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            Israel – eine archäologische Reise mit Führung: Weit mehr als alte Steine!

            Unser Flughafentransfer holt Sie auf dem Flughafen Ben Gurion ab. Nach der Ankunft in Ihrem Hotel in Tel Aviv steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung.

            Ihre Reise beginnt an einem Ort der in seinem Namen Altes mit Neuem verbindet: Tel Aviv. Tel Aviv bedeutet auf Hebräisch Frühling, Neuanfang. Ein Tel dagegen ist die Bezeichnung der Archäologen für einen Hügel, der im Laufe der Jahrtausende aus verschiedenen Kulturschichten in die Höhe gewachsen ist. Auf Ihre Reise werden Sie zahlreiche "richtige" Tels besichtigen, die junge Stadt Tel Aviv dagegen hat nur in ihrem Namen einen. 1909 als erste jüdische Stadt Palästinas gegründet, wuchs Tel Aviv innerhalb weniger Jahrzehnte rasant und expandierte auch nach Süden, wo es die bereits seit der Antike bestehende Hafenstadt Jaffa umschloss. Wir empfehlen Ihnen, den Tag mit einem Sapziergang durch Jaffa zu beginnen. Archäologiebegeisterte finden dort zum Beispiel die Ausgrabungen unter und neben dem Kdumim-Platz, die wie Fenster Blicke in die persische, hellenistische und bronzezeitliche Vergangenheit der Stadt ermöglichen. Nach einem Ausblick über die Skyline von Tel Aviv können Sie zu Fuß über den legendären Flohmarkt und die schöne Strandpromenade schlendern und gelangen direkt ins Herz des modernen Tel Aviv. In Ihrem detaillierten Reiseprogramm nennen wir Ihnen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und PartnerInnen für interessante Begegnungen in der Stadt, die die weltoffene und zukunftsorientierte Seite Israels verkörpert.

            Als Schwerpunkt dieses Reisetages empfehlen wir Ihnen, die antike römische Stadt Caesarea an der Mittelmeerküste zu besuchen. Mit den Ruinen ihres riesigen Hafens, des Theaters, des Hypodroms, Badehäusern, Verwaltungsgebäuden, Läden und Tempeln liefert die Stadt spannende Einblicke in die Baukunst der römischen Kultur. Um jedoch einen außergewöhnlichen Blickwinkel auf die Geschichte der Stadt zu bekommen, der den meisten Besuchern Caesareas verborgen bleibt, sollten Sie einen etwas anderen als den herkömmlichen Einstieg wagen. In einer Entfernung von einigen Autominuten rund um Caesarea befinden sich an mehreren Orten Überreste des Wasserversorungssystems, das die wachsende Stadt mehr als 1.400 (!) Jahre mit Wasser versorgt hat. Sie können gut erhaltene Abschnitte der Hochaquädukte, das Castellums, das als Wasserverteiler diente, den byzantinischen, niedrigen Aquädukt und verschiedene Dammdurchbrüche zum Ausgleich der Wasserhöhe entdecken. Die Erkundung der technischen Meisterleistungen der Ingenieure der Antike erweitern Ihren Einblick in die bewegte Vergangenheit Caesareas.

            Ein Besuch in Akko steht in der Regel ganz im Zeichen der Kreuzfahrer, die das Heilige Land von 1099 bis 1291 u.Z. beherrschten. Ab 1191 u.Z. wurde Akko, eine der wichtigsten Hafenstädte im Lateinischen Königreich von Jerusalem, auch zu dessen neuer Hauptstadt. Sie sollten unbedingt die versunkene Kreuzfahrerstadt unter der osmanischen Altstadt besuchen. Bei umfangreichen Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte wurde zum Beispiel das Hauptquartier des Johanniterordens mit dem fast komplett erhaltenen Refektorium, Lagerräumen, der Latrine, einem Marktplatz und der Johanneskirche freigelegt. Weitere archäologische Sehenswürdigkeiten sind der Templertunnel, der einst den Hafen mit dem Hauptquartier des Templerordens verband oder die Überreste des mittelalterlichen Hafens.
            Nach soviel Archäologie legen wir es Ihnen nahe, sich auch mit der Gegenwart Akkos zu befassen. Die Stadt ist heute von Muslimen, Christen und Juden bewohnt, und das Miteinander ist nicht immer friedlich. So birgt zum Beispiel die touristische Entwicklung der Altstadt die Gefahr, dass viele der Altstadtbewohner durch zunehmende Gentrifizierung aus der Altstadt verdrängt werden.

            Zippori, das mitten im Unteren Galiläa liegt, war zur Zeit Jesu die wichtigste Großstadt der Region. Die Stadt spielte in der Entwicklung des jüdischen Glaubens eine entscheidende Rolle, denn hier war ab dem 2. Jahrhundert u.Z. der Sanhedrin, der jüdische Hohe Ältestenrat, ansässig. Dieser Rat war lange Zeit die oberste religiöse und politische Instanz und gleichzeitig das oberste Gericht. In Zippori wurden Teile der Mischna verfasst, welche zusammen mit dem Talmud die Hauptschriften zur Auslegung der biblischen Gesetze bildet und so den Alltag religiöser Juden bis heute prägt.
            Als römische und später byzantinische Stadt ist Zippori besonders für seine feinen und prächtigen Fußbodenmosaiken bekannt geworden. Als Krönung gilt hier die "Mona Lisa Galiläas", eine wunderschöne Dame, die den Mittelpunkt des Mosaiks bildet, das den Speisesaal einer römischen Villa schmückt. Auf dem Dach des Turmes aus der Kreuzfahrerzeit, errichtet auf der höchsten Erhebung des Ortes, erwartet Sie ein schöner Weitblick über die Landschaft des Unteren Galiläa.
            Nach dem Besuch von Zippori lohnt sich auch ein Besuch in Nazareth. In der größten arabischen Stadt Israels befinden sich zwei der wichtigsten Kirchen Israels: die Verkündigungsbasilika, die höchste moderne Kirche im Nahen Osten und die griechisch-orthodoxe St. Gabriels Kirche, die in ihrer Krypta die einzige Quelle Nazareths verbirgt.
            Neben der religiösen Bedeutung ist Nazareth für viele Israelis ein beliebtes Ziel für kulinarische Entdeckungsreisen. Es gibt alles, von feinen Restaurants und Konditoreien, bis hin zu legendär einfachen Humuslokalen und Streetfoodbuden. In Ihren Reiseunterlagen verraten wir Ihnen zahlreiche Adressen, die auf Gourmetpilger aus ganz Israel ihre Anziehungskraft ausüben.

            Nach christlicher Überlieferung, vollbrachte Jesus einige seiner bedeutensten Wunder am See Genezareth, und bis heute ist dessen Nordufer von biblischen Sehenswürdigkeiten gesäumt. Die bekannteste unter ihnen ist wohl Kapernaum, in dem seit byzantinischer Zeit das Wohnhaus Petrus, als der Ort der Herberge Jesu verehrt wird. Tabgha, nur wenige Autominuten entfernt, besitzt gleich zwei bedeutende Kirchen: die Primatskirche und die Brotvermehrungskirche.
            Die Umgebung des See Genezareth hat noch mehr zu bieten. Vielleicht haben Sie schon einmal von Gamla gehört? Mehr als 450 Meter hoch über dem See Genezareth im Golan gelegen, ragt der Bergrücken empor, der die Ruinen der Stadt aus dem ersten Jahrhundert u.Z. trägt. Ein steiler Weg führt in die beeindruckenden Ruinen der Stadt, die 67 u.Z. als Festung jüdischer Aufständischer von den Römern erobert wurde. Bis heute sieht man in der Stadtmauer die Bresche durch die sich die Römer einen Weg in die Stadt bahnten. Bei einem Rundgang können Sie die Überreste der alten Synagoge, rituelle Tauchbäder, eine antike Olivenölpresse und dicht gedrängte Wohnhäuser besichtigen.
            Ein weiteres archäologisches Kleinod ist Sussita. Auch hier erheben sich die Ruinen einer byzantinischenStadt hoch über den Ufern des See Genezareth. Sie können Kirchen mit Marmorsäulen und bunten Mosaikböden, einen römischen Tempel aus sorgfältig behauenen Basaltsteinen, ein großzügiges, einstmals von Säulenreihen umgebenes Forum und Wohnhäuser mit weiten Innnenhöfen und geräumigen Gemächern sehen. Am Ende der Hauptstraße erreichen Sie die wunderbar erhaltenen Ruinen eines Theaters vom dem Sie einen fantastischen Blick über den See Genezareth und bis hin zum Berg Tabor haben.

            Die Gegend entlang der Nordgrenze Israels am Fuße der Golanhöhen und des Hermongebirges stellt den Besucher vor die Qual der Wahl. Allein die Vielzahl fantastischer Wanderrrouten könnte hier mehrere Wochen füllen, ganz zu schweigen von den archäologischen Highlights die entdeckt werden wollen. Unsere Empfehlung für Sie fällt auf Tel Dan, da an diesem Ort die archäologischen Befunde ein faszinierendes Licht auf die Texte des alten Testaments werfen. 16 unterschiedliche Siedlungsschichten konnten die Archäologen in Tel Dan identifizieren, keine Seltenheit bei Tels, die an wichtigen Handelswegen oder den kostbaren Wasserquellen liegen. Die früheste Niederlassung Tel Dans wird in das 5. Jahrtausend v.u.Z. datiert, jedoch besonders interessant sind die Schichten, die in die Eisenzeit (1200-586 v.u.Z.) datieren. Bei den Ausgrabungen wurde ein Tempelbereich mit einem Altar freigelegt, der König Jerobeam zugeschrieben wird. Ein gut erhaltenes monumentales Stadttor mit den Überresten eines prächtigen Podiums wird mit 2 Samuel 19: 9 in Verbindung gebracht, wo es heißt, dass König David sich ins Tor setzte und so seinem Volk Präsenz zeigte. Der wohl spektakulärste Fund jedoch ist die "Tel Dan Inschrift", eine Steinstele aus dem 9. Jahrhundert v.u.Z, auf der bis heute als einzigem außerbiblischem aber fast zeitgleichem Dokument der Name "Haus des David" im Zusammenhang mit einem "König Israels" erwähnt wird.
            Zahlreiche Hinweise zu weiteren Ziele in der Gegend finden Sie in Ihren Reiseunterlagen.

            Entlang des Jordantals geht es an diesem Tag vom See Genezareth bis zum Toten Meer. Auf Ihrer Fahrt könnte Ihr erster Stop die Kreuzfahrerfestung Belvoir sein. Belvoir bedeutet schöne Aussicht, denn von der Ostseite der Festungsanlage öffnet sich ein atemberaubender Ausblick auf das Jordantal und die dahinterliegenden Moavberge Jordaniens. Belvoir wurde 1168 von den Johannitern erbaut, und im 13. Jahrhundert zerstörten die Mameluken die Burg, indem sie das obere Stockwerk abbrachen und in das Erdgeschoss einfüllten. Zum Glück für Sie ist so der komplette Burggrundriss erhalten geblieben, und Sie können den Speisesaal, die Küche, Vorratsräume und Zisternen sowie die gesamte äußere Befestigungsanlage mit Burggräben, Türmen und Ausfalltoren besichtigen.
            Ungefähr 20 Kilometer weiter südlich, im Beth Shean Tal befindet sich die wohl schönste antike Stadt Israels: Beth Shean. Am besten erleben Sie das, indem Sie durch den Nordeingang in den Nationalpark kommen. Von dort gelangen Sie bequem auf den Tel von Beth Shean auf dem sich beeindruckende Überreste aus Bronze- und Eisenzeit befinden. Vom Tel öffnet sich ein fantastischer Ausblick auf die Ruinen der römischen Stadt, die an dessem Fuß liegt. Unermüdlich können Sie dort durch die Prachtstraßen wandern. Sie werden Markplätze gesäumt von Läden mit bunten Mosaiken, Straßenkreuzungen, an denen einst Springbrunnen sprudelten, eine ausgedehnte Badeanlage mit Fußbodenheizung und prächtigen Marmorböden, einen Tempel und das grandiose Theater entdecken.

            Auf einem Tafelberg, 60 Meter über dem Niveau des Toten Meeres liegt Massada. Wenn Sie den Sonnenaufgang über den Edom Bergen Jordaniens auf Massada erleben wollen, müssen Sie früh auf den Beinen sein, haben aber danach die antike Stadt fast für sich allein. Zwar ist das Felsplateau von Massada nicht besonders groß, aber es befinden sich auf ihm gleich zwei Paläste, die sich König Herodes im ersten Jahrhundert v.u.Z. als Winterresidenzen bauen ließ. Der Nordpalast beeindruckt mit den Ruinen der Privatgemächer der Königsfamilie und zwei Empfangs- und Festsäalen. Im Westpalast können Sie in Herodes Prunkgemächern die frühesten farbigen Mosaiken Israels bewundern. Zusätzlich bietet das Plateau die Ruinen einer Synagoge, eines Badehauses, eines ausgeklügelten Wasserversorgungssystems und vieles mehr. Der Höhepunkt jedoch ist die vollständig erhaltene Belagerungsanlage, die die römische Armee im Jahre 73 u.Z. um Massada herum anlegte. Sie besteht aus einer Mauer, die den Fuß des Berges komplett umschließt und in regelmäßigen Abständen von Wachtürmen sowie acht Armeekassernen unterbrochen wird. Im Westen schütteten die Römer eine riesige Rampe auf, mit deren Hilfe sie schließlich die Stadtmauern überwanden, die Stadt erstürmten und damit den jüdischen Aufstand gegen die römische Herrschaft endgültig niederschlugen.
            Circa 20 Kilometer nördlich von Massada liegt En Gedi, die Oase am Toten Meer. Man sagt, dass König Herodes Kleopatra die Opobalsamplantagen von En Gedi zum Geschenk machte, denn das wohlduftende Harz des Opobalsams konnte man an keinem anderen Platz der Welt finden. Im Naturreservat En Gedis können Sie sich selbst einen Eindruck vom Pflanzen- und Tierreichtum der Oase machen. Wenn Sie etwas mehr Zeit mitbringen, können Sie im Naturreservat eine längere Route wählen und zu den Ruinen des über 6000 Jahre alten kupfersteinzeitlichen Tempels hoch über En Gedi aufsteigen.
            Nicht weit entfernt vom Naturreservat befindet sich eine Synagoge aus dem 4. Jahrhundert u.Z., die einen lebendigen Einduck vom religiösen Alltag der jüdischen Gemeinde En Gedis vermittelt.

            Qumran ist der Ort an dem 1947 zwei Beduinen die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer fanden und damit die Geschichte des Alten Testamentes neu schrieben. In 11 Höhlen wurden Zehntausende von Fragmenten gefunden, aus den 950 verschiedene Manuskripte rekonstruiert werden konnten, die zwischen dem 3. Jahrhundert v.u.Z. und dem 1. Jahrhundert u.Z. datieren. Im Nationalpark von Qumran können Sie das Leben der jüdischen Sekte, die die Manuskripte im Jahr 68 u.Z. vor den römischen Eroberern versteckte, kennenlernen. Sie erwartet eine großflächige Ruinenstätte, die eine Schreibstube, Speisesaal, eine Töpferei zeigt. Eine Besonderheit sind zahlreiche Miqwen (jüdische Ritualbäder) die belegen dass die Sekte von Qumran der täglichen Waschung und somit der spirituellen Reinheit allergrößte Bedeutung beimaß. Falls Sie gern eine der Höhlen von innen sehen möchten, führt Sie ein Pfad zu den etwas abseits der Ausgrabungsstätte gelegenen Höhlen.
            In Jericho erwartet Sie die älteste Sadt der Welt. Der uralte Stadthügel, der sich in der modernen Stadt von Jericho erhebt, birgt in seinem Inneren u.a. eine beeindruckende Befestigungsanlage die ins 9. Jahrtausend v.u.Z. datiert. Doch dieser Stadthügel ist nicht die einzige archäologische Sensation Jerichos. Am nördlichen Stadtrand befindet sich der Palast des Kalifen Hischam aus dem 8. Jahrhundert u.Z.. Die Ruinen des Palastes beeindrucken mit einer Moschee und einem privaten Badehaus und ermöglichen Einblicke in die Lebensweise der moslemischen Herrscher. Der Höhepunkt jedoch ist das öffentliche Badehaus mit seinen spektakulären Mosaiken, darunter das des Lebensbaumes, das den Empfangsraum des Bades schmückt. Westlich der Stadt am Endes des Wadi Qelt befindet sich eine Reihe von Palastanlagen. von denen der jüngste als Winterpalast für König Herodes diente. Hier können Sie als Beispiele grandioser haschmonäischer und herodianischer Baukunst die Überreste von Wasserpools, großzügigen, säulenumstanden Innenhöfen und freskogeschmückte Hallen sehen.

            Die Schephela liegt genau zwischen der Küstenebene Tel Avivs und dem Bergland Jerusalems. Mit Eichen und Terebinthen bestandene Hügel und unzählige Tels mit einer stolzen Vergangenheit, wie Tel Gezer, Tel Azekah oder Tel Beth Schemesch prägen die Landschaft. Unsere Empfehlung für Sie ist einer der bedeutensten der biblischen Stadthügel: Tel Lachisch. Im südlichen Teil der Schephela liegend ist er der zweitgrößte Stadthügel Israels. Assyrische und babylonische Könige und ägyptischen Pharaonen eroberten und zerstörten die Stadt, die seit der Bronzezeit bis zu ihrer endgültigen Zerstörung im 6. Jahrhundert v.u.Z. als wichtiges Handels- und Regierungszentrum galt. Am Fuße des Tels können Sie die gigantische Belagerungsrampe besichtigen, die der assyrische König Sennacherib im Jahr 701 v.u.Z. aufschütten ließ, um die Stadt zu erobern. Oben auf dem Tel warten zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel der Sonnentempel aus hellenistischer Zeit, ein riesiges Podest aus der Eisenzeit das den Herrscherpalast trug, unzähligen Lagerräume und ein späteisenzeitliches Sechskammertor in dem Briefe gefunden wurden, die von der verzweifelten Lage der Stadt während der babylonischen Belagerung künden.
            Archäologische Überreste einer anderen Zeit finden Sie im Nationalpark von Marescha der ca. 10 Kilometer nördlich von Tel Lachisch liegt. Zahlreiche Höhlen, die in den weichen Kreidestein hineingegraben wurden, dienten den Bewohnern der hellenistischen und römischen Stadt als Lagerräume, Vorratskammern, Tauchbäder, Taubenzuchtanlagen, Olivenölpressen und prächtig ausgeschmückte Grabanlagen. Im zweiten Teil des Nationalparks befinden sich die beeindruckenden Ruinen eines römischen Amphitheaters und der kreuzfahrerzeitlichen Johanniterfestung von Beth Guvrin. In der Festung finden Sie neben der mamorverzierten Kirchenruine, die Überreste von Backstube, Küche und Speisesaal.
            Den Tag können Sie stimmungsvoll in einem der vorzüglichen Boutique-Weingüter der Schephela bei einer Weinverkostung ausklingen lassen.

            Die Altstadt von Jerusalem hat soviel zu bieten. Natürlich müssen Sie die Höhepunkte Grabeskirche, Klagemauer und den Tempelberg mit der Al-Aqsa Moschee und dem Felsendom sehen. Daneben aber warten noch weitere interessante Stationen, die die lange Geschichte der Stadt lebendig werden lassen. Wenn Sie tief in die Archäologie der Stadt eintauchen wollen, dann ist der Lithostratos etwas für Sie. Auf der Via Dolorosa im Ecce Homo Convent gelegen, kann man dort in die römische Vergangenheit Jerusalems hinabsteigen und eine rieisge Zisterne aus der Zeit König Herodes besichtigen. Am wichtigsten jedoch ist das alte römische Straßenpflaster auf dem sich laut der christlichen Überlieferung die Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus abspielte. Auch der Tempeltunnel hält Spannendes bereit. Unterirdisch führt ein Weg an der Westmauer des Tempelberges entlang zu unzähligen archäologischen Sehenswürdigkeiten wie den Überresten einer Marktstraße aus der Zeit des zweiten Tempels und einem alten Wasserspeicher, aus dem der Tempel mit Wasser versorgt wurde. Südlich des Klagemauerareals kann man Ruinen aus römischer, frühislamischer und osmanischer Zeit sowie der Kreuzfahrerzeit bewundern. Etwas abseits vom Strom der Touristen sind die Überreste der Neakirche, der größten Kirche, die je im Heiligen Land gebaut wurde, zu finden. Zwar sind nur Teile der Apsis erhalten, aber sie vermitteln einen guten Eindruck von den gigantischen Ausmassen, die die Kirche besaß.
            Wieder zurück in die Oberwelt bieten die Basarstraßen der Jerusalemer Altstadt eine schöne Ergänzung zu den archäologischen Highlights. In unzähligen Läden kann man von exotischen Gewürzen, über geweihte Kerzen, Olivenholzschnitzereien, Goldschmuck, bis hin zu wertvollen Stoffen und orientalischen Süßigkeiten alles finden.
            Wenn Sie der Archäologie noch nicht müde sind, wie wäre es dann mit einem Besuch des Israelmuseums? Die Sammlungen des bedeutendsten Museums Israels beinhalten die Höhepunkte israelischer Archäologie, von der Steinzeit bis zur Zeit der Mameluckenherrschaft, zum Beispiel die Schriftrollen vom Toten Meer. Weniger bekannt aber ebenfalls Ihren Besuch wert ist das Rockefellermuseum vor dem Damaskustor. Hier sind die sensationellsten Ausstellungsstücke wohl die jahrtausendealten Holzbalken aus dem Dachstuhl der al-Aqsa-Moschee von denen man annimmt, dass sie schon im zweiten Tempel verbaut gewesen waren und die wunderbaren Stuckarbeiten aus dem frühislamischen Wüstenpalast von Khirbat al-Mafjar in Jericho.

            n der Jerusalemer Neustadt erwartet Sie eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Die Viertel um die Altstadt Jerusalems herum könnten nicht unterschiedlicher sein. Das ultraorthodoxe Mea Shearim führt Sie in das tief religiöse Leben der strenggläubigen Juden. Mishkenot Sheananim, das erste jüdische Viertel außerhalb der Altstadtmauern, bietet Ihnen idyllische Ausblicke, und Nahalat Schiva verbindet Sie mit den belebten Marktstraßen der Jerusalemer Neustadt. Auch hier finden Sie archäologische Kleinode, wie das Grab der Familie König Herodes unter dem King David Hotel, das mit seinem fein gearbeiteten Eingangsbereich und dem Stumpf der Pyramide, die sich einstmals gegenüber des Grabes erhob, als eines der besterhaltensten seiner Art in Israel gilt. In der Sant Etienne Kirche auf der Nablusstraße können sie gut erhaltene eisenzeitliche Grabanlagen sehen. Gegenüber der russisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche liegen die Überreste eines uralten Steinbruchs und im Independence-Park zeugt der Mamilla-Pool von der Kunst antiker Wasserrversorgung
            Oder aber Sie entscheiden sich dafür, nach Bethlehem zu fahren. Bei einem Bummel durch die Marktstraßen der Bethlehemer Altstadt können Sie palästinensische Handwerkskunst wie Kreuzstickerei oder Schnitzereien aus Olivenholz und Perlmutt erwerben. Den Höhepunkt bildet unbestritten die fast 1500 Jahre alte Geburtskirche mit der Geburtsgrotte. In der Kirche gibt es farbenprächtige Mosaiken aus der Zeit der Kreuzfahrer, reich geschmückte Altäre sowie uralte Säulen und Deckenbalken aus Zedernholz, die den Dachstuhl der Kiche schon seit dem 6. Jahrhundert u.Z. tragen, zu sehen. Neben der Hauptkirche finden Sie die Katharinenkirche, aus der in der Weihnachstsnacht der Gottesdienst in alle Welt übertragen wird. Ein mittelalterliches Kloister führt Sie in ein unterirdisches Höhlensystem, in dem der Heilige Hieronymus die Bibel ins Lateinische übersetzte, die von Herodes getöteten Kinder bestattet wurden und die Heilige Jungfrau verehrt wird.

            Unser Flughafentransfer holt Sie am Hotel in Jerusalem ab und bringt Sie zum Ben Gurion Flughafen. Falls es Ihre Abflugszeit zulässt, können Sie am Vormittag noch auf dem Machane-Yehuda-Markt bummeln oder auf der Stadtmauerpromenade entlangwandern und so Ihre Reise entspannt ausklingen lassen.

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                Leistungen
                  • Begleitung durch unsere staatlich lizenzierte Reiseleiterin und promovierte Archäologin für 6 Tage Ihrer Reise.In besonderen Fällen (z.B. in der Hauptreisesaison) werden wir unsere Individualreisenden bei Bedarf zu einer gemeinsamen Führung mit bis zu 6 Personen zusammenschließen.
                  • ein detailliertes Reiseprogramm, in dem alle Ziele und Adressen laut beschriebener Route namentlich und mit Kontaktdaten enthalten sind
                  • umfangreiches Informationsmaterial zur Archäologie in Israel und zu den archäologischen Stätten
                  • bei Bedarf Unterstützung bei der Vereinbarung von besonderen Terminen
                  • 13 Übernachtungen mit Frühstück in Doppelzimmern in der Kategorie "Komfortabel", d.h. gute Bed&Breakfasts oder Kibbutzgästehäuser auf dem Land sowie Hotels der mittleren bis höheren Landeskategorie in den Städten wie folgend:
                  • 2 x Übernachtung in Tel Aviv
                  • 2 x Übernachtung in Haifa
                  • 2 x Übernachtung in Galiläa bzw. am See Genezareth
                  • 3 x Übernachtung am Toten Meer
                  • 4 x Übernachtung in Jerusalem
                  • ein Mietwagen der Kategorie "Compact" für 9 Tage für den ländlichen Teil Ihrer Reise
                  • Flughafentransfer bei An- und Abreise
                  • Eintrittspass für 6 der Nationalparks und Sehenswürdigkeiten
                  • Leih-Navigationsgerät mit Israel-Kartendaten, auf dem alle in den Unterlagen aufgeführten Ziele und Adressen gespeichert sind. Das Gerät wird unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit angeboten.
                  • Reiseführer Ihrer Wahl
                  Zusätzliche Entgelte / nicht enthalten
                    • Flüge
                    • landesübliche Trinkgelder
                    • Mahlzeiten (die nicht im Angebotsinhalt aufgelistet sind)
                    • persönliche Ausgaben
                    Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)
                    Zahlungsmodalitäten
                      • Höhe der Anzahlung in Prozent des Reisepreises: 20 %
                      • Fälligkeit der Restzahlung: 28 Tage vor Reisebeginn
                      • Sofern bei der Reise eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.