Erdrutsch und Sturzflut in Helambu

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Am 16. Juni 2021 wurde die Region Helambu von mehreren Katastrophen verwüstet. Zum einen kam es zu einem enormen Erdrutsch in den Bergen von Semisidang oberhalb von Melachmighyang. Und daraufhin haben dieser und mehrere kleinere Erdrutsche in der Nähe von Melamchighyang und Tarkeghyang zu verheerenden Sturzfluten geführt, die Teile der Ebenen in der Melamchi Bazzar zerstörten.

Die nepalesischen Behörden haben am Mittwoch Mittel für Rettungs- und Evakuierungsmaßnahmen bereitgestellt, um nach den mindestens 20 vermissten Personen zu suchen. Die Sturzfluten haben mindestens sieben Menschen getötet. Zeugen berichteten, dass mehrere Menschen in Melamchi ihr Hab und Gut in höher gelegene Gebiete gebracht hätten, während Menschen aus den von den Wassermassen abgeschnittenen Häusern mit Militärhubschraubern gerettet wurden. In dem Projektgebiet von Climate Trek Nepal mussten auch starke Zerstörungen registriert werden. Die Helambu-Trek-Verbindungsbrücke zwischen Melamchighyang und Tarkeghyang wurde von den Fluten mitgerissen. Ebenso wurden fünf befahrbare Brücken auf dem Weg nach Kathmandu zerstört. Das alltägliche Leben in Helambu ist aufgrund der fehlenden Straßenverbindungen nun sehr viel schwieriger geworden. Aber die nepalesische Regierung wird weiterhin Nothilfeprogramme für die Menschen in der Region durchführen.