Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Ukraine - Von der Bukowina durch die Karpaten nach Galizien - Radtour in der Westukraine
Bitte warten Sie einen Augenblick, die Bilder werden geladen!
Bild 14 von 14
Mächtige Berge mit dichten Fichten- und Buchenwäldern, Täler mit reißenden Flüssen und urigen Holzhausdörfern, bedeutende Städte wie Lemberg oder Czernowitz, denen man ihre k.u.k.-Vergangenheit noch deutlich ansieht – der ukrainische Westen hat viel zu bieten. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Region häufig ihre Herren, was noch heute an der ethnischen und religiösen Vielfalt zu erkennen ist: neben Ukrainern leben hier Polen, Ungarn, Russen, Rumänen, Slowaken, Rusinen, Huzulen… Unsere Radtour startet in der Bukowina, führt durch das Huzulenland, die Waldkarpaten und die Weinbaugebiete Transkarpatiens. Besuche in Czernowitz, der alten Hauptstadt der Bukowina, und Lemberg, der alten Hauptstadt Ost-Galiziens, runden das Programm ab.
1. Tag: Individuelle Anreise per Bahn oder Flugzeug nach Lemberg. Transfer zum Hotel.
2. Tag: Bustransfer von Lemberg nach Czernowitz. Unterwegs Besichtigung eines Klosters und des Ostereier-Museums in Kolomija.
3. Tag: Czernowitz (ukr.: Tscherniwzi) entwickelte sich im 19. Jh. und in der ersten Hälfte des 20 Jh. zu einem bedeutenden multiethnischen kulturellen Zentrum. Besonders stark ausgeprägt war die deutsch-jüdische Kultur. Die LyrikerInnen Rose Ausländer und Paul Celan z. B. stammen aus Czernowitz. Bei unserem Stadtrundgang durch die sanierte Altstadt finden wir überall Spuren dieser Vergangenheit, lernen aber auch das gegenwärtige Leben dieser faszinierenden Stadt kennen.
4. - 7. Tag: Am 4. Tag startet unsere Radtour. Im Tal des Flusses Tscheremosch nähern wir uns langsam den Waldkarpaten. In den Bergdörfern leben hier vorwiegend Huzulen, Angehörige eines einst wilden Bergvolkes von Schafhirten und Holzfällern. Auch wenn die moderne Zeit schon bis hierhin vorgedrungen ist, so haben sich die Huzulen viele ihrer alten Bräuche bewahrt. Vielleicht gelingt es uns ja, den Klang der Trembita zu hören, eines bis zu 3 m langen Alphorns. (Radstrecken: ca. 60 km/ 48 km/ 51 km/ 54 km)
8. Tag: Ein Tag Radpause. Bustransfer vom Bergstädtchen Rachiw in die Transkarpatische Ebene nach Berehowe, wo wir im 35 Grad warmen Thermalbad gut entspannen können. Unterwegs besuchen wir in Dilowe den geographischen Mittelpunkt Europas und in Solotwyno das Museum für den Salzbergbau. Zur Mittagspause gibt’s auf einem Bauernhof, auf dem ein „Einwanderer“ aus Deutschland Karpatenbüffel züchtet, frischen Büffelkäse.
9. - 12. Tag: Der zweite Teil unserer Radtour ist eine Rundtour durch Transkarpatien. Hier spürt man die ethnische Vielfalt am stärksten. Ungarn stellen die größte Minderheit. Viele Ortsschilder sind zweisprachig. Wir radeln anfänglich durch Weinberge und sanfte Hügel, dann geht es wieder hinein in die Täler der Karpaten. Im Bergdorf Huklyvyj besichtigen wir eine pittoreske Holzkirche aus dem 18. Jh. Täglich genießen wir die Karpatenküche, z.B. Rote-Bete-Salat mit Meerrettich, Pilz-Juschka, einen zünftigen Borschtsch oder Schweinefleich mit Kulescha (Maisbrei). Zur Verdauung gibt’s Perzivka (Kartoffelschnaps mit Peperoni). (Radstrecken: ca. 79 km/ 59 km/ 68 km/ 58 km)
13. Tag: Heute fahren wir mit dem Bus wieder über den Kamm der Karpaten nach Lemberg. Unterwegs besuchen wir Drohobytsch, eine alte galizische Handelsstadt mit vielen Kirchen, wie der 500 Jahre alten Holzkirche des Hl. Georg. Von der einst größten Synagoge Osteuropas ist seit dem 2. Weltkrieg leider nur noch eine Ruine zu sehen.
14. Tag: Lemberg (ukr.: Lwiw) gilt als die „ukrainischste“ Stadt der Ukraine. Die ukrainische Nationalbewegung hatte hier ihren Anfangspunkt. Jahrhunderte lang gehörte die Stadt zu Polen, über hundert Jahre auch zu Österreich. Die Altstadt ist von Renaissance, Barock, Klassizismus und Jugendstil geprägt und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO.
15. Tag Transfer zum Bahnhof bzw. Flughafen. Individuelle Rückreise.
Reise weiterempfehlen
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar. Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Klima
Gemäßigtes Kontinentalklima, an der südlichen Krimküste mediterranes Klima; kältere Winter im Landesinneren, warme Sommer, heiß im Süden; die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Nordosten zwischen -8 °C im Januar und 29 °C im Juli, im Süden zwischen -2 °C im Januar und 32 °C im Juli. Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation KIEW (KYIV) Höhe über NN in m: 179 Geographische Position: 30° 27’ E, 50° 24’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
-3,2
-2,0
3,2
12,2
20,3
23,6
25,6
24,5
19,5
12,0
4,0
<1,1
Temp. ø Min. (°C)
-8,6
-8,0
-3,3
3,6
9,8
13,1
14,9
14,0
9,6
4,2
<1,1
-5,6
Regentage
9
8
8
8
8
10
10
8
7
6
9
10
Niederschlag (mm)
47
46
39
49
53
73
88
69
47
35
51
52
Sonnenstunden ø
1,4
2,3
3,6
5,4
8,3
9,1
9,3
8,1
6,3
4,0
1,7
1,0
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
--
--
--
--
--
--
zs
--
--
--
--
--
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine: Deutsche Botschaft www.kiew.diplo.de