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Tansania - Der Süden, wo Afrika noch wild und ursprünglich ist
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Im Süden von Tansania liegt das Selous-Wildreservat, das mit 50.000 Quadratkilometern größte Schutzgebiet Afrikas. Seine schöne Fluss- und Seenlandschaft bietet unter anderem großen Büffelherden, Zebras, Großen Kudus, Löwen, Flusspferden und Krokodilen eine Heimat. Daneben gibt es hier aber auch so seltene Arten wie Nyassaland-Gnus, Liechtenstein-Kuhantilopen und einen großen Bestand von Afrikanischen Wildhunden. Weiter westlich liegt der zweitgrößte Nationalpark Tansanias, der Ruaha-Nationalpark. Er befindet sich in einem wesentlich trockenerem Gebiet und lockt die Tiere an den permanent wasserführenden Ruaha-Fluss sowie an die zahlreichen Sandflüsse. Oftmals sind hier große Elefantenherden zu beobachten, daneben Pferde- und Rappenantilopen, Große Kudus und Leoparden. In den Schutzgebieten Süd-Tansanias sind Pirschfahrten mit offenen Fahrzeugen, Bootsausflüge und auch Fußsafaris möglich - so erleben Sie Afrika besonders intensiv!
Nachfolgend haben wir Ihnen die Safari beschrieben, bei der Sie die Strecken zwischen den Schutzgebieten mit einem Allradwagen „erfahren“. Sie können die Strecken zwischen den Schutzgebieten auch mit so genannten Scheduled-Charters fliegen. Ihnen entgeht dabei zwar das Erlebnis von Landschaft und Leuten unterwegs, aber Sie gelangen schneller von einem Schutzgebiet zum anderen. Für beide Varianten haben wir Ihnen Termine und Preise angegeben.
1. Tag: Abflug Abflug von Frankfurt am Abend.
2. Tag: Dar Es Salaam – Selous Ankunft am Morgen in Dar Es Salaam. Ihr Driverguide holt Sie mit dem Safariwagen ab und fährt mit Ihnen gleich weiter zum Selous-Wildreservat. Dort münden die großen Sandflüsse des Great Ruaha, Kilombero und Luwego in den mächtigen Rufiji River. Die Landschaft des Reservats besteht aus dichtem Miombowald und offenen Grassavannen, die Flussbetten sind mit Borassus-Palmen bestanden. Ihr Camp liegt idyllisch am Fluss, in dem sich die Flusspferde tummeln.
3./4. Tag: Selous Im Selous-Schutzgebiet sind Wanderungen, Bootsfahrten und Pirschfahrten erlaubt. Sie werden es daher auf verschiedenste Weise erleben können. Am besten gehen Sie am ersten Vormittag mit einem bewaffneten Ranger vom Camp aus etwas wandern. Ganz in der Nähe lebt eine Familie der imposanten Stummelaffen. Auch eine Fußsafari um eine der zahlreichen Lagunen ist faszinierend. Folgen Sie den Stimmen der Vögel, schleichen Sie sich vorsichtig an die sonnenbadenden Krokodile heran und versuchen Sie, sich den aufmerksamen Giraffen zu nähern.
Bei den ausgiebigen Pirschfahrten sehen Sie neben imposanten Rappenantilopen, Kaffernbüffeln, Elefanten, Masaigiraffen, Zebras und Impalas auch Riedböcke, Schirrantilopen und Große Kudus. Bei genauem Hinsehen entdeckt man in den Gnuherden kleine Gruppen der Nyassaland-Gnus, die sich durch einen deutlichen Nasenstreifen von ihren Artgenossen unterscheiden. Vielleicht haben Sie auch das Glück, Wildhunde zu sehen - die Chance ist im Selous recht groß. Bei Interesse können Sie einen längeren Ausflug unternehmen, der Sie bis zu den heißen Quellen bringt, in denen Sie unter Borassus-Palmen baden können.
Zumindest an einem der Tage werden Sie auch mit dem Boot unterwegs sein. Oft kommt man recht nahe an die Säugetiere heran, die zum Trinken an das Wasser kommen. Immer sieht man aber Bienenfresser und Eisvögel an der Uferböschung. Mit etwas Glück - oder wenn Ihr Bootsmann etwas zum Anlocken dabei hat - werden Sie einem Schreiseeadler beim Fischen zuschauen können.
5. Tag: Selous – Mikumi In Richtung Norden verlassen Sie den Selous, überqueren den Kisaki-Fluss und erreichen nach mehrstündiger Fahrt die Uluguru-Berge. Eine schmale Piste windet sich auf fast 2.000 Meter hinauf. Kleine Dörfer reihen sich entlang der Straße, eingebettet in dichten Bergwald und mächtige Felsgruppen. Es lohnt sich anzuhalten und etwas zu wandern. Gegen Abend erreichen Sie den Mikumi-Nationalpark.
6. Tag: Mikumi-Nationalpark Der von der Hauptstraße Dar es Salaam-Iringa geteilte Nationalpark ist mit seinen großen Savannen und den mit Miombo bewaldeten Ausläufern der Uluguru-Berge nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern recht tierreich. Sie unternehmen eine Vormittags- und eine Nachmittagspirschfahrt entlang der kleinen Flussläufe, zu Wasserstellen und durch bewaldete Savannen. Dabei sollten Sie Zebras, Flusspferde und auch Elefanten sehen. Auch die großen, bis 1.500 Tiere umfassenden Büffelherden, für die der Mikumi so berühmt ist, werden Sie sehen.
7. Tag: Mikumi - Ruaha Eine sehr gute Teerstraße führt durch ein schönes Flusstal mit riesigen Affenbrotbäumen, steigt über Serpentinen die Rubehoberge hinauf und erreicht schließlich die Stadt Iringa. Hier können sie zum Mittagessen einkehren und fahren am Nachmittag weiter. Kurz hinter der Stadt wechseln Sie auf eine kleine Sandpiste und folgen ihr in das Tiefland des Ruaha. Den späten Nachmittag verbringen Sie nach der langen Fahrt im Camp.
8./9. Tag: Ruaha-Nationalpark Die abwechslungsreiche Landschaft des Ruaha-Nationalparks besteht aus einem welligen Plateau mit Bergen, felsigen Hügeln und zwei ausgedehnten Flusstälern. Der Bewuchs variiert von dichtem, trockenem Miombowald über immergrünen Hochwald bis zu offenen Akazien- und Grassavannen. Auffallend sind die massigen Affenbrot- und Leberwurstbäume. Im Ruaha leben Löwen, Tüpfelhyänen, Schabrackenschakale, Löffelhunde, Impalas, Bleichböckchen, Kirkdikdiks, Zebras, Ellipsen-Wasserböcke, Elefanten, Büffel, Elenantilopen und Liechtenstein-Kuhantilopen - um nur einige zu nennen. Besonders gut zu beobachten sind auch Krokodile, die sich auf Sandbänken des Ruaha-Flusses sonnen.
10. Tag: Ruaha – Lazy Lagoon Flug mit einer Kleinmaschine nach Dar Es Salaam. Es ist interessant, die an den Vortagen durchfahrene Strecke aus der Luft zu sehen. Von Dar Es Salaam aus folgen Sie der Küstenstraße nach Bagamoyo. Von dort sind es noch etwa 2 km mit dem Boot zu der Lodge, die traumhaft ruhig auf einer Insel liegt.
11./12. Tag: Lazy Lagoon Zwei Tage zur freien Verfügung am Indischen Ozean. Sie können zu einem Mangrovenwald wandern und auch schnorcheln.
13. Tag: Dar Es Salaam – Frankfurt Den Vormittag verbringen Sie noch auf der Insel. Danach werden Sie zum Flughafen gefahren, der Rückflug startet am Abend.
14. Tag: Ankunft in Frankfurt
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Überwiegend tropisches Hochlandklima mit Jahresmitteltemperaturen um 20 °C. An der Küste ist das Klima ganzjährig tropisch- heiß mit Durchschnittstemperaturen von ca. 26 °C. Die Regenzeit liegt in den Monaten März bis Mai, die heißeste Zeit ist von Oktober bis Februar. In Äquatornähe gibt es zwei Regenzeiten (März bis Mai und Oktober/November).
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation DARESSALAM (Flugh.) Höhe über NN in m: 55 geographische Position: 39° 12’ E, 6° 52’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
31,2
31,6
31,9
30,6
29,8
29,3
28,8
29,2
29,7
30,3
30,8
31,2
Temp. ø Min. (°C)
24,2
23,8
23,2
22,7
21,4
19,4
18,6
18,4
18,8
20,0
21,9
23,4
Regentage
7
4
12
18
13
5
5
4
5
6
8
10
Niederschlag (mm)
78
75
131
269
176
42
31
27
28
66
132
116
Sonnenstunden ø
7,6
7,9
6,9
5,2
6,9
7,4
7,2
8,6
8,4
8,9
8,4
7,8
Wasser-Temp. ø (°C)
28
28
28
28
27
26
25
25
25
26
27
28
Klimabelastung*
ss
ss
ss
ss
s
s
s
s
s
s
s
ss
Klimastation DODOMA Höhe über NN in m: 1.119 geographische Position: 35° 46’ E, 6° 10’ S
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
29,3
27,8
29,0
28,5
28,0
28,8
26,6
27,2
29,1
30,6
31,8
30,5
Temp. ø Min. (°C)
18,3
18,1
18,0
17,1
16,2
13,9
13,0
13,8
15,5
17,0
18,3
18,6
Regentage
10
9
8
5
1
0
0
0
0
< 1
3
8
Niederschlag (mm)
148
116
124
51
5
1
< 1
< 1
1
5
20
105
Sonnenstunden ø
7,8
7,7
7,8
8,0
9,0
9,8
11,0
9,6
10,0
10,0
10,1
8,7
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
s
zs
zs
--
--
--
zs
zs
zs
zs
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel.:+33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Tansania: Embassy of the Federal Republic of Germany www.daressalam.diplo.de
Übernachtungen in Doppelzimmern von Hotels, Lodges, Zeltlodges
Dar Es Salaam Frühstück, sonst Vollpension
Alle Transfers
Alle Eintrittsgebühren
Exkursionen
Informationsmaterial
Reisepreis-Sicherungsschein
Englisch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Dar Es Salaam
Deutsche Reiseleitung ab/bis Frankfurt
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelunterkunftzuschlag
425,-
Nicht enthaltene Leistungen
Flüge und Flughafengebühren ab 545 € plus 428 €, Visumgebühr, Getränke, übrige Mahlzeiten
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 6
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Tansania entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 4740 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 111 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de