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Diese Reise führt in die seltener besuchte Übergangsregion zwischen Ost- und Südafrika. Malawi ist verhältnismäßig klein, hat aber eine große Fülle an Naturschönheiten und Tieren zu bieten.
Das fängt an mit dem glasklaren Malawi-See, wo Sie schnorchelnd oder vom Boot aus farbenprächtige Buntbarsche bewundern können. Auf Felseninseln im See gibt es Brutkolonien von Kormoranen sowie Schreiseeadler und Warane.
Auf dem grünen Nyika-Plateau wandern Sie durch Blumenwiesen und Wacholderwälder und entdecken in einer reizvollen Landschaft Pferde- antilopen, Leoparden und Stanleytrappen.
Daneben gibt es die „üblichen“ Pirschfahrten, aber auch Bootsfahrten und Fußsafaris (in Begleitung erfahrener Wildhüter). In einer Reihe bemerkens- werter Reservate wie Liwonde, Lengwe, Vwaza und Dzalanyama sehen Sie u.a. auch Nyalas. Exotische Namen, selten besuchte Gebiete, und doch eine Land mit guter touristischer Infrastruktur.
2. Tag: Lilongwe – Malawi-See Nach Ankunft in Lilongwe fahren Sie zum Malawi-See. Bereits am Nachmittag können Sie dort baden, schnorcheln oder eine Bootsfahrt machen. Dabei können Sie die erste Attraktionen der Reise sehen: die wunderschönen Malawisee-Buntbarsche. Der Fischreichtum des riesigen Süßwassersees hält jedem Vergleich mit berühmten Korallenriffen stand.
3. Tag: Malawi-See Fahrt entlang des Sees in den Norden bis zu der Makuzi Beach. Dort können Sie am Nachmittag am Ufer wandern. Es gibt eine Fülle bemerkenswerter Vögel zu entdecken, von Reihern und Eisvögeln bis zu farbenprächtigen Nektarvögeln und Glanzstaren.
4. Tag: Malawi-See – Nyika-Plateau Über anfänglich gute Straßen und dann immer einfachere Pisten gelangen Sie zum 2.000 m hoch gelegenen Nyika-Plateau. Neben endlosen Hügelketten gibt es hier große, mit Steinfeldern, Wacholder- und Bergwäldern durchsetzte Grasflächen. In Tälern mit Bächen und Seen ebenso wie in mit Lobelien bestandenen Hochmoor-Flächen gibt es viele bemerkenswerte Antilopen: neben Selous-Zebras, Schirrantilopen und Bergriedböcken auch Elen- und Pferdeantilopen. Mit etwas Glück sehen Sie etliche Nektarvogel-Arten sowie die imposanten Klunkerkraniche und Stanley-Trappen.
5./6. Tag: Nyika-Plateau Zwei Tage mit Tierbeobachtungen auf dem Plateau! Zuweilen verzichten Sie auch auf das Safarifahrzeug, um Pirschgänge durch Bergwälder und zu Wasserfällen zu unternehmen. Beeindruckend auch hier: der Vogelreichtum. Abends entspannen Sie am Kaminfeuer.
7. Tag: Nyika – Vwaza Marsh Vom Nyika-Plateau erreichen Sie in südwestlicher Richtung die Schwemmebenen des Flusses Rukuru mit Mopane-, Brachystegia- und Combretum-Wäldern, üppigem Grasland und saftiger Sumpfvegetation. Im Norden befindet sich das Vwaza-Sumpftier-Reservat, das zwar nicht groß ist, aber mit erstaunlich vielen Elefanten, Flusspferden und Büffeln sowie vielen verschiedenen Antilopenarten (Impala, Kudu, Schirrantilope, Pferdeantilope, Puku, Lichtensteins Kuhantilope), Warzenschweinen, Grünmeerkatzen und Pavianen hervorragende Möglichkeiten für Tierbeobachtungen bietet. Auch Elen- und Rappenantilopen, Riedböcke und Ginsterkatzen werden hier gelegentlich gesehen. Die Tiere können bei Pirschfahrten und Wanderungen gesucht, aber auch vom Camp aus beobachtet werden.
8. Tag: Vwaza Marsh Sie verbringen noch einen ganzen Tag im Sumpf-Reservat. Neben den genannten Säugetieren gibt es hier eine reiche Vogelwelt mit vielen Greifvögeln (vor allem auch Kampfadler), Störchen, Reihern (z.B. dem eindrucksvollen Goliathreiher), Webervögeln, Glanzstaren (bemerkenswert vor allem der seltene Weißflügelstar) und anderem mehr. Nach Möglichkeit wird auch eine Nachtfahrt unternommen, um neben Nachtschwalben und Milchuhus auch andere nachtaktive Tiere zu sehen.
9. Tag: Vwaza – Lilongwe Sanctuary Sie fahren zurück nach Mzuzu und durch eine faszinierende Landschaft hinauf auf das Viphya-Plateau, das sich fast 1000 m aus der heißen, mit imposanten Granit-Inselbergen durchsetzten Ebene erhebt. Der Landschaftswechsel ist unbeschreiblich faszinierend. Neben beeindruckender primärer Urwaldvegetation und riesigen, forstwirtschaftlich genutzten Kiefernwäldern mit Holzkohlemeilern sehen Sie entlang der Flüsse immergrüne Bergwälder, in der Ebene ausgedehnte Tabakfelder, typische Dörfer und Märkte, bevor Sie Ihr Hotel im Sanctuary vor der Hauptstadt erreichen.
10. Tag: Lilongwe – Lengwe NP Früher Aufbruch in den Süden des Landes. Dort befinden sich im Lengwe Nationalpark die letzten Reste eines ursprünglichen Auwaldes, aber auch trockene Mopanewälder und weite Savannenflächen mit Akazien und Palmen. Nach dem Einquartieren in der Lodge können sie von der nahen Beobachtungsplattform erste Tierbeobachtungen machen.
11. Tag: Lengwe Nationalpark Für zwei der selten zu sehenden Antilopen – die Tiefland-Nyalas und die nur 35 cm großen Livingstone-Moschusböckchen (Suni) – wurden an mehreren Wasserstellen gut getarnte Verstecke eingerichtet, die in der Trockenzeit die einzige Wasserversorgung der Tiere darstellen. Mit etwas Geduld können Sie hier nicht nur die meisten Säuger, sondern auch eine Fülle an Vogelarten eingehend beobachten und fotografieren. Wenn möglich, unternehmen Sie nach Sonnenuntergang eine Nachtsafari und beobachten Ginsterkatzen, Mangusten und Mocambique-Nachtschwalben.
12. Tag: Lengwe-NP - Liwonde NP Nach einer Morgenexkursion fahren Sie zur Thyolo Tea Estates und bekommen dort einen Einblick in die Arbeiten auf einer Teeplantage.
13. Tag: Lengwe NP – Liwonde NP Über die Abbruchkante des Shire-Tals fahren Sie durch Blantyre, dicht besiedeltes Farmland und kleine Ortschaften bis zum Liwonde-Nationalpark, einer 550 km² großen Wildnis aus Sümpfen, Savanne und Mopane-Wald. Bereits am Nachmittag unternehmen Sie die ersten Exkursionen in dem Schutzgebiet.
14./15. Tag: Liwonde-Nationalpark Sie verbringen zwei Tage im Reservat und werden es sowohl mit Safari-Fahrzeugen als auch mit Booten und zu Fuß erkunden. Vor allem auf dem Shire-Fluss sind vom Boot aus neben Flusspferden und Krokodilen auch Elefanten zu sehen, Busch- und Wasserböcke sowie andere Antilopen (u.a. Rappenantilopen und Kudus). Besonders reichhaltig ist die Vogelwelt, die zum Beispiel auch Bienenfresser, Braunkopfpapageien, Greifvögel und Eulen sowie Fliegenschnäpper und Würger umfasst. Großkatzen wie Leoparden und Geparden leben hier, sind aber selten zu sehen.
16. Tag: Liwonde – Lilongwe Genießen Sie den Vormittag noch in der freien Natur oder unternehmen Sie einen zusätzlichen fakultativen Bootsausflug, bevor Sie gegen Mittag zurück in die Sanctuary Lodge nach Lilongwe fahren.
17. Tag: Abflug von Lilongwe.
18. Tag: Ankunft in Frankfurt.
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Aktuelles
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Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Malawi hat ein subtropisches Klima mit vier Jahreszeiten: 1. eine kühle Saison zwischen Mai und Mitte August; 2. eine heiße Zeit zwischen Mitte August und November; 3. die Regenzeit zwischen November und April; 4. eine Nachregenzeit zwischen April und Mai.
Im Allgemeinen ist es im Hochland kühler und nasser, während es in den tiefer gelegenen Gebieten heißer und schwüler ist; die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 14 und 24 °C von November bis April und zwischen 19 und 32 °C von Mai bis Oktober. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 900 mm / Jahr. Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation LILONGWE (Internationaler Flughafen KAMUZU) Höhe über NN in m: 1.229 geographische Position: 33° 46’ E, 13° 47’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
24,8
24,9
24,7
24,7
23,2
22,0
21,4
22,6
25,9
27,4
27,3
25,6
Temp. ø Min. (°C)
18,2
17,7
17,3
15,8
13,1
10,1
9,9
11,1
13,8
16,8
18,5
18,3
Regentage
18
14
12
6
1
< 1
< 1
< 1
< 1
1
6
15
Niederschlag (mm)
223
187
128
44
12
1
< 1
< 1
1
10
63
199
Sonnenstunden ø
4,4
5,1
5,5
7,1
8,5
8,1
7,8
8,5
9,8
9,1
7,8
4,5
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
zs
zs
--
--
--
--
--
--
zs
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Malawi: Embassy of the Federal Republic of Germany www.lilongwe.diplo.de
Internationale Flüge und Flughafengebühren ab 740 € plus 445 €, Getränke, übrige Mahlzeiten
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 5
Max. Teilnehmerzahl: 7
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Malawi entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 5140 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 121 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de