Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Senegal - Téranga
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Gefährdete Meeresschildkröten, über tausend Fischarten, Millionen von Zugvögeln: Die Westafrikanische Küstenregion ist Heimat einer beispiellosen Artenvielfalt. Dieser natürliche Reichtum prägt auch unsere Reise durch den Senegal und Gambia. Dabei kommen wir wiederholt mit Projekten des World Wide Fund For Nature (WWF) in Berührung. Die internationale Umweltorganisation verfolgt u. a. das Ziel, in der Ökoregion ein zusammenhängendes Netzwerk an Schutzgebieten zu knüpfen – im engen Schulterschluss mit den Menschen, die hier leben. Unsere Route bestimmen mehrere große Flussläufe, die jeweils einzigartige Naturschauspiele versprechen. So erweist sich das Mündungsgebiet des Senegal nahe St. Louis als wahres Vogelparadies, und der Mangrovenwald im Brackwasser des Saloum-Deltas bietet vom Krokodil bis zur Seekuh selbst großen Wassertieren reichlich Nahrung. Nicht umsonst sind Boote für uns ein häufiger Begleiter – auf dem Gambia verbringen wir gleich zwei Tage auf einer Piroge. An einem Nebenarm des Flusses treffen wir anschließend auf eine traditionelle Dorfgemeinschaft. Dort, in Tumani Tenda, laden uns sieben überwiegend muslimische Großfamilien ein, ihren Alltag für eine Weile mit ihnen zu teilen und wir haben die Chance, die traditionelle Gastfreundschaft – Téranga – zu erleben. Zurück im Senegal erwartet uns an der Atlantikküste das Fischerdorf Joal Fadiouth mit malerischen Speicherbauten, die auf Holzpfählen im Wasser stehen. Früher war dieser Ort eine Hochburg des Schildkrötenfangs. Heute dagegen engagieren sich die Bewohner dank gezielter Projektarbeit des WWF für den Schutz der bedrohten Tiere.
Naturfans kommen auf dieser Reise ebenso auf ihre Kosten wie jene, die den Kontakt mit den Menschen vor Ort suchen. Die Erkundung subtropischer Flusslandschaften erfordert aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit eine gewisse Klimaverträglichkeit. Übernachtet wird in landestypischen Unterkünften und im Zelt.
1.—3. Tag Anreise und Fahrt nach Norden Flug von Frankfurt nach Dakar, Ankunft dort am späten Abend und Transfer zum Hotel. Tags darauf Einführung in die WWF-Projektarbeit durch einen Mitarbeiter der Umweltorganisation. Anschließend Fahrt zum Djoudj-Nationalpark, dessen Tierwelt wir von einer Piroge aus erkunden. Djoudi ist der drittgrößte Vogel-Naturschutzpark der Erde und wird von der UNESCO als Weltnaturerbe gelistet. Am dritten Tag erreichen wir St. Louis, die ehemalige senegalesische Hauptstadt, und besuchen den Nationalpark de la Langue de Barberie im Mündungsgebiet des Senegal-Flusses. •
4. – 5. Tag Über die gambische Grenze nach Georgetown Ein längerer Fahrtag bringt uns über Mbaké und andere traditionelle Dörfer nach Khongeul. Am nächsten Tag überschreiten wir die Grenze nach Gambia und treffen in Georgetown, einem spätkolonialen Städtchen auf einer Insel mitten im Gambia-Fluss, auf Zeugnisse der Sklaverei. •
6.—9. Tag Auf dem Gambia-Fluss Am Morgen besteigen wir eine Piroge und fahren flussaufwärts zu dem Schimpansen-Rehabilitationsprojekt auf Baboon Island. Betreten darf man die Insel nicht, doch besteht die Chance, dass sich Schimpansen in den Galeriewäldern entlang dem Fluss blicken lassen. Nach einer Übernachtung auf der Piroge setzen wir unsere gemächliche Bootsfahrt fort, bevor wir in Kundang in unseren bereit stehenden Bus umsteigen und nach Kanilai gelangen. Von dort aus erreichen wir am nächsten Tag Tumani Tenda an einem Seitenarm des Gambia. Fast zwei Tage lang tauchen wir in Alltag und Umgebung dieser traditionellen Dorfgemeinschaft ein. Geführte Spaziergänge durch den üppigen Gemüse- und Kräutergarten und den artenreichen Gemeinschaftswald gehören ebenso dazu wie das Kennen lernen schmackhafter Speisen und der Austausch mit den Menschen vor Ort. •
10.—13. Tag WWF-Projekte Sine Saloum und Joal Fadiouth Über die Hauptstadt Banjul erreichen wir das artenreiche Überschwemmungsgebiet der „Bund Road Mud Flats“, überqueren den Gambia-Fluss in Richtung Norden und kehren zurück nach Senegal. Von Toubakouta aus gehen wir am folgenden Tag auf Entdeckungsreise durch den Sine-Saloum-Nationalpark. Das Naturschutzgebiet im Delta du Saloum, ein wichtiger Baustein in der überregionalen Projektarbeit des WWF, besteht im Wesentlichen aus einem Mangrovenwald, dessen vielfältige Tierwelt von Krokodilen und Flusspferden bis zu Flamingos und Pelikanen reicht. Den 12. und 13. Tag widmen wir dem Fischerdorf Joal Fadiouth. Der Ort war einmal bekannt für die Jagd auf vom Aussterben bedrohte Meeresschildkröten. Durch Öffentlichkeitsarbeit und geeignete Projekte hat es der WWF mittlerweile geschafft, die Bewohner von ihrer Gewohnheit abzubringen und sie in Umweltschutzprogramme einzubinden. Gleichzeitig wurde ein Aktionsplan entwickelt, der langfristig in der gesamten Region umweltfreundliche Praktiken und Methoden in der Fischerei sicherstellen soll. Vielleicht ergibt sich während unseres Aufenthaltes die Gelegenheit, mit den örtlichen Fischern von Joal Fadiouth auf Fischfang zu gehen. •
14.—15. Tag Das Ende der Reise Die letzte Station unserer Reise bildet wieder Dakar, wo wir nochmals Zimmer in unserem Hotel beziehen. Nachts Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Ankunft dort am Mittag des 15. Tages.
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Aktuelles
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Sicherheit
Allgemeine Sicherheitshinweise
In den nordafrikanischen, an die Sahara grenzenden Ländern wächst das Anschlags- und Entführungsrisiko.
Regional muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Tropisches Klima mit einer Regenzeit von Mai bis November und einer Trockenperiode von Dezember bis Mai, mit dem heißen trockenen Nordostpassat und dem Harmattan, der heiße Luft aus der Sahara bringt. Die jährliche Niederschlagsmenge variiert von 1.500 mm im Norden bis 500 mm im Osten. Die Temperatur in Dakar schwankt zwischen
18 - 26 °C im Januar und 24 - 32 °C im Juli. Die beste Reisezeit ist von Dezember bis Mai.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation DAKAR-YOFF (Flughafen) Höhe über NN in m: 27 Geographische Position: 17° 30’ W, 14° 44’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
25,0
24,6
25,0
25,3
26,3
28,9
30,0
30,1
30,4
30,4
29,0
26,5
Temp. ø Min. (°C)
17,4
17,0
17,4
18,4
20,2
23,1
24,5
24,6
24,4
24,3
22,5
19,6
Regentage
< 1
< 1
0
0
0
1
4
9
8
2
< 1
< 1
Niederschlag (mm)
2
1
0
0
0
10
61
165
134
37
1
< 1
Sonnenstunden ø
7,9
8,6
9,2
9,6
9,4
8,4
7,5
7,2
7,3
8,3
8,3
7,7
Wasser-Temp. ø (°C)
21
20
20
21
23
25
27
27
27
27
27
24
Klimabelastung*
--
--
zs
zs
s
s
ss
ss
ss
ss
s
zs
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Senegal: Ambassade de la République fédérale d’Allemagne www.dakar.diplo.de
Fahrt auf dem Gambia (Tage 6-7) mit motorisierter Pinasse inkl. Schiffsmannschaft und ortskundigem Guide
3 Hotelübernachtungen mit Frühstück
12 Übernachtungen im Zelt bzw. in einfachen Gastzimmern in den Dörfer
Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche
Vollverpflegung inkl. Tee und Wasser zu den Mahlzeiten;
in Dakar Halbpension
Trinkwasser während der Rundreise
Koch
landeskundige lokale Englisch- oder Deutsch sprechende Reiseleitung
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Rail&Fly-Ticket
68,-
Einzelzimmer/-zeltzuschlag
190,-
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 7
Max. Teilnehmerzahl: 12
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Senegal entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 2460 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 62 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Ermäßigungen
Ermäßigung
Preis in €
FrühbucherInnenrabatt (bis 6 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung)
4% vom Basisreisepreis
FrühbucherInnenrabatt (bis 4 Monate vor Abreisedatum, nur bei Direktbuchung, Rabatte nicht kombinierbar)
2% vom Basisreisepreis
Stammkundenrabatt (ab der 3. Reise direkt über NOMAD gebucht)
Gemäß unserer ARB §7 behalten wir uns ausdrücklich einen Rücktritt von diesem Vertrag bis 21 Tage vor Reisebeginn vor, sollte die in der Reiseausschreibung genannte MindestteilnehmerInnenzahl nicht erreicht worden sein.
für Senegal wird kein Visum benötigt
Restaurantessen; pro Mahlzeit (ohne Getränke) ca. 5-8 EUR
Softdrinks, Bier etc; pro Getränk ca. 1-2 EUR
Eintrittsgelder (ca. 80 EUR)
*Die Preise für die Saison 2010/2011 sind noch unter Vorbehalt, da uns von unseren Partnern in den Zielländern noch keine Preise für diesen Zeitraum vorliegen
Generelle Hinweise
Rabatte können generell nicht miteinander kombiniert werden.