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Auf dem kältesten und windigsten Kontinent der Erde herrschen Durchschnittstemperaturen um die -40 °C.
Im Inneren der Antarktis steigen dieTemperaturen auch im Südsommer (November bis Februar) selten über -20 °C an. Bis nahe 0 °C können die Höchstemperaturen in Küstennähe ansteigen, jedoch muss auch dort jederzeit mit Temperaturstürzen auf unter -30 °C gerechnet werden.
Die Antarktis ist eine eisbedeckte Trockenwüste - die extrem kalte Luft enthält nur wenig Wasserdampf bei relativen Luftfeuchten von örtlich bis weit unter 30 % . Antarktis - Stürme können schlimmer sein als ein Taifun. Besonders in Küstennähe sind die Fallwinde zeitweise mörderisch. Windgeschwindigkeiten bis zu 300 km/h fegen alles ins Meer.
Besonders der katabische (abfallende) Wind, macht das Überleben in der südlichsten Region der Erde fast unmöglich. Er peitscht mit unglaublicher Härte von der Spitze der Eisberge über Tausende von Kilometern zur Küste hinab.
Zu Beginn seiner Reise zeigt er sich nur als leichte Brise, die sich langsam zu einer imposanten Naturgewalt entwickelt. Im Gegensatz zu anderen frostigen Lüften, entlädt sich der trockene eisige Hauch des katabischen Windes nicht in Schneefällen. Der Grund dafür liegt in seinem Inneren verborgen: Geringe Mengen Wasserdampf erschweren die Enstehung von Schnee.
Stattdessen bilden sich winzige Eiskristalle, die wie glitzernder Sternenstaub niedersinken. Doch die unscheinbaren Flocken reichen aus, um die schneeweiße Decke des Südpols Jahr für Jahr um 30 cm wachsen zu lassen. Ein faszinierendes Naturschauspiel, das weitreichende Auswirkungen hat: Es beeinflusst das globale Wettergeschehen.
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