (voraussichtlich Hotel Le Croix du Sud).
Tag 13: Wir fliegen nach Tana und haben in aller Ruhe Zeit, die Stadt ausgiebig zu erkunden und vielleicht auch Stadtteile oder umliegende ländliche Regionen zu entdecken, die sonst selten von Touristen besucht werden. Sicherlich wird das Nachtleben heute unsere Aufmerksamkeit erregen, denn die Hauptstadt ist bekannt für stimmungsvolle Live-Musik und sehr gute kulinarische Highlights.
Tag 14: Am Morgen fahren wir durch die Idylle des madagassischen Hochlands, in Richtung Ostküste in den Nationalpark von Perinet, bekannt für die größte Lemurenart, den Indris mit ihren „marsianisch“ anmutenden Brülllauten. Eine abendliche Pirsch auf der Suche nach nachtaktiven Tieren hebt die Spannung und die Freude an eigenen Entdeckungen. Übernachtung im Hotel Eulophiella bei Andasibe.
Tag 15: Morgendlicher Rundgang auf der Suche nach den Indris, wenn wir Glück haben entdecken wir noch vier weitere Lemurenarten. Dann zieht es uns weiter an die Gestaden der Pangalanes, einer Seen- und Flusslandschaft im Osten. Hier wartet das Motorboot auf uns, das uns in knapp 45 Minuten zum berühmten „Buschhaus“ bringt, in dem wir 2 Nächte verbringen werden (Übernachtung im Buschhaus selbst oder im dazugehörigen Annex „Palmarium“ gegenüber, direkt bei den Lemuren).
Tag 16: Ausgiebige Erkundungstouren zu Fuß im tropischen Regenwald und den Biosphären der Umgebung. Neben Entdeckungen der Ostküstennatur bleibt auch genügend Zeit, einmal die Seele baumeln zu lassen und einfach von der Hängematte aus auf den See zu blicken.
Tag 17: Wir verlassen am Mittag das Buschhaus bzw. Palmarium per Boot und fahren auf dem Canal de Pangalanes durch eine märchenhafte Flusslandschaft vorbei an den Dörfern der Betsimisaraka, die ihre Lebensgewohnheiten dem Fluß angepasst haben. Abends Ankunft in Tamatave, Übernachtung im Hotel „Le Toamasina“.
Tag 18: Wir machen uns auf zum nächsten Höhepunkt unserer Reise: Über die Küstenstraße nach Norden bis in Höhe der Insel St. Marie, von dort setzen wir in ca. 1 Stunde mit dem gecharterten Boot über auf die ehemalige Pirateninsel Nosy Boraha (St. Marie). Ursprünglich als Flug geplant, haben wir durch die Umstellung nun das Glück, uns auf eine idyllische Weise dieser Insel zu nähern. Früher war dies eher ein wackliges Unterfangen auf wahren „Seelenverkäufern“, heutzutage mit modernen Booten vollkommen problemlos möglich. Hier verbringen wir 3 Tage mit Erholen am Traumstrand der kleinen vorgelagerten Insel Ile aux Nattes, mit Lösen von Geheimnissen der Insel, dem Suchen nach Walen, mit Wandern von Dorf zu Dorf, dem Radeln über dieses berauschende Eiland und mit dem Suchen nach den Gräbern der Piraten. Manche Einwohner St. Maries sollen noch blaue Augen und blondes Haar haben, ob sie noch von den Seeräubern abstammen? Wir werden es ergründen... (3 Nächte im Hotel Baboo Village).
Tag 19: Abenteuer und Entspannung auf St. Marie / Ile aux Nattes. Die Insel Ile aux Nattes liegt ca. 100 Meter von St. Marie im äußersten Süden und kann mit Pirogen in 10 Minuten erreicht werden.
Tag 20: Baden, Schnorcheln, Entdecken, Relaxen
Tag 21: Wir werden uns heute wohl trennen müssen von diesem liebgewonnenen Inseltraum und steigen ins Flugzeug in Richtung Tana, wo wir durch die flugplanbedingte Reiseverlängerung noch eine zusätzliche Übernachtung genießen dürfen. Wer will, kann noch reichlich Einkäufe tätigen oder eigene Erkundungen unternehmen.
Tag 22: Am frühen Morgen werden wir den großen Flieger nach Hause nehmen. Der Abschied tut weh, aber es hilft nichts. Flug überParis nach Deutschland. Ankunft am Abend und Abschied von den Reisegefährten...
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Regional muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Madagaskar hat ein tropisches, maritimes Klima, das bestimmt wird durch die Höhenlage, den Monsun und die Nähe zum Meer. Das Hochland hat ein gemäßigtes Klima mit warmem Regen von November bis April und kühleren Temperaturen von Mai bis Oktober; in der Küstenregion herrscht ein mehr tropisches Klima ohne wirkliche Trockenzeit. Der meiste Regen fällt an der Küste zwischen Mai und September. Die durchschnittliche Temperatur in Antananarivo liegt zwischen 9 und 20 °C im Juli und 16 bis 27 °C im Dezember.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation ANTANANARIVO-IVATO (Flughafen) Höhe über NN in m: 1.276 geographische Position: 47° 29’ E, 18° 48’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
24,7
24,6
23,6
22,9
21,0
19,3
18,0
18,7
20,5
24,0
25,0
24,7
Temp. ø Min. (°C)
15,5
15,5
15,1
13,8
11,5
9,5
8,7
8,6
9,6
11,8
13,7
14,8
Regentage
15
15
12
5
2
2
2
1
1
6
12
17
Niederschlag (mm)
286
218
231
36
13
9
10
10
15
43
143
257
Sonnenstunden ø
6,3
6,9
6,1
7,8
7,4
6,9
7,1
7,7
8,2
8,7
7,5
7,1
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
s
zs
--
--
--
--
--
zs
s
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland auf Madagaskar: Ambassade de la République Fédérale d’ Allemagne www.antananarivo.diplo.de
* Linienflug von Deutschland über Paris nach Antananarivo und zurück
* 3 Inlandsflüge laut Programm
* 15 Übernachtungen wie beschrieben, davon 12 im DZ mit Du/WC in Hotels, 1 in einer einfachen Lodge (Pangalanes), 1 in Bungalows (Berenty)
* 4 Übernachtungen in 2-Personen-Zelten in Naturcamps, 2 Nächte davon ohne sanitäre Einrichtungen (am Flussufer)
* Halbpension, während der Campaufenthalte Vollpension
* Reiseprogramm wie beschrieben
* Rundreiseteile wie beschrieben im Kleinbus, Geländewagen bzw. Boot
* Qualifizierte deutschsprachige, madagassische T&P-Reiseleitung
Nicht enthaltene Leistungen
EZ-Zuschlag bzw. Einzelzelt: € 450,-
Visagebühren (ca. € 60,-)
Durchführung ab 4 Personen möglich: Kleingruppenzuschlag bei 4-5 Personen € 290,- p.P.
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 4
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Madagaskar entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 6440 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 154 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de