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Oman - Im Land der Seefahrer – Oman komfortabel
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Ard an-Nawkhadha — Land der Navigatoren: Seit Menschengedenken beherrschten omanische Schiffe den Indischen Ozean und verbanden die Kontinente miteinander: Sansibar (Zanzibar) und die ostafrikanische Küste im Westen mit dem Roten Meer, den Persischen Golf mit den Gestaden Sri Lankas und Chinas im Fernen Osten. Wir sind auf den Spuren Sindbads unterwegs. Gleich zum Auftakt der Reise stechen wir in See: die zerklüftete Küste der felsigen Halbinsel Musandam erkunden wir einen Tag lang auf einem traditionellen, bequem umgebauten Holzboot. Eine moderne Hochgeschwindigkeitsfähre bringt uns Tags darauf in wenigen Stunden von Musandam nach Muscat. Entlang der fischreichen Küste der Sharqiyah gelangen wir in die Hafenstadt Sur mit ihren berühmten Dhow-Werften und weiter nach Ras al-Hadd, wo wir des Nachts Schildkröten bei der Eiablage zu sehen hoffen. Dann verlassen wir das Meer und fahren hinein in die Sande der Ramlat al-Wahiba. Die weitere Strecke in die alte Hauptstadt Nizwa säumen zwei wichtige Wochenmärkte: der Frauenmarkt in ‘Ibra und der Badumarkt in Sinaw. Der größte Markt erwartet uns in Nizwa selbst. Wir haben Muße herumzubummeln und erfahren dabei einiges über den Handel und Wandel im heutigen Oman. Nach Tageswanderungen auf dem Jebel Akhdar und dem Jebel Shams (Djabal, Jabel) finden wir zurück zur Küste, wo wir die letzten Tage in einem komfortablen Hotel direkt am Strand wohnen.
Während des größten Teils der Tour reisen wir im Geländewagen und vertreten uns zwischendurch auf kurzen und leichten Wanderungen die Beine. Wir übernachten in Hotels und zwei Mal auch in einfacheren landestypischen Herbergen. Für diese ausgesprochen komfortable Hotel-Rundreise ist keinerlei besondere Kondition erforderlich.
1.—3. Tag: Die Halbinsel Musandam Spät abends Flug von Deutschland nach Dubai (Dubay) via Muscat (Masqat). Ankunft dort am Morgen des 2. Tages. Nach einer kurzen Rundfahrt durch Dubai verlassen wir die Emirate und gelangen auf die zum Oman gehörende Halbinsel Musandam. Gegen Abend beziehen wir in Khasab unser ***Hotel (2 Nächte).
Nach dem Frühstück geht es am 3. Tag zum Hafen von Khasab, wo eine Dhow — ein umgebautes Fischerboot — auf uns wartet. Während der je nach Wetterbedingungen halb- oder ganztägigen Fahrt tummeln sich gewöhnlich Delfine um das Boot, veranstalten Wettrennen und tollen umher. Außerdem sind verschiedene Vögel wie Suqutra-Kormorane zu sehen, die sich oft auf den schroffen, aus dem Meer ragenden Felsen sonnen. Später haben wir die Möglichkeit in den ‘Fjorden Arabiens‘ zu schnorcheln, zu schwimmen oder an Deck ein Sonnenbad zu nehmen. Nach Absprache können verschiedene Orte angefahren werden wie zum Beispiel ‚Telegraph Island‘, eine kleine Insel, die von den Briten als Telegraphenstation benutzt wurde. Noch heute sind Überreste des Originalgebäudes zu sehen. Die ‚Verborgene Höhle‘ versteckt sich hinter einer kleinen Insel und lädt zum Schwimmen und Relaxen ein. Kumzar Village ist ein kleines Fischerdörfchen, das mit seinen alten Steinhäusern und einem halb verfallenen Fort den Charme des ursprünglichen Arabien versprüht. Das Dörfchen ist so abgeschieden, dass die älteren Einheimischen sogar ihre eigene Sprache sprechen.
4. —5. Tag: Sur & Ras al-Hadd – Die Küste der Sharqiyah Am 4. Tag stechen wir — wie es sich im Land der Navigatoren gehört — noch einmal in See. Mit der Hochgeschwindigkeits-Fähre geht es zurück nach Muscat. Diese 65 Meter langen Katamarane, die jeweils 208 Passagiere und 56 Autos transportieren können, schaffen die 225 Seemeilen (ca. 416 Kilometer) lange Strecke je nach Wetterverhältnissen in rund fünf Stunden. Die damit längste Speed-Ferry-Verbindung der Welt ist aber nicht nur wegen der enormen Geschwindigkeit spektakulär, sie bietet auch die Gelegenheit, die schroffen Klippen der Küste Musandams in voller Länge zu beobachten. Nach der Ankunft in der Hauptstadt bleibt am Abend genügend Zeit, um vor oder nach dem Einchecken in unserem hiesigen ***Hotel über den lebhaften Suq von Muttrah zu schlendern.
Heute tauschen wir das Schiff endgültig gegen Geländewagen und verlassen Muscat in Richtung Südosten. Dabei erkunden wir die teils steil ins Meer abfallende Küste der Sharqiyah und nehmen uns Zeit für einen Abstecher in das üppig grüne Wadi Shab. In Sur, über Jahrhunderte hinweg der wichtigste Hafen für Schiffe von und nach Ostafrika, erwarten uns die berühmten Dhaw-Werften, in denen auch heute noch die traditionellen arabischen Holzschiffe gezimmert werden. Ein bis zwei dieser Schiffe, die wir auf unserer Dhowcruise in Musandam ja schon erproben konnten, liegen normalerweise im Dock. Da die örtlichen Fischer aber inzwischen in kleinen und schnelleren Booten ausfahren, sind leider nicht mehr zu allen Jahreszeiten Schiffe in Arbeit.
Wir übernachten entweder in Sur selbst oder am Ras al-Hadd (in beiden Fällen in einem ***Hotel). Diese östlichste Landspitze Arabiens ist auch bei Meeresschildkröten sehr beliebt, weshalb sie regelmäßig wiederkehren, um am Strand ihre Eier abzulegen. Auf einer geführten Nachtexkursion können wir sie mit etwas Glück dabei beobachten. Da die Tiere weltweit unter Schutz stehen, ist das Betreten des von Felsen gerahmten Strandabschnittes nur mit Genehmigung gestattet.
6. —7. Tag: Die Oasen der Sharqiyah und die Wüste Ramlat al-Wahiba Am 6. Tag besuchen wir nach einem frühen Start zunächst den Frauenmarkt in Ibra und im Anschluss das nahe gelegene Manzaffar (Minzafah). Hier stehen einige der ältesten noch erhaltenen Lehmhäuser des Oman. Versteckt in den kargen Bergen der Sharqiyah erwarten uns am Nachmittag die türkisfarbenen Seen des Wadi Bani Khalid, in denen sich die Wipfel der Dattelpalmen spiegeln. Wer mag, nimmt ein Bad im kühlenden Süßwasser. Dann geht es hinein in die rotgoldenen Dünen der Ramlat al-Wahiba. Wir nächtigen in einem kleinen ***Hotel am Rande der Wahiba.
Auch am Morgen des 7. Tages brechen wir zeitig auf, denn in Sinaw (Sanaw) erwartet uns ein weiterer Wochenmarkt, der besonders von den verstreut lebenden Badu der Umgegend besucht wird. Schmale Gassen führen durch die Oase Birkat al-Mawz, den „See der Bananen“. Die inzwischen verlassenen Lehmbauten ducken sich in einem Dattelplamenhain. Unser heutiges Ziel ist alte Hauptstadt der Dakhiliyah, Nizwa, wo wir uns für drei Nächte in einem ***- oder ****Hotel einquartieren.
8.—10. Tag: al-Dakhiliyah (Inner-Oman), und das Hadjar-Gebirge So haben wir am Freitagmorgen viel Muße, Nizwa und den hiesigen Wochenmarkt auf eigene Faust zu erkunden. Wir erklimmen die Stufen des Rundturms im Fort von Nizwa und sehen uns das Treiben auch von oben an. Dadurch, dass der Nachmittag zur freien Verfügung steht, kann jeder die Zeit auf seine Weise und in seinem Tempo verbringen.
Am 9. Tag unternehmen wir einen Ausflug zum Djabal al-'Akhdar. Der „Grüne Berg” macht seinem Namen alle Ehre und zählt zu den schönsten Landschaften Omans. Hier gibt es sattgrüne Terrassenfelder voller Obstbäume und anderer Nutzpflanzen. Kunstvolle Bewässerung lässt seit unvordenklichen Zeiten Aprikosen und Pfirsiche, Granatäpfel und Trauben, Mandeln und Walnüsse und natürlich die berühmten Rosen des Djabal al-'Akhdar gedeihen. Zur Übernachtung kehren wir ein letztes Mal nach Nizwa zurück.
Der 10. Tag führt uns zu dem liebevoll wiederhergerichteten Wohnpalast von Djabrin (Jabrin). Die lehmverputzten Häuser des Bergdorfes Misfat al-'Ibriyin liegen auf unserem Weg auf den Jebel Shams (Djabal Shams, Jabal Shams), den höchsten Berg Omans. Auf winzigen Terrassenfeldern wächst manchmal eine einzige Dattelpalme. Wer mag, unternimmt am Nachmittag eine leichte Wanderung an den steilen Kanten des Jebel Shams. Hier oben verbringen wir auch die Nacht: in kleinen ***Chalets, die inmitten der kargen Felslandschaft stehen.
11.—12. Tag: al-Batinah — die Küste im Norden Auf einer serpentinenreichen und nur bei trockenem Wetter sicher befahrbaren Straße queren wir den Jebel Shams. Ähnlich sorgfältig wie in Misfat haben auch die BewohnerInnen von Bilad Sayt ihre Felder angelegt. Durch das Wadi Bani Awf und vorbei am Fort von Nakhl erreichen wir die Küste der Batnah und beziehen für die verbleibenden drei Nächte unser ****Hotel direkt am Strand bei Ras Sawadi.
Wer mag, nutzt den 12. Tag für einen optionalen Tagesausflug nach Muscat. Auf dem Programm steht u. a. die Große Moschee, die Sultan Qaboos Grand Mosque, außerdem das Bayt Baranda, dessen kleine, aber exklusive Museumssammlung in einem restaurierten Altstadthaus untergebracht ist. Für den Abend bietet sich ein gemeinsames Abschiedsessen an, bevor es ins Strandhotel nach Sawadi zurückgeht.
13.—14. Tag: Das Ende der Rundreise Der 13. Reisetag steht uns zur freien Verfügung. Wer mag, bucht einen Bootsausflug zu den nahe der Küste gelegenen, unter Naturschutz stehenden Daymaniyat (Damaniyat)-Inseln und geht dort tauchen oder schnorcheln. Nach einer letzten Übernachtung in Sawadi fahren wir am späten Vormittag des 14. Tages zum Flughafen und erreichen nach einem bequemen Nonstop-Flug am späten Nachmittag Frankfurt.
... oder Sie fliegen in die entgegengesetzte Richtung nach Salalah und erkunden für ein paar Tage die Weihrauchprovinz Dhufar (Dhofar). Übernachtungen und Ausflüge organisieren wir Ihnen gerne!
Anreise und Zusatzinfos: Gäste aus dem Süden Deutschlands können alternativ die bequemen Direktflüge von München nach Masqat nutzen. Wegen des etwas verschobenen Flugplanes sind allerdings andere Transfers und teilweise Zusatzübernachtungen notwendig. Bitte wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen ein entsprechendes Angebot machen können!
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen kommt aus Meerwasserentsalzungsanlagen, ist aber nicht zum Trinken geeignet.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Luft:
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar. Reiseversicherung ist dennoch sinnvoll!
Klima
Wüstenklima mit heißen tropischen Sommern und kühlen Wintern bei insgesamt geringem Niederschlag.
Von April bis Oktober herrschen tagsüber regelmäßig Temperaturen über 40 °C, gelegentlich auch über 50 °C, nachts kaum unter 35 °C; von November bis März tagsüber zwischen 20 ° und 25 °C. Nachts sinken die Temperaturen dann bis auf 14 °C. Umstellungsschwierigkeiten durch den Wechsel zwischen den Außentemperaturen und den häufig stark heruntergekühlten Innenräumen können das körperliche Wohlbefinden beeinträchtigen. Ausreichend trinken und eisgekühlte Getränke meiden. Die Mitnahme eines leichten Pullovers oder einer Jacke bei Aufenthalt in klimatisierten Räumen wird empfohlen.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation SALALA Höhe über NN in m: 18 Geographische Position: 54° 6’ E, 17° 3’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
27,2
27,6
30,1
31,2
32,4
31,9
27,9
27,0
28,9
30,7
30,4
28,3
Temp. ø Min. (°C)
17,7
18,8
20,6
22,9
25,2
26,3
24,0
23,1
23,3
20,7
20,4
19,4
Regentage
0
1
1
1
0
2
10
11
2
0
0
0
Niederschlag (mm)
2
4
8
6
7
5
28
26
4
5
1
3
Sonnenstunden ø
9,1
8,8
9,5
10,1
10,6
6,6
2,2
0,9
6,0
10,1
9,9
9,4
Wasser-Temp. ø (°C)
24
25
26
28
29
28
25
24
25
26
26
25
Klimabelastung*
--
zs
s
s
ss
ss
ss
ss
ss
s
zs
zs
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Oman: Embassy of the Federal Republic of Germany www.maskat.diplo.de
Rundreise im Geländewagen, wobei die Wagen mit maximal 4 TeilnehmerInnen besetzt werden
ganztägige Dhowcruise Musandam
Fährfahrt Khasab-Masqat, 2. Klasse
12 Hotelübernachtungen
Übernachtungen mit Frühstück; Halbpension an den Tagen 3-4. 9 und 12; Vollpension an Tag 10
alle Exkursionen, Eintritte und Besichtigungen gemäß Programm
landeskundige Deutsch sprechende Reiseleitung
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelzimmer/-zeltzuschlag
550,-
Zug zum Flug innerdeutsch (2.Kl. inkl. ICE, innerdeutsch)
69,-
Nicht enthaltene Leistungen
ca. 3-5 EUR pro Tag für nicht enthaltene Mahlzeiten
Visum Oman (ca. EUR 40,-)
Trinkgelder und Ausgaben persönlicher Art
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 8
Max. Teilnehmerzahl: 16
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Oman entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 3360 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 86 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Während des größten Teils der Tour reisen wir im Geländewagen und vertreten uns zwischendurch auf kurzen und leichten Wanderungen die Beine. Wir übernachten in Hotels und zwei Mal auch in einfacheren landestypischen Herbergen. Für diese ausgesprochen komfortable Hotel-Rundreise ist keinerlei besondere Kondition erforderlich.