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Usbekistan - Auf der Seidenstraße durch Usbekistan - Radtour von Buchara nach Samarkand (2 Wochen)
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Der alte Handelsweg der Seidenstraße machte Zentralasien mehr als ein Jahrtausend lang zur Drehscheibe des Welthandels und der Kulturen. Besondere Bedeutung erlangten die Oasenstädte Samarkand und Buchara durch ihre Lage an den Kreuzungspunkten der Handelsrouten. Wundervolle Moscheen und Koranschulen mit türkisfarbenen Kuppeln machen den besonderen Reiz dieser beiden Städte aus. Neben den Meisterwerken islamischer Baukunst gibt es auch eine Vielzahl von Tschoi-Chonas (Teehäusern), wo man bei einer Schale grünen Tees angenehm sitzen und sich unterhalten kann. Ein Einkaufsbummel durch die farbigen Basare, wo man u.a. auch die berühmte Seide kaufen kann, ist ein besonderes Erlebnis. Unsere Radtour führt von Buchara durch fruchtbare Oasen, die Wüste Kysyl Kum und über die Hügel des Karatau und Aktau bis nach Samarkand. In den Dörfern übernachten wir bei Familien, lernen die usbekische Gastfreundschaft und auch die typischen Speisen des Landes kennen, wie z.B. Palow, ein Reisgericht mit Lammfleisch, gelben Mohrrüben und Kichererbsen oder Sambusa, Blätterteigtaschen mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung.
Diese Reise wird auch als 3-wöchige Reise angeboten!
1. Tag: Flug Frankfurt-Taschkent. Ankunft am Abend .
2. Tag: Geführter Stadtrundgang durch die moderne usbekische Hauptstadt. Wir besichtigen u. a. die Medrese Kukeldash in der kleinen Altstadt, das Denkmal für die Erdbebenopfer von 1966 und einige besonders schöne Metrostationen.
3. Tag: Vormittags kurzer Flug nach Buchara. Transfer zum Hotel. Am Nachmittag geführter Stadtrundgang. Buchara gilt als die „heilige Stadt“ Zentralasiens. Hier erwartet uns ein noch fast vollständig erhaltener orientalischer Stadtkern mit vielen historischen Bauten wie der mächtigen Kalon-Moschee oder der Medrese Mir i Arab, der größten Koranschule der Region, deren Kuppeln in leuchtendem Türkis erstrahlen.
4. Tag: Am Vormittag weitere Besichtigungen. Nachmittags unternehmen wir eine kleine Probefahrt mit den Fahrrädern durch die alten und neuen Stadtviertel. Anschließend ist Zeit für eigene Erkundungen. Am Ljabi Chaus, dem von Moscheen und Medresen gesäumten großen Teich im Herzen der Altstadt, kann man im Schatten uralter Maulbeerbäume eine Schale grünen Tees genießen und einfach dem regen Treiben zuschauen.
5. - 7. Tag: In der fruchtbaren Buchara-Oase radeln wir vorbei an Obstpantagen, Baumwollfeldern und Maulbeerhainen auf Nebenstraßen durch viele kleine Dörfer. In der für ihre Keramik bekannten Stadt Gishduwan übernachten wir im Haus des Töpfermeisters Abdullah aka. Hinter Gishduwan erreichen wir Ausläufer der Wüste Kysyl Kum (Wüste des Roten Sandes). Die Hügelkette des Karatau überqueren wir beim kleinen Karaqarga-Pass (800 m). Bei der Abfahrt vom Pass ist Vorsicht geboten, da auf diesem Abschnitt viele Wüstenschildkröten die Straße überqueren. In dieser Region leben neben Usbeken auch persischsprachige Tadschiken. In der Kleinstadt Nurata werden wir bei einer tadschikischen Familie übernachten. Radstrecken: ca. 78 km/ ca. 83 km/ ca. 58 km
8. - 9. Tag: In Nurata besuchen wir die Hasrat-Ali-Quelle. Die Quelle gilt als heilig und zieht muslimische Pilger aus ganz Zentralasien an. Danach radeln wir durch die Wüste zum Jurtencamp von Jangikasghan, wo wir zweimal übernachten werden. Am 9. Tag unternehmen wir einen Tagesausflug mit dem Rad zu Aydarkul-See. Wer möchte, kann alternativ auch im Camp bleiben, einen Ruhetag einlegen oder einen Ausritt auf einem Kamel unternehmen (fakultativ). Radstrecken: ca. 68 km/ ca. 52 km
10. - 12. Tag: Am 10. Tag kurzer Bustransfer zurück bis hinter Nurata. Weiter geht es mit dem Rad in einem langen Tal zwischen den Bergketten das Aktau und Nuratau bis nach Qoshrabot. Hinter Qoshrabot überqueren wir am Folgetag den Aktau und kommen in die Samarkand-Oase. Wir unternehmen einen Abstecher nach Obolin, das Heimatdorf eines unserer Reiseleiter, der früher hier an der Dorfschule Deutsch unterrichtet hat. Von hier ist es nicht mehr weit bis Samarkand, dass wir am 12. Tag erreichen. Radstrecken: ca. 85 km/ ca. 72 km/ ca. 48 km
13. Tag: Samarkand ist eine der ältesten Städte der Welt. Mit ihren Meisterwerken islamischer Baukunst wie dem Mausoleum Guri Amir oder der Bibi Chanym Moschee, ihrem lebendigen Basar und den niedrigen Lehmhäusern aber auch durch den Einfluss der von Handel und Wandel geprägten postsozialistischen Moderne ist diese Stadt heute die Metropole des zentralasiatischen Orients schlechthin.
14. Tag: Vormittags ist Zeit für eigene Erkundungen in Samarkand. Optional ist auch der Besuch einer Seidenteppichmanufaktur möglich. Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schnellzug durch die Hungersteppe nach Taschkent
15. Tag: Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt.
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Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Usbekistan: Embassy of the Federal Republic of Germany www.taschkent.diplo.de
7 Hotel-Übernachtungen mit Frühstück im DZ mit Du/WC
5 Übernachtungen in Wohnhäusern einheimischer Familien (auf Baumwollmatten im Schlafsack, einfache sanitäre Anlagen)
2 Übernachtungen in einem Jurtencamp (Du/WC auf dem Gelände)
7 x Vollpension
alle Transfers in Usbekistan
Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
deutschsprachige biss-Reiseleitung
Eintrittsgelder lt. Programm
Infomaterial und Landkarte, Eintrittsgelder
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
EZ-Zuschlag (nur Samarkand, Buchara, Taschkent)
110,-
Nicht enthaltene Leistungen
Visum (85,- €), Leihrad (70,- €) bzw. Fahrradtransport im Flugzeug (ca. 140,- €), Rail&Fly-Bahnticket (65,- €)
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 6
Max. Teilnehmerzahl: 12
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