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Venezuela - Gruppenreise "Faszination Venezuela"
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Auf den Spuren Alexander von Humboldts entdecken wir die facettenreichen Landschaften von Venezuela. Urgeschichtliche Tafelberge ragen aus dem urwalddichten Tiefland Südamerikas empor, und die höchsten freifallenden Wasserfälle der Erde stürzen hier 1000 Meter in die Tiefe. In den östlichen Ebenen von Venezuela verzweigt sich der Orinoco zu einem unüberschaubaren Flusslabyrinth - ein Paradies für exotische Tiere und Pflanzen. Aber nicht nur spannende Tierbeobachtungen sind garantiert, wir begegnen auch den Menschen, die hier Zuhause sind und uns in ihr Leben schauen lassen. Buchen Sie gleich online oder nutzen Sie unser Anfrageformular, um sich Ihren Platz bei der Venezuela-Gruppenreise zu sichern!
1. Tag: Caracas Ankunft am Nachmittag in Caracas und Auftakt unserer Venezuela-Gruppenreise. Willkommen in Südamerika! Transfer mit einem deutschsprachigen Guide in das Hotel Costa Real Suites, das etwa 30 Minuten vom Flughafen entfernt liegt. Am Abend Kennenlernen der Reiseleitung sowie Einweisung, Infos und Lagebesprechung.
2. Tag: Caracas - Llanos Früher Transfer zum Flughafen (gegen 05:00) und Check-in zum Flug nach Barinas. Nach Ankunft in Barinas ca. 4-stündiger Transfer zum Hato El Cedral. Hatos sind typische großflächige Farmen in den Llanos. Während die Lodges den Gästen zur Verfügung stehen, gleicht das sie umgebende riesige Gelände einem Öko-Reservat für wild lebende Tiere. Am Nachmittag erfolgt der erste Ausflug zu einer atemberaubenden Tiersafari auf dem Gelände des Hatos, um die artenreiche Tierwelt der südamerikanischen Fauna zu erleben. Wasserschweine, Ameisenbären, Affen, Rehe, Leguane, Babas (eine kleine Kaimanart), Kaimane, Schildkröten, Schlangen (mit Glück sieht man riesige Anacondas) und eine Vogelwelt mit mehr als 300 Arten sind hier Zuhause.
3. Tag: Llanos - San Fernando Am Morgen steht ein weitere Tiersafari auf dem Programm. In rustikalen Geländewagen geht es in eine andere Region des Hatos. In der Regenzeit ist es möglich, eine Bootsfahrt zu unternehmen, wobei Süßwasser-Delphine, Kaimane, Zitteraale und viele Vögel entdeckt werden können. Nach dem Mittagessen verlassen wir unsere Lodge und fahren weiter nach San Fernando de Apure, wo unser nächtes Nachtquartier wartet.
4. Tag: San Fernando - Amazonas Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Puerto Ayacucho. Die Fahrt dauert etwa 6 Stunden und führt zunächst durch Savannenlandschaft mit Wanderdünen. Wir überqueren kleine Ströme und am Ende den viertgrößten Fluss der Welt, den Orinoco. Die Stadt Puerto Ayacucho ist oberer Endpunkt des durchgehenden Schiffahrtsweges auf dem Orinoco. Von hier sind es nur noch 20 Minuten zur Orinoquia Lodge, die wunderschön mit Blick auf den Fluss liegt. Am Nachmittag bleibt Zeit für eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt, um den Sonnenuntergang über dem Orinoco zu genießen.
5. Tag: Amazonas Heute besuchen wir ein Dorf der Piaroa-Indianer. Hier lernen wir die verschiedenen Anbaumethoden der Landwirtschaft kennen und die Indianer zeigen uns, wie sie Fallen, Hängematten, Körbe und Kunsthandwerk herstellen. Dann brechen wir zu einer Wanderung in den Urwald auf und sehen - mit etwas Glück - die Vogelspinne in ihrem Element und die so genannte 24-Stunden-Ameise, deren Biss 24 Stunden lang schmerzt. Aus dem Kopf der "Bachaco Culón"-Ameise stellen die Indianer eine sehr scharfe Soße her. Wer den Mut hat, kann sie probieren. Am Nachmittag besuchen wir das interessante ethnologische Museum in Puerto Ayacucho, welches einen sehr guten Überblick über die verschiedenen Indianerstämme, ihre Geschichte und Lebensweise vermittelt. Auf dem Rückweg in die Lodge passieren wir zwei immense schwarze Granitkuppeln. Von einem bestimmten Blickwinkel aus erscheinen die beiden Kuppeln wie Kopf und Körper einer Schildkröte, deshalb nennt man sie auch “Piedra de la Tortuga”. Diese Steine sind so ungewöhnlich, dass man sie 1992 zum Nationaldenkmal erklärt hat.
6. Tag: Amazonas - Caura Nach dem Frühstück Weiterfahrt zur Caura Lodge. Die Landschaft ähnelt einer hügeligen Savanne. Riesige, schwarze Granitfelsen, Ausläufer des ehemaligen Guayana-Schildes, die älteste geologischn Formation der Erde, zeigen sich. Nach etwa 8 Stunden biegen wir von der Hauptstraße in eine schmale, rote Erdstraße Richtung Süden ein, die durch dichten Urwald nach Las Trincheras führt. In der Caura Lodge in Las Trincheras werden wir schon von unseren Gastgebern erwartet. Abends wird eine große Parrilla (Fleisch vom Grill) auf dem offenen Feuer zubereitet. Auf der Terrasse, auf der alle Mahlzeiten eingenommen werden, genießen wir die Abendstimmung und lauschen den Urwaldgeräuschen.
7. Tag: Caura Nach dem Frühstück fahren wir mit dem motorisierten Einbaum flußaufwärts und gelangen in unberührte Dschungelgebiete. Hier gibt es nur noch kleine Indianerdörfer entlang des Flusses. In einem dieser Dörfer legen wir einen Stopp ein und lernen den Prozess zur Herstellung von Casabe, dem typischen Brot der Einheimischen, kennen. Weiter geht es mit dem Boot. Nach Durchfahren mehrerer kleiner Stromschnellen gelangen wir an den Ausgangsort unserer bevorstehenden Wanderung. Etwa zwei Stunden lang geht es durch Urwald bergauf. Unterwegs haben wir die Möglichkeit, verschiedene Pflanzen wie Orchiedeen, Bromelien, den Chininbaum und die Vanilinpflanze kennenzulernen. Schließlich gelangen wir auf eine riesige Felsplatte, von der aus sich eine wunderschöne Aussicht über den dunkelgrünen, unberührten Urwaldteppich und den Flussverlauf öffnet. Mit etwas Glück sehen wir unter uns die bunten Aras und Tukane kreisen.
8. Tag: Caura - Ciudad Bolívar Nach dem Frühstück fahren wir wieder zurück auf die asphaltierte Straße Richtung Ciudad Bolívar am Orinoco-Fluss, das wir nach etwa drei Stunden Fahrt erreichen. Übernachtung in der Posada Angostura*** im kolonialen Stadtkern. Am Nachmittag bliebt noch Zeit, dieses beschauliche Städtchen mit seiner sehr gut erhaltenenen kolonialen Architektur zu erkunden.
9. Tag: Ciudad Bolívar - Canaima Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug gegen 08:00 Uhr mit kleinen Cesnas nach Canaima. Auf diesen Flug sind nur 10 Kilo Gepäck pro Passagier erlaubt, weiteres Gepäck kann in der Posada Angostura hinterlegt werden. Der Nationalpark Canaima gehört zu den größten der Welt. Diese Region ist in der Tat beeindruckend und von einmaliger Schönheit. Der Park ist Teil der Guyana-Schildes. Die Landschaft ist äußerst abwechslungsreich, man trifft auf undurchdringlichen Dschungel, hügelige Savanne, Schwarzwasserflüsse und wunderschöne Wasserfälle. In der Ferne ragen die Tafelberge auf, jeder eine ökologische Insel mit ganz speziellen Eigenschaften. Der bekannteste ist der Auyan Tepui, in dessen Schlucht sich der Salto Angel, der höchste freifallende Wasserfall der Erde befindet. Die Flora ist einzigartig, reich an seltenen Orchideen und Bromelien. In Canaima werden wir empfangen und zu unserer Lodge gebracht, die direkt an der Canaima-Lagune liegt. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Salto Sapo. Nach einer kurzen Wanderung durch Savanne und Wald erreichen wir diesen beeindruckenden Wasserfall. Ein schmaler Weg führt zwischen Felswand und Wasserfall auf die andere Seite. In der Regenzeit ein wahrlich atemberaubendes Erlebnis. Im Anschluss haben wir noch Zeit, ein erfrischendes Bad zu nehmen.
10. Tag: Canaima - Ciudad Bolívar Der Morgen steht uns zur freien Verfügung. Vielleicht für einen optionalen Flug über den Salto Angel, den höchsten Wasserfall der Welt? Oder wollen wir lieber an der Canaime-Lagune relaxen? Oder in einem der Shops Kunsthandwerk erstehen? Gegen Mittag erfolgt dann der Flug zurück nach Ciudad Bolívar. Transfer zur Posada. Am Nachmittag ist Zeit für eine Stadtführung durch das koloniale Zentrum von Ciudad Bolívar.
11. Tag: Ciudad Bolívar - Delta Nach dem Frühstück Transfer nach Boca de Uracoa (ca. 3.5 Stunden), einem kleinen Ort im Norddelta. Von hier aus fahren wir mit dem Schnellboot in etwa einer Stunde flussabwärts bis zu der Delta Lodge „Mis Palafitos“ oder zur Orinoco Delta-Lodge. Auf der Fahrt können wir bereits die typische Vegetation am Fluss-Delta kennenlernen. Wir passieren einzelne Indianersiedlungen bis schließlich die Lodge in Sicht kommt, die wunderschön am Fluss liegt. Nach einem Begrüßungscocktail und dem Mittagessen starten wir zu einem ersten Ausflug. Wir fahren mit dem Boot zu einem kleinen Seitenarm und wandern von dort aus durch die beeindruckende Vegetation des Deltas. Ein indianischer Führer erzählt Wissenswertes aus dem Leben der Warrao-Indianer und erklärt medizinische Pflanzen und deren Nutzen. Wir probieren das typische Palmenherz, eine Palmenart, die nur im Delta wächst und lernen die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Moriche-Palme kennen.
12. Tag: Delta - Caripe Heute besuchen wir eine Warrao-Siedlung, wo wir Alltag und Traditionen dieser Indianer kennenlernen. Die Warrao leben in Pfahlbauten an den Ufern der Flussarme des Deltas. Durch kleine Brücken sind diese palmengedeckten Bauten mit dem sumpfigen Festland verbunden. Im Anschluss geht es mit dem Boot zurück nach Boca de Uracoa und von dort aus über Maturin nach Caripe, berühmt für die in der Nähe gelegene Guacharo-Höhle, die einst Alexander von Humboldt erforschte. Wir erreichen die Höhle zur Dämmerung und können beobachten, wie die Guacharo-Vögel (Fettvögel) mit lautem Gekreische ausschwärmen und ihren nächtlichen Beuteflug beginnen.
13. Tag: Guacharo-Höhle - Cumaná Heute morgen steht noch einmal die Erforschung der Guacharo-Höhle auf dem Programm. Im vorderen Teil hängen riesige verwitterte Tropfsteine von der Decke. Immer begleitet von dem Geschrei der Fettvögel kommen wir zum Saal der Ruhe. Abrupt hört das Geschrei auf und die Stalaktitenwelt verändert sich. Die Tropfsteine sind als Kalkkristalle auskristalisiert und glitzern in tausend Farben im Laternenlicht. In der Tiefe hören wir einen Fluss rauschen. Wir unternehmen einen kleinen Rundgang und kehren dann zurück ins Hotel, wo wir uns frischmachen können. Denn der Tag ist noch nicht zu ende! Bevor es weiter nach Cumaná geht, an einem Seehafen am Fluss Manzanares an der Küste des Karibischen Meeres gelegen, besuchen wir eine Kaffeehacienda, auf der je nach Saison der Prozess der Kaffeeherstellung beobachtet werden kann: Entweder die Ernte oder die verschiedenen Prozesse zur Verarbeitung zum fertigen Kaffee. Die Fahrt nach Cumaná, der ältesten Stadt Venezuelas. 1520 von spanischen Erobern gegründet, war sie die erste ständige Siedlung von Europäern in Südamerika. Sie war auch der erste Ort, den Alexander von Humboldt auf seiner Reise durch Amerika besuchte.
14. Tag: Mochima Nationalpark - Cumaná Heute steht der Besuch des Nationalparks Mochima auf dem Programm, welcher für seine Inseln, weißen Sandstrände und sein kristallklares Wasser bekannt ist. Nach dem Frühstück fahren wir in etwa 20 Minuten zu dem gleichnamigen Fischerdorf, von dort nehmen wir die Fischerboote zur Playa Blanca. An diesem wunderschönen Strand verbringen wir den Tag beim Relaxen, Baden und Schnorcheln (Schnorchelausrüstung nicht inclusive, aber vor Ort leihbar). Hier gibt es auch kleine Strandrestaurants, wo wir mittags frischen Fisch probieren können (Mittagessen nicht inklusive). Für interessierte Gäste in Besitz einer Lizenz können auch Tauchgänge organisiert werden. Am späten Nachmittag geht es dann zurück nach Mochima und von dort nach Cumaná. Im Anschluss ist noch Zeit für den Besuch des Stadtzentrums, das eine Reihe von Kolonialgebäuden in ausgezeichnetem Zustand hat, und die Besichtigung einer alten spanischen Festung.
15. Tag: Cumaná - Caracas Am Morgen erfolgt der Flug nach Caracas, dem Endziel unserer Venezuela-Gruppenreise. Jetzt heißt es Abschied nehmen von Venezuela und seinen Menschen.
16. Tag: Ankunft in Deutschland Rückkehr an unsere jeweiligen Abflughäfen.
Vorprogramm Merida Die Stadt Mérida, eingebettet zwischen Bergen und Flüssen, hatte wegen ihrer Lage auf einer Terrasse in rund 1630 Metern Höhe nicht viele Möglichkeiten zur Entwicklung und ist daher recht wild gewachsen. Was wie ein Nachteil klingt, hat sich positiv ausgewirkt. Die Stadt ist touristisches und universitäres Zentrum des venezolanischen Westens und weist wegen der Vielzahl ihrer Plätze und öffentlichen Parks den höchsten Anteil an Grünfläche pro Einwohner von Venezuela auf. Wir wollen sie für uns entdecken! Dazu lockt eine Umgebung, die reich an Tier- und Pflanzenarten ist. Der Paramó leuchtet, Gletscherseen glitzern und die subtropischen Nebelwälder des Sierra de la Culata-Nationalparks verraten uns ihre Geheimnisse. Wir besuchen die Menschen im Dorf Jají und lernen auf Plantagen viel über den traditionellen Kaffee- und Zuckerrohranbau. Die Hochanden bezaubern nicht nur landschaftlich, gerne lassen wir uns von den Händlern an den zahlreichen Straßenständen zum Kauf von Kunsthandwerk und Mitbringseln überreden. Zu guter Letzt wollen wir die höchste Passstraße Venezuelas überqueren!
1. Tag : Caracas Ankunft in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Wir werden zum Hotel Costa Real Suites gefahren. Caracas ist die größte Stadt des Landes, wobei die Einwohnerzahl schwer zu schätzen ist. Viele Menschen leben in Armenvierteln, den Barrios an den Hängen der Berge. Die Schätzungen reichen von 2 bis 3 Millionen für den zentralen Verwaltungsbezirk bis zu 5 Millionen mit all den Außenbezirken Caracas.
2. Tag: Mérida - Jají Der Tag beginnt mit dem Transfer zum Flughafen und dem Flug nach El Vigia. Von dort werden wir nach Mérida gebracht. Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates ist das Dach Venezuelas. Der Pico Bolívar ist mit seinen knapp 5000 Metern Höhe trotz des schrumpfenden Gletschers der höchste Berg des Landes - und in Sichtweite. Selbst in diesen tropischen Breitengraden sind die Gipfel mit Schnee bedeckt. Die für dieses Gebiet typische Pflanze namens Frailejon blüht im November, in dieser Zeit leuchten die Hochebenen, genannt Paramó, gelb. Hier schlängelt sich auch die höchstgelegene Passstraße des Landes durch die Berge. Darüberhinaus gibt es Gletscherseen und Gebirgsbäche zu bestaunen, in denen Forellen leben, typische Dörfer und Städte mit kolonialer Architektur vollenden das Bild. Nach Ankunft unternehmen wir den ersten Ausflug. Wir fahren durch die subtropischen Nebelwälder des Sierra de la Culata-Nationalparks, in denen es abends oftmals auch in Trockenzeiten regnet. Ziel ist zunächst das koloniale Andendorf Jají. Hier ist Zeit zur Besichtigung der Kaffeeplantage Hazienda El Carmen. Eine halbe Stunde entfernt befindet sich ein gewaltiger Kaktus-Canyon, in dem fast das ganze Jahr über Trockenheit herrscht. Abschließend wollen wir die Zuckerrohrplantage besuchen, wo die Zuckergewinnung noch heute wie einst zu Bolívars Zeiten erfolgt. Übermachtung in der Posada Sol.
3. Tag: Sierra de la Culata - Citytour Mérida Am Morgen geht es in den Nationalpark Sierra de la Culata, in das wunderschöne Hochtal des Rio Mucujun. Auf 3000 Höhenmetern endet die Asphaltstraße. Von dort aus unternehmen wir eine etwa einstündige Wanderung durch die beeindruckende Vegetation des Paramó. Bei der Abfahrt Richtung Stadt besichtigen wir die Forellenzucht Valle Rey und essen dort auch zu Mittag. Nachmittags lernen wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt Mérida kennen. Neben dem Mercado Principal, einer Markthalle in der Handwerkswaren und typische Güter der Region sowie gastronomische Genüsse angeboten werden, und der Eisdiele Coromoto, die mit ihren über 800 Sorten in das Guinnessbuch der Rekorde Eingang gefunden hat, besuchen wir unter anderm auch die Catedral Basílica Menor de la Inmaculada Concepción des Erzbistums Mérida, die Casa de los Gobernadores und das Bolívardenkmal auf dem nach ihm benannten Platz. Übernachtung in der Posada Sol.
4. Tag: Paramó Gleich nach dem Frühstück geht es in die Hochanden. Wir fahren durch typische Andendörfer wie Tabay, Mucurubá und San Rafael. Die Straßen sind von Kunsthandwerkständen gesäumt, es gibt anike Läden und wir haben immer wieder die Möglichkeit, bei einem Stopp nach schönen Andenken und Mitbringseln zu stöbern. In San Rafael besuchen wir die bekannte Kapelle, welche von Juán Felix Sanchez erbaut wurde. Es folgt eine etwa dreistündige Wanderung von der Laguna Mucubají zur Laguna Negra, wo wir uns auf die Suche der Espletia-Pflanze machen. Spannend und beeindruckend ist die Fahrt auf der über 4000 Meter hohen Passstraße, der höchsten Venezuelas. Übernachtung im Hotel Los Frailes.
5. Tag: Llanos Nach dem Frühstück geht die Fahrt hinunter in die Llanos. Nach etwa 5 Stunden erreichen wir den Hato El Cedral. Hier treffen wir auf die Gruppe.
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Aktuelles
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Sicherheit
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Örtlich muss mit erhöhten Sicherheitsrisiken gerechnet werden.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
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Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ sehr gute Gesundheitsversorgung ist erreichbar: Reiseversicherung dennoch sinnvoll!
Vom Gesundheitswesen können auch Gefahren ausgehen.
Angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) können risikobehaftet sein.
Klima
Tropisch, mit je nach Höhelage heißen, gemäßigten und kühlen Zonen.
Venezuela ist in vier Klimazonen unterteilt: 1. die "Tierra Caliente", bestehend aus den Küstenregionen, Tälern und Zentralregionen unter 800 m mit einer durchschnittlichen Temperatur von 25 bis 35 °C, 2. die "Tierra Templada" zwischen 800 und 2.000 m Höhe mit Temperaturen zwischen 10 und 25 °C, 3. die "Tierra Fria", eine subalpine Zone zwischen 2.000 und 3.000 m Höhe mit Temperaturen unter 24 °C, 4. die Paramos über der Baumgrenze, wo die Temperaturen selten über 15 °C steigen.
Regenzeit ist von Mai bis November; die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Caracas das ganze Jahr über zwischen 24 und 27 °C. Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation CARACAS (Stadt, Obs.) Höhe über NN in m: 1.035 Geographische Position: 66° 56’ W, 10° 30’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
25,5
26,4
27,8
28,3
27,6
26,8
26,4
27,3
27,7
27,2
26,6
25,5
Temp. ø Min. (°C)
14,8
15,0
15,7
17,1
18,2
18,0
17,4
17,4
17,4
17,3
16,7
15,9
Regentage
4
3
2
4
8
13
13
11
11
11
8
6
Niederschlag (mm)
22
11
13
33
81
104
103
111
103
110
90
44
Sonnenstunden ø
8,0
8,6
8,7
6,8
6,8
7,0
7,6
7,9
7,7
7,7
7,6
7,2
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
zs
zs
zs
zs
s
s
zs
zs
s
s
s
zs
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Venezuela: Embajada de la República Federal de Alemania www.caracas.diplo.de
Flug Deutschland - Caracas- Deutschland (vorbehaltlich Verfügbarkeit)
Nicht enthaltene Leistungen
nationale und internationale Flughafengebühren
Nationalparkgebühr Canaima, zur Zeit 35 USD
Kofferträger
persönliche Ausgaben und Trinkgelder
Überflug Salto Angel
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 4
Max. Teilnehmerzahl: 12
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Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Venezuela entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 5480 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 130 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Weitere buchbare Leistungen (auf Anfrage)
Leistung
Preis in €
Einzelzimmerzuschlag
300,-
Programmhinweise
Die genannten Hotels können abhängig von der Verfügbarkeit abweichen. Die endgültige Hotelliste erhalten Sie ca. 2 Wochen vor Reiseantritt mit Ihren Reiseunterlagen zugestellt.