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Vietnam - Süd-Vietnam - Nationalparks in den Tropen
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Der tropische Süden Vietnams weist eine große Vielfalt an Völkern und Landschaftsräumen auf: das intensiv für Reisanbau genutzte Mekong-Delta, tropische Regenwälder, das abwechslungsreiche Kulturland der Hügelzone und das teilweise noch bewaldete Gebirgsland. Wir besuchen auf unserer Reise die zwei interessantesten Nationalparke Südvietnams, Cat Tien und Yok Don. Diese beiden Regenwaldreservate bieten einer Fülle von tropischen Vogelarten und Großsäugern wie Elefanten und Java-Nashorn ein intaktes Refugium. Auf dem einzigartigen Hochplateau von Da Lat wachsen Gebirgsregenwälder bis auf Höhen über 2000 m. In Vietnam wurden etwa 850 Vogelarten nachgewiesen, davon 5 endemische Arten im Süden. Die beste Reisezeit für den Süden ist die Trockenzeit zwischen Ende November und Anfang März. Vietnams Küche bietet viele Gaumenfreuden und ist gesund.
2. Tag: Hongkong, Flug nach Saigon Stadtrundfahrt in Hongkong, unterwegs Beobachtungen südostasiatischer Vogelarten. Weiterflug nach Saigon, Transfer zum Hotel.
3. Tag: Saigon, Zoologischer Garten Im alten Baumbestand und an offenen Wasserflächen im Zoo lassen sich zahlreiche Vogelarten beobachten. Im April 2001 konnten wir u. a. bestimmen: Kupferschmied, Südseeschwalbe, Scharlachmennigvogel, Schwarzflügellora, Blanfordbülbül, Graudrongo, Chinarohrsänger, Scharlachmistelfresser, Japanbrillenvogel, Bayaweber und Muskatamadine. Besuch des Markts in Chinatown, des Historischen Museums oder der Thien Hau Pagode. Hotel in Saigon.
4. Tag: Fahrt nach Cat Tien Unterwegs zum Cat Tien- Nationalpark Beobachtungen am Tri An-Stausee und in einem Hügelgebiet mit mächtigen Felsformationen. Überquerung des Dong Nai-Flusses mit dem Boot, der Bus bleibt zurück. Übernachtung in den Gästehäusern der Parkverwaltung (3 Nächte).
5. bis 6. Tag: Cat Tien Nationalpark Beobachtungen vom frühen Morgen bis zur Abenddämmerung an verschiedenen Orten des Parks. Jeden Morgen erscheinen frei lebende Affen mit ihren Jungen im Gelände, um Essbares zu ergattern, sie lassen sich fotografieren. Im Park leben auch selten gewordene Säugetiere wie Elefanten, Tiger und Javanashorn. An offenen Feuchtgebieten und im Primärregenwald konnten wir im April 2001 u. a. bestimmen: Bacchusreiher, Wollhalsstorch, Javapfeifgans, Froschsperber, Schopfwespenbussard, Bankiavahuhn, Brauner Pfaufasan (gehört), Rotlappenkiebitz, Perlhalstaube, Bartsittich, Heckenkuckuck, Riesen-Nachtschwalbe, Bengalensegler, Storchschnabelliest, Dollarvogel, Furchenhornvogel, Feuerrückenspecht, Riesenbreitrachen, Strichelschwalbe, Elsterraupenschmätzer, Goldbrust- und Streifenkehlbülbül, Flaggendrongo, Rotkäppchentimalie, Dajaldrossel, Graubrustprinie, Tickellblauschnäpper, Schwarzhalsstar, Kronenatzel, Braunkehl-Nektarvogel und Spitzschwanz-Bronzemännchen.
7. Tag: Dambri-Wasserfälle Fahrt nach Norden durch Maulbeerhaine und Teefelder mit vielen Beobachtungsstopps bis zu den 90 Meter herabstürzenden Dambri-Wasserfällen. Übernachtung in Bao Loc, bekannt durch Seidenraupenzucht.
8. Tag: Pass Deo Nui San Auf der Fahrt nach Di Linh Beobachtungen in den bewaldeten Hügeln beim Gebirgspass Deo Nui San. Hier sind zu finden: Papagei- Breitrachen, drei endemische Arten von Häherlingen, Schwarzkehl-Nektarvogel, Strichelspinnenjäger. Weiterfahrt nach Da Lat, Hotelbezug (3 Nächte).
9. bis 10. Tag: Hochland von Da Lat Beobachtungen in der Gebirgsregion des Lang Bian, des mit 2400 m Höhe zweithöchsten Berges Vietnams. Nachgewiesen wurden hier Chinesischer Frankolin, Silberfasan und der im Buschwald lebende endemische Kragen-Häherling. Am See Thuyen Lam sind neben vielen anderen Arten die Endemiten Vietnam-Grünfink und Grauscheitel-Timalie zu finden.
11. Tag: Unterwegs nach Yok Don Ganztagesfahrt über Nha Trang am Südchinesischen Meer nach Buon Ma Thuot im von ethnischen Minderheiten bewohnten Zentralen Hochland, Zentrum des Kaffeeanbaus. Hotelbezug (3ÜN).
12. bis 13. Tag: Yok Don Reservat Im abgelegenen Yok Don Nationalpark an der Grenze zu Kambodscha bewegen wir uns auch auf Elefantenrücken fort. In Vietnams größtem Nationalpark wurden 464 Pflanzen-, 56 Säugetier- und mehr als 200 Vogelarten nachgewiesen. 17 dieser Tierarten sind weltweit bedroht. ährenträgerpfau, Silberfasan, Prälatfasan, Brauner Pfaufasan, Kahlkopfgeier, Kleiner Adjutant, Bronzefruchttaube, Großer Alexandersittich und Dornenschwanzelster werden in einem Bericht der Parkverwaltung genannt. Besonderheiten sind fliegende Eidechsen und Krokodile. Für Kragenbär, Tiger, Leopard, Wildhund, Wildrind, Muntjak- und Sambarhirsch ist der Park zum Rückzugsgebiet geworden. In den Grenzen des Parks leben 7 ethnische Minderheiten, die nicht nur Elefanten züchten, sondern auch auf den Fang wildlebender Elefanten spezialisiert sind.
14. Tag: Rückfahrt nach Saigon Möglichkeit, noch letzte Einkäufe zu machen. Hotel in Saigon.
15. Tag: Flug nach Hongkong Nochmals Stadtbesuch. In der Nacht Weiterflug nach Frankfurt.
16. Tag: Landung in Deutschland
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Vollpension, am Mittag als Picknick
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Eintrittsgebühren
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Nicht enthaltene Leistungen
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TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 8
Max. Teilnehmerzahl: 12
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Generelle Hinweise
Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reisen oft längere Zeiträume liegen.
Besondere Hinweise
Witterung: Trockenzeit im Dezember/Januar. Im Tiefland ca. 28ºC, im Gebirge etwa 20ºC.
Langsame Wanderungen, im Gebirge teils große Höhenunterschiede.