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Réunion - La Réunion – Hawaii des Indischen Ozeans
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Hier verbindet sich französische Lebensart mit tropischer Natur. Besiedelt von Sklaven, Seefahrern und Kolonisten entwickelte sich auf La Réunion eine ganz eigene Spielart der kreolischen Kultur: Die „Metissage“ – das Vermischen verschiedener Einflüsse und friedliches Zusammenleben – ist zentraler Bestandteil der einzigartigen Mentalität und spiegelt sich in der Gastfreundschaft wider. Ähnlich zur bunten Herkunft der Kreolen findet sich hier eine unvergleichbare landschaftliche Vielfalt: enge Täler und weite Kraterkessel, schroffe Lavafelsen und von üppigen Primärwäldern überwucherte Berghänge, rauschende Wasserfälle und einsame Mondlandschaften. Es ist ein Paradies für Wanderer! Durchqueren Sie die Cirque de Salazie, Mafate und Cilaos; passieren Sie wahrhaft abgelegene Dörfer, die noch heute nur zu Fuß erreichbar sind; oder stehen Sie bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel des Piton des Neiges, dem höchsten Berg des Indischen Ozeans. Der Ausblick reicht bis nach Mauritius! Nach einem langen Tag wird vor den Abendessen stets die kreolische Tradition des „Rhum arrangé“ gepflegt.
1. Tag: Anreise Richtung La Réunion Linienflug mit Air France von Frankfurt über Paris nach Saint-Denis, der Hauptort auf La Réunion. Leider ist es ab Deutschland immer notwendig, in Paris einen Flughafenwechsel vorzunehmen. Hierfür wird ein extra Shuttle-Bus (ca. 45 Minuten Fahrtzeit) eingesetzt. Auf jedem Fall haben sie genügend Zeit zum Umsteigen. (-/-/-)
2. Tag: Die Lavafelder entlang der Ostküste Nach der Ankunft am Flughafen in Saint Denis fahren Sie direkt am Indischen Ozean der Ostküste entlang. Hier besuchen Sie die Familie Roulof, die auf eine hundertjährige Tradition im Anbau von Vanille zurückblickt. Die Bourbon Vanille gilt als die beste der Welt.
Nach dem Mittagessen in einem typisch kreolischen Restaurant, in dem Sie verschiedene Spezialitäten kosten können, fahren Sie weiter Richtung Süden. Hier kann man die riesigen Lavafelder des noch aktiven Vulkanes Piton de la Fournaise sehen. Die Gegend ist von den großen Vulkanausbrüchen der letzten Jahre, den sogenannten „Grand Brûlé", geprägt. Massive Basaltfelsen und schwarze Lava, die bis an die Küste reicht, führen die Wucht der Natur vor Augen.
Eine eindrucksvolle Fahrt führt ins Inselinnere, in den üppig-grünen, von tropischen Pflanzen überwucherten Vulkankessel Cirque de Salazie. Nach einem Stopp am Wasserfall “Voile de Mariée”, der wie ein langer Schleier die steilen Felswände „herabgleitet", erreichen sie schließlich Hellbourg. Aufgrund seiner liebevoll gestalteten kreolischen Häusern wurde das Dorf zum schönsten Ort Frankreichs gekürt!
Übernachtung in einem Hotel. (-/M/A)
3. Tag: Vom Cirque de Salazie in den Cirque de Mafate Durch zerklüftete Landschaft fahren Sie über Salazie und Grand ÎIet hinauf zum Ausgangspunkt der Wanderung. Bei schönem Wetter haben Sie immer wieder grandiose Ausblicke in den Cirque de Salazie. Je nach Jahreszeit und Regenmenge stürzen unzählige Wasserfälle an den steilen Felswänden hinunter.
Das Hauptgepäck übergeben Sie Ihrem Fahrer, der es bis nach Cilaos transportieren wird. Sie starten heute mit dem Wanderrucksack und dem Nötigsten für die nächsten vier Tage.
Die erste Etappe der Wanderung führt hinein in den Cirque de Mafate – von Stellen mit spektakulären Aussichten können Sie unterwegs einen Tiefblick in die Nordseite des ehemaligen Vulkankessels sowie zu den kleinen Dörfern, steilen Abbruchkanten und Gipfeln genießen. Nachmittags erreichen Sie in Grand Place die erste Berghütte, „Gîte" genannt.
Gehzeit 5 – 5,5 Std.; Aufstieg 400m; Abstieg 1.200m; Übernachtung in einer Berghütte.(F/M/A)
4. Tag: entlang des “chemin des écoliers” nach Roche Plate Sie befinden sich im wildesten der drei Cirques. Alle Ansiedlungen sind von der Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen – es gibt keine Straßen! Ungefähr 600 Einwohner leben hier, umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden.
Tief in die Landschaft gegraben ist das Flussbett Rivière des Galets, in das Sie heute hinabsteigen, um auf der anderen Talseite wieder aufzusteigen. Ihr Weg führt entlang des sogenannten „chemin des écoliers", den Schulweg. Denn für die im Weiler Latanier lebenden Kinder befindet sich die nächstgelegene Schule tatsächlich in Îlet des Orangers. So müssen die Schüler der wenigen hier abgeschieden lebenden Familien jeden Tag diese kleine Wanderung machen.
Ihr Nachtlager Roche Plate liegt am Fuß der etwa 1.100 m beinahe senkrecht abfallenden Felswand des Piton Maido. Im kleinen Weiler leben ein paar Familien, die Bananen, Bohnen und Mais anbauen und etwas Geflügel halten.
Gehzeit ca. 6 Std.; Aufstieg 800m; Abstieg 800m; Übernachtung in einer Berghütte. (F/M/A)
5. Tag: Die Trois Roches-Wasserfälle Während der heutigen Etappe erleben Sie eine verblüffende landschaftliche Vielfalt auf engstem Raum. Wo es keine Bäume gibt, wachsen riesige Agaven. Erst steigen Sie leicht an der einstigen Caldera-Wand auf und wandern danach zu einem etwas tiefer gelegenen wunderschönen Bade- und Rastplatz am ausgewaschenen Flussbett des Rivière des Galets. Dies ist ein idealer Platz für ein Mittagspicknick. Im vom Wasser glattpolierten Basaltstein öffnet sich der Fels um einen Spalt und lässt das bis dahin leicht dahinplätschernde Wasser in Kaskaden tief hinunterstürzen, ein echtes Naturschauspiel.
Es geht weiter flussaufwärts zu kleinen Pools, in den Sie baden können. Noch ein Stück bergauf liegt das Plateau Marla mit Ihrem Quartier für die Nacht (1.645 m).
Gehzeit 5 – 5,5 Std.; Aufstieg 890m; Abstieg 380m; Übernachtung in einer Berghütte. (F/M/A)
6. Tag: Der Cirque de Cilaos Auf einem steilen Serpentinenweg verlassen Sie den Cirque de Mafate und wandern über den Pass Col de Taibit (2.082 m) in das nächste Hochtal, den Cirque de Cilaos. Die Bäume und Sträucher entlang des Weges eines üppig grünen Pfades sind über und über mit Baumhaar bewachsen. Nun steigen Sie relativ steil ins Dorf Cilaos ab.
Dort steht im Hotel bereits Ihr angeliefertes Hauptgepäck bereit. Der Rest des Tages steht Ihnen in Cilaos, einem netten Städtchen, das einst Zufluchtsort von Sklaven war, zur Verfügung. Cilaos ist heute ein renommierter, auch für seine Thermalquellen berühmter Bergsportort. Wer sich lieber etwas ausruhen mag, dem empfehlen wir den Besuch einer Sauna oder eines Hamams im Hotel.
Gehzeit 5 – 6 Std.; Aufstieg 470m; Abstieg 850m; Übernachtung in einem Hotel in Cilaos. (F/M/A)
7. Tag: Unterwegs zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean Sie geben Ihr Hauptgepäck wieder zum Weitertransport ab und nehmen nur das Nötige für die nächsten 3 Tage mit.
Die nächste Etappe ist die Besteigung des 3.069 m hohen Piton des Neiges – der höchste Berg der Insel sowie im Indischen Ozean. Dieser Vulkan liegt im Zentrum des „Kleeblatts", das die Talkessel Cilaos, Salazie und Mafate bilden. Nach dem ersten Viertel der heutigen Etappe steigen Sie in Serpentinen aufwärts. Sie haben reichlich Zeit, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen. In einer einfachen Hütte auf 2.478 m Höhe verbringen Sie eine kurze Nacht.
Gehzeit 3 – 4 Std.; Aufstieg 1.300m; Abstieg 100m; Übernachtung in einer Berghütte. (F/M/A)
8. Tag: Besteigung des Piton des Neiges (3.069 m) Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen Sie sehr früh auf. Nach etwa zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) haben Sie den Gipfel erreicht. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad-Rundumblick auf die Insel und können mit etwas Glück sogar bis Mauritius blicken. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben weht fast immer ein eisiger Wind. Anschließend steigen ab zur Hütte ab und frühstücken erst einmal.
Sie folgen nicht dem gestrigen Weg, sondern wandern von der Hütte aus ungefähr in gleicher Höhe auf dem Kammweg entlang der Coteau Kervéguen. Anschließend ein langer und anstrengender, aber landschaftlich sehr abwechslungsreicher Abstieg. Sie sehen die insgeheim als vierten Cirque bezeichneten Osthänge des Vulkans – eine Gegend mit sehr interessanter Vegetation.
Ihr Bus erwartet Sie am Ende der Wanderung und fährt zur hübsch gelegenen, in kreolischem Stil erbauten Berghütte bei Bélouve, direkt an den Abbruchkanten oberhalb des Cirque de Salazie. Damit schließt sich der Kreis des Trekkings. Aus schöner Panorama-Lage sehen Sie tief unter sich das Dorf Hellbourg.
Gehzeit 8 – 9 Std.; Aufstieg 600m; Abstieg 1.600m; Übernachtung in einer Berghütte. (F/M/A)
9. Tag: Leichte Wanderung in Trou de Fer Heute steht eine weniger anstrengende, aber spektakuläre Wanderung zum Trou de Fer auf dem Programm. Dort stürzt ein 300 m hoher Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht, die von oben eher wie ein riesiges Loch im Dschungel wirkt. Sie durchqueren den dichten Primärwald und sehen einige alte Berg-Tamarindenbäume, eine auf La Réunion endemische Baumart.
Wer nicht mitwandern möchte, hat hier die Gelegenheit, es sich bei der Hütte gemütlich zu machen. Anschließend Transfer nach Bourg Mourat. Eventuell können Sie ein interessantes Vulkanmuseum besichtigen (fakultativ).
Heutiges Ziel ist der Piton de la Fournaise. Sie gelangen zu einer Hochfläche mit fast senkrechter Abbruchkante, von der sich eine fantastische Sicht in ein tiefes Erosionstal bietet. Sie erreichen die Lavawüste und schließlich die einfache Hütte am Bellecombe (2.264 m), in der Sie direkt am Caldera-Rand übernachten werden. Hierher wird Ihr Hauptgepäck angeliefert und Sie können sich wieder duschen und Ihre Kleidung wechseln.
Gehzeit 3,5 – 4 Std.; Aufstieg 200m; Abstieg 200m; Übernachtung in einer Berghütte. (F/M/A)
10. Tag: Die Vulkanwelt des Piton de Fournaise Dieser Tag gehört voll und ganz dem Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Er zählt zu den Hotspot-Vulkanen und ist einer der aktivsten der Welt. Der Piton de la Fournaise bricht relativ regelmäßig aus und seine Tätigkeit kann von Vulkanologen sehr kontrolliert beobachtet werden, somit ist er bei Weitem nicht so unberechenbar wie andere Vulkane der Erde.
Das Gepäck bleibt in der Hütte. Frühmorgens steigen Sie an einer Abbruchkante steil in die riesige Caldera ab und durchqueren eine Lavalandschaft, in der Sie alle Formen des hawaiischen Vulkanismus und verschiedenartige Lavaströme, von glatt bis aufgeworfen, kennenlernen. Bald erhebt sich vor Ihnen der eigentliche Krater des Fournaise.
Sie steigen auf und umrunden den Krater. Es kann sein, dass die Route im Krater kurzfristig etwas angepasst werden muss. Manche Reisegruppen hatten bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch mitzuerleben.
Gehzeit 5 – 6 Std.; Aufstieg 650m; Abstieg 650m; Übernachtung in einer Berghütte. (FMA)
11. Tag: Ankunft in St. Gilles les Bains am Strand Auf der heutigen Wanderung sammeln Sie neue Eindrücke von einer Vulkanlandschaft. Die vom Hauptbesucherstrom weniger frequentierte, etwa dreistündige Wanderung führt durch die sog. Plaine des Sables (Sandebene), eine bizarre Mondlandschaft mit eigenwilligen Gesteinsformationen inmitten einer schwarzroten Sandwüste. Der 2.435 m hohe Piton Chisny schleuderte vor 3.000 Jahren Unmengen an winzigsten Steinkörnchen in die Landschaft, wodurch der Eindruck einer Wüste in den Tropen entsteht.
Schließlich werden Sie abgeholt und ans Meer gefahren. Entlang der Südküste erreichen Sie St. Gilles les Bains.
Gehzeit 3 – 4 Std.; Aufstieg 300m; Abstieg 250m;Übernachtung in einem Hotel. (F/M/-)
12. Tag: Ein Tag am Meer Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. St. Gilles ist mehr oder weniger der einzige wirkliche Badeort der Insel und besitzt ein vorgelagertes Riff. Wer will, kann schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand liegen, den botanischen Garten Jardin d´Eden besuchen.
Seit ein paar Jahren werden auch Fahrten mit einem Glasbodenboot ab St. Gilles angeboten. Unsere Partneragentur gibt Ihnen gerne Tipps und ist auf Wunsch behilflich. Je nach Flugzeit werden Sie im Lauf des Nachmittags zum Flughafen von St. Denis fahren. Hier startet Ihr Nachtflug nach Paris. (F)
13. Tag: Ankunft in Deutschland Frühmorgens Ankunft in Paris und Flughafenwechsel von Orly nach Charles de Gaulle. Weiterflug nach Frankfurt bzw. zum jeweils gebuchten Heimatflughafen. (-/-/-)
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Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
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Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
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Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar (französischer Standard).
Anteil der Einwohner, die örtliche medizinische Einrichtungen in weniger als einer Stunde mit herkömmlichen Verkehrsmitteln erreichen können: 100 %.
Klima
Tropisches Klima mit leichten jahreszeitlichen Temperaturänderungen: kühl und trocken von Mai bis November, heiß und regnerisch von November bis April. Im Gebirge (höchste Erhebung 3.000 m) gibt es im August öfters Minusgrade.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation SAINT DENIS-GILLOT Höhe über NN in m: 10 Geographische Position: 55° 31’ E, 20° 54’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
29,5
29,9
29,4
28,3
26,9
25,5
24,7
24,5
25,3
26,0
27,3
28,6
Temp. ø Min. (°C)
22,8
23,0
22,8
21,3
19,6
18,2
17,4
17,2
17,7
18,7
20,2
21,9
Regentage
16
14
14
11
9
9
11
9
7
6
7
12
Niederschlag (mm)
296
232
304
169
92
71
77
61
46
38
88
158
Sonnenstunden ø
7,7
7,6
6,7
7,4
7,6
7,3
7,2
7,1
7,2
7,1
7,1
7,0
Wasser-Temp. ø (°C)
27
27
27
27
26
25
24
23
23
24
25
26
Klimabelastung*
s
s
s
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zs
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zs
zs
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com,www1.voanews.com/english/news/
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