Unsere Länderinfos mit freundlicher Unterstützung vom Reisemedizinischen Zentrum
Zentralafrika - Salinen der Waldelefanten und Flachlandgorillas
Bitte warten Sie einen Augenblick, die Bilder werden geladen!
Bild 1 von 1
Um ein artenreiches Regenwaldgebiet mit vielen Lichtungen, Flussläufen und Salzlecken vor hemmungslosem Holzeinschlag, Diamantenausbeutung und Wilderei zu bewahren, wurde das Dzanga-Sangha-Naturschutzgebiet ge- schaffen. Unterstützt von WWF und GTZ wurden Wege angelegt und Aussichtsplattformen gebaut; am Sangha-Fluss wurde eine Lodge ein- gerichtet. Bei Ausflügen werden Besucher von Wildhütern und Pygmäen aus dem Volk der Ba Aka begleitet.
Höhepunkt der Reise ist der Besuch der Dzanga-Bai, an der sich Herden von Waldelefanten, Waldbüffeln und auch Bongos sammeln. Oft sind Grau- papageien zu beobachten und zu hören. Unvergesslich bleibt, die Flachland- gorillas in ihrem Lebensraum zu beobachten.
1. Tag: Frankfurt - Brazzaville Tagesflug nach Brazzaville und Transfer zum Hotel
2. Tag: Brazaville Ausflug zu den Stromschnellen des Kongo, den Congo-Rapids.
3. Tag: Brazzaville- Quesso - Bomassa Transfer zum Flughafen für den Flug nach Quesso. Von dort geht es mit einem motorisierten Einbaum auf dem Sangha-Fluss nach Bomassa zum Hauptquartier der Wildlife Conservation Society (WCS).
4. Tag: Yokadouma - Bayanga Mit einfachen Booten gleiten Sie auf dem Sangha-Fluss bis nach Lidjombo. Hier erfolgt die Einreise nach Zentralafrika. Danach sind es noch weitere 40 Kilometer bis zur Doli Lodge.
5.- 9. Tag: Dzanga Sangha Ausgiebige Exkursionen im Schutzgebiet. Sie haben täglich die Möglichkeit, die große Dzanga-Bai zu besuchen. Die etwa 10 m hohe Aussichtsplattform ermöglicht einen guten Überblick über das Gebiet, das jeden Tag Tiere besuchen, um an der Saline Mineralstoffe aufzunehmen. Regelmäßig werden Waldelefanten, Waldbüffel, Sitatungas, Bongos, Meerkatzen und Guereza-Affen gesichtet. Auch Ducker, Pinsel- und Riesenwaldschweine, Leoparden und Goldkatzen kommen hierher. Von Zeit zu Zeit fliegen riesige Schwärme von Graupapageien ein und füllen mit ihrem Geschrei die friedliche Stille. Die Bai lockt auch Watvögel, Ibisse und Klaffschnäbel an. Sie werden jeden Tag neue Tiere entdecken!
Vor Jahren wurde eine Gruppe von Flachlandgorillas an den Besuch von Menschen gewöhnt. Frühmorgens beginnt das Trekking im Camp von Bai Hokou: Jeweils drei Besucher ziehen mit erfahrenen Führern und Pygmäen-Spurenlesern aus, um die Riesen aufzuspüren. Wie lange das dauern wird, ist nicht zu sagen. Doch wer diese herrlichen Tiere dann aus etwa 15-20 m Entfernung erleben kann, wird immer davon zehren!
In Bai Hokou wurde auch eine große Gruppe von Olivmangaben an menschliche Besucher gewöhnt. Diese lebhaften und stimmfreudigen Affen bei der Futtersuche, beim „Lausen“ und anderen sozialen Aktivitäten zu beobachten macht Freude! Entspannend ist eine Fahrt mit dem Einbaum in die Nebenarme des Sangha-Flusses. Achten Sie auch auf stahlblaue Riesenturakos, winzige Malachit-Eisvögel und Blatthühnchen. Wer sich für das ursprüngliche Leben der Pygmäen interessiert, hat verschiedene Möglichkeiten, ihren Lebensraum, ihre Sitten und Gebräuche kennen zu lernen.
10./11. Tag: Bayanga - Brazzaville Rückreise auf bekannter Strecke mit Fahrzeug und Boot bis Bomassa, weiter mit dem Flugzeug von Quesso nach Brazzaville.
12. Tag: Brazzaville - Europa Puffertag, den Sie eventuell für die Fahrstrecken benötigen. Falls Sie planmäßig ankommen, können Sie am Pool ausspannen. Abends Transfer zum Flughafen.
13. Tag: Ankunft in Deutschland
Reise weiterempfehlen
In Freund erhält eine Email, in der auf diese Reise hingewiesen wird.
Bitte senden Sie Emails nur an Personen, von denen Sie wissen, dass sie sich für diese Reise interessieren.
Aktuelles
siehe Fachinformationen aktuell
Sicherheit
Sicherheitshinweise
Örtlich muss mit einer labilen Sicherheitslage gerechnet werden.
Landminen stellen in vielen Gebieten eine große Gefahr dar.
Sicheres Trinkwasser ist abgekocht (Beispiel: Tee) oder kommt aus verschlossenen Flaschen.
Wasser aus Leitungen oder Handpumpen ist nicht zum Trinken geeignet.
Süßwasser ist häufig belastet durch Keime oder Schadstoffe.
Nahrung:
Sichere Nahrung wurde erhitzt (Beispiel: Pfannengericht) oder stammt aus (selbst)abgeschälten Früchten.
Feuchtheißes Klima begünstigt das Wachstum von Krankheitserregern.
Die Hygiene der Nahrungsmittelzubereitung kann sehr unterschiedlich sein: Vorsicht!
Luft:
Smog in Ballungsräumen.
Einatmung von Nebel aus alten, ggf. rostigen Duschleitungen oder Klimaanlagen birgt Infektionsrisiken.
Luft in geschlossenen Innenräumen kann stark herabgekühlt sein und Schadstoffe enthalten (Insektizide).
Gesundheitswesen:
Qualitativ gute Gesundheitsversorgung ist nur in größeren Städten erreichbar: Reiseversicherung!
Vom Gesundheitswesen können Gefahren ausgehen: Infektionsübertragungen oder Fehlbehandlungen.
Viele angebotene Medikamente (auch pflanzlicher Herkunft) sind gefälscht, schadstoffbelastet, unbrauchbar.
Klima
Tropisches Klima mit heißen trockenen Wintern und milden feuchten Sommern; in den westlichen Hochlagen kann es auch sehr kalt werden; es gibt zwei Regenzeiten, eine von Mai bis Juni und eine von Oktober bis November, zwei Trockenzeiten; im Sommer weht der Harmattan heiße trockene Luft aus der Sahara heran. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Bangui zwischen 21 und 29 °C im Juli und 21 bis 34 °C im Februar.
Nachfolgend finden Sie hier Klimadaten ausgewählter Wetterstationen des Landes:
Klimastation BANGUI Höhe über NN in m: 381 Geographische Position: 18° 34’ E, 4° 23’ N
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Temp. ø Max. (°C)
32,9
33,9
33,5
32,9
31,9
30,9
29,9
29,9
30,6
30,7
31,4
31,8
Temp. ø Min. (°C)
19,5
20,2
21,3
21,4
21,1
19,7
20,3
20,3
20,2
20,2
20,0
19,3
Regentage
2
3
7
8
11
11
11
14
15
15
7
3
Niederschlag (mm)
20
39
116
142
167
134
174
240
185
190
89
24
Sonnenstunden ø
5,5
6,3
5,9
6,2
5,6
4,9
3,8
4,0
4,9
4,9
5,6
5,9
Wasser-Temp. ø (°C)
Klimabelastung*
s
s
s
ss
ss
s
s
s
s
s
s
s
Klimabelastung: -- = keine, zs = zeitweise schwül, s = schwül, ss = sehr schwül, h+t = heiß und trocken
Voice of America (VOA), 330 Independence Avenue, SW, Washington, DC 20237 USA, E-mail: musicmix@voanews.com, www1.voanews.com/english/news/
Radio France Internationale (RFI), 104, Avenue du Président Kennedy, 75016 Paris, France, Tel. +33 / +1 / 5640 1212, Fax +33 / +1 / 5640 4759, www.rfi.fr
Kontaktadressen
Die Kontaktdaten der Botschaften und der Konsulate erhalten Sie auf folgenden Seiten:
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland (zuständig Jaunde/ Kamerun) Ambassade de la République fédérale d’Allemagne www.jaunde.diplo.de
Übernachtungen in Doppelzimmern von teilweise einfachen Hotels, Lodges
und Camps
Frühstück in Brazzaville und Quesso, Vollpension auf der Safari
Transfers
Exkursionen
2 Besuche der Dzanga Bai Beobachtungsplattform
1 Gorilla-Trekking
1 Mangaben-Trekking
1 Ausflug mit den Ba-Aka-Pygmäen
Nationalparkgebühren
Informationsmaterial
Englisch sprechende lokale Reiseleitung ab/bis Brazzaville
Zusätzliche Leistungen
Preis in €
Einzelunterkunftzuschlag:
615,-
Nicht enthaltene Leistungen
Internationale Flüge und Flughafengebühren ab 890 € plus 455 €, Visumgebühr, Getränke, übrige Mahlzeiten
TeilnehmerInnen
Min. Teilnehmerzahl: 12
Max. Teilnehmerzahl: 16
Ihr atmosfair Beitrag
Für den Hin- und Rückflug für eine Person nach Zentralafrika entstehen klimarelevante Emissionen in Höhe von etwa 4120 kg. Durch einen freiwilligen Beitrag von 97 EUR an ein Klimaschutzprojekt, z.B. in Indien können Sie zur Entlastung unseres Klimas beitragen. Mehr dazu finden Sie unter
www.atmosfair.de
Programmhinweise
Naturreise mit Schwerpunkt Tierbeobachtung
Generelle Hinweise
Visum erforderlich.
Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.
Privatreise zum Wunschtermin
Sie können die gleiche Reise zu Ihrem Wunschtermin machen. Preis auf Anfrage.