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            Morgens reisen Sie gemeinsam ab Stuttgart mit Karoline Gil im Bus nach Görlitz an die Grenze zu Polen (Fahrzeit etwa 8 Stunden inklusive Pause). Sollten Sie aus einer anderen Region kommen, so können Sie in Eigenregie nach Görlitz anreisen. Auch Karolina Trybala wird in Görlitz zur Gruppe stoßen. Ankunft am Abend. Görlitz überstand beide Weltkriege weitgehend unbeschadet, so gehört das historische Stadtbild europaweit zu den besterhaltenen Altstädten. Ein abendlicher Rundgang lässt Sie die bezaubernde Kulisse genießen. Gemeinsames Abendessen und Hotelübernachtung. (A)

            Nach dem Frühstück ist ein Besuch des Schlesischen Museums geplant. Sitz des Museums ist der Görlitzer Schönhof, der zu den ältesten Renaissancebauten Deutschlands und zu den schönsten Baudenkmälern der Stadt gehört. Auf 2000 qm Fläche wird den Besuchern Einblick in die wechselhafte Geschichte und reiche Kultur Schlesiens geboten. Anschließend machen Sie sich nach Breslau auf. Etwa 3 Stunden Fahrt trennen Sie von Breslau. Hier steuern Sie zuerst den Jüdischen Friedhof für einen Rundgang an. Er wirkt wie aus der Zeit gefallen – übrig geblieben aus einer weit entfernten Vergangenheit vor dem Holocaust, in der Breslaus jüdische Gemeinde zu den größten des Deutschen Reichs zählte. Am Abend Einchecken im Hotel. Erste Hotelübernachtung in Breslau. (F)

            Breslau – auf Polnisch Wrocaw – ist eine rund 650.000 Einwohner große Stadt in der Woiwodschaft Niederschlesien. Nach zahlreichen Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde die ehemalige Hauptstadt Schlesiens im Laufe der Zeit liebevoll wiederaufgebaut und zählt heute zu den schönsten Städten Polens. 2016 wurde Breslau zur Kulturhauptstadt ernannt. Die geschichtsträchtige Altstadt mit ihren alten Bürgerhäusern und beeindruckenden sakralen Bauwerken prägt ebenso das Stadtbild wie die vorgelagerte, durch eine Brücke verbundene Dominsel, wo der älteste Teil der Stadt liegt. Ihr Rundgang durch Breslau wird das Augenmerk vor allem auf die deutschen und jüdischen Spuren richten und Sie beginnen in derSynagoge zum Weißen Storch. Diese wurde in den Jahren 1827 bis 1829 durch Carl Ferdinand Langhans erbaut und gehörte bis 1872 zum liberalen, danach bis zu den Novemberpogromen 1938 und noch bis 1941 zum konservativen Judentum. Bis Ende des Zweiten Weltkriegs diente sie als Garage und Lager für geraubtes Eigentum von Juden. Nach umfassender Renovierung wurde das ehemalige Gotteshaus im Mai 2010 als Veranstaltungszentrum neu eröffnet. Die Synagoge zum Weißen Storch bildet zusammen mit der orthodoxen, sowie der katholischen und evangelischen Kirche den „Kulturpfad der Vier Tempel“. Das Viertel wird auch Toleranzviertel, „Vier Tempel Viertel“ oder „Viertel der gegenseitigen Achtung“ bezeichnet. Sie erleben eine Führung durch die Synagoge mit der berühmten Bente Kahan. Bente Kahan ist eine in Norwegen geborene jüdische Künstlerin, Musikerin, Regisseurin und Dramatikerin, die 2001 nach Breslau zog. 2005 rief sie das Zentrum für Jüdische Kultur und Bildung in der städtischen Synagoge ins Leben. Heute ist die historische Synagoge in Breslau ein angesehener Veranstaltungsort, erfüllt vom Geist der Toleranz und der Multikulturalität. Hier finden verschiedene Veranstaltungen statt, wie beispielsweise die jährlichen „Tage des gegenseitigen Respekts“, die von Bente Kahan zur Gründung des Zentrums initiiert wurden. Bente Kahan tritt immer noch in zahlreichen Ländern der Welt als Sängerin auf. Ihr vielfältiges Repertoire ist eng mit den europäischen jüdischen Erfahrungen verbunden.
            Außerdem werden Sie die Markthalle sowie die Universität mit der bekannten Aula Leopoldina besuchen. Anschließend Zeit zur freien Verfügung sowie für einen Mittagssnack. Am Nachmittag können Sie bei einer herrlichen Schifffahrt auf der Oder entspannen und diese einzigartige Stadt vom Wasser aus bewundern. Nach dem Abendessen ist ein Konzert mit Karolina Trybala und einem weiteren Musiker geplant, zu dem Sie als Ehrengäste geladen sind. Lassen Sie sich verzaubern. Zweite Hotelübernachtung in Breslau. (F)

            Der heutige Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. So können Sie Breslau noch einmal ganz nach Ihrem Gusto erkunden oder einfach die bereits gewonnenen Eindrücke sacken lassen. Mittags machen Sie sich zur Weiterfahrt Richtung Krakau auf (Fahrzeit gesamt etwa 4 Stunden). Bei einem Zwischenstopp in Gleiwitz lernen Sie die berühmte Villa Caro kennen – Beispiel für eine hervorragend erhaltene Residenz aus dem 19. Jh. Einst gehörte die im Stil der Renaissance-Villen-Architektur errichtete Villa dem Gleiwitzer Industriellen Oscar Caro. Außerdem besuchen Sie die Gedenkstätte für die oberschlesischen Juden im Gebäude des ehemaligen Beerdigungshauses. Dieses Haus stellt insgesamt der massenhaften Vernichtung jüdischen Vermögens in den 1930er und 1940er Jahren ein besonders wertvolles Kulturdenkmal dar. Am Abend Eintreffen in Krakau, Einchecken im Hotel und gemeinsames Abendessen. Erste Hotelübernachtung in Krakau. (F)

            Krakau liegt an der Weichsel, zählt zu den geschichtsträchtigsten Städten Europas und gilt in Polen schon seit Jahrhunderten als Kulturmetropole. In der bestens erhaltenen Altstadt sind heute zahlreiche historische Gebäude zu besichtigen, deren Wurzeln oft bis in das 13. Jahrhundert zurückreichen und unterschiedliche Epochen der Architektur repräsentieren. Doch auch die Moderne ist in der zweitgrößten Stadt des Landes längst angekommen. Krakau gilt heute als innovatives Zentrum der Start-Up- und Kreativszene und als einer der wichtigsten Orte der Filmproduktion in Europa. Krakau beherbergt über 100 Sakralbauten, etwa 50 Museen, tausende historische Bauwerke und mehr als 400 Lokale. Bei der heutigen Stadterkundung lernen Sie die Altstadt Krakaus mit den Tuchhallen, der Marienkirche und dem Schloss Wawel kennen. Der Mittag steht für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Zweite Hotelübernachtung in Krakau. (F)

            "Die Erinnerung ist wie das Wasser: Sie ist lebensnotwendig und sie sucht sich ihre eigenen Wege in neue Räume und zu anderen Menschen. Sie ist immer konkret: Sie hat Gesichter vor Augen, und Orte, Gerüche und Geräusche. Sie hat kein Verfallsdatum und sie ist nicht per Beschluss für bearbeitet oder für beendet zu erklären." – Noach Flug sel. A., 1925-2011, Auschwitz-Überlebender und Präsident des IAK
            Auschwitz-Birkenau war während der Zeit des deutschen Nationalsozialismus das größte Lager, das auf polnischem Boden errichtet wurde. Es diente sowohl als Arbeits- und Konzentrationslager als auch als Vernichtungslager. Besuchen Sie bei diesem Tagesausflug Auschwitz und Birkenau (Fahrzeit gesamt an diesem Tag gute 3 Stunden). (Wer lieber in Krakau bleiben möchte, kann dies selbstverständlich tun.) Dritte Hotelübernachtung in Krakau. (F)

            Noch einmal werden Sie Krakau intensiv erleben – heute mit dem Schwerpunkt des jüdischen Lebens in der Stadt. Der heutige Stadtteil Kazimierz befindet sich am linken Ufer der Weichsel. Früher war er durch einen Seitenarm der Weisel von Krakau getrennt und eine selbstständige Stadt. 1494 wurden die Juden durch Massenaustreibungen aus Krakau vertrieben und siedelten sich in Kazimierz wieder an. Sie wurde zu einer Stadt der Juden mit einem sehr jüdischen Stadtbild und dieser Stadtteil trägt deshalb auch heute neben Kazimierz den Namen „das jüdische Viertel". Es entstanden mehrere Synagogen, die bekannteste ist die Remu Synagoge von Rabbi Moses Isserles. Auch ein jüdischer Friedhof aus dem Jahre 1551 befindet sich noch heute dort. Sie besichtigen heute ausgiebig das Viertel Kazimierz sowie das Galicia Jewish Museum. Es zeigt die jüdische Vergangenheit und Gegenwart Polens aus einem zeitgenössischen Blickwinkel und bewahrt die Erinnerung an die jüdisch-polnische Kultur des ehemaligen Galizien und damit an die Opfer des Holocaust. Außerdem besuchen Sie das Ghetto Krakaus, die ehemalige Fabrik Schindler, den Drehort des Filmes „Schindlers Liste“ sowie die Apotheke des Tadeusz Pankiewicz. Vierte Hotelübernachtung in Krakau. (F)

            Heute verlassen Sie Krakau und machen sich wieder auf die Rückreise. Nach gut 4Stunden Fahrzeit erreichen Sie noch in Polen die Stadt Liegnitz. Liegnitzist eineMittelstadtin derpolnischenWoiwodschaft Niederschlesien. Bis 1945 war Liegnitz die Hauptstadt desRegierungsbezirkes Liegnitzin derpreußischenProvinz Schlesien. Übernachtung im 4-Sterne HotelQubus Legnica. (F)

            Mit dem Bus legen Sie heute die Heimreise bis Stuttgart zurück (insgesamt etwa 9 Stunden Fahrzeit). Auf der Rückfahrt kann je nach Bedarf ein Ausstieg-Stopp eingelegt werden – so z.B. in Dresden oder Nürnberg. Ankunft in Stuttgart am Abend. (F)

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              11.06.22
              19.06.22
              1.720 €

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              Veranstalter
                INTI Tours e.K.

                INTI Tours e.K.

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                Leistungen
                  • Geräumiger komfortabler Bus während der gesamten Reise
                  • 8 Übernachtungen in Doppelzimmern inkl. Frühstück in 4* Hotels (Einzelzimmer mit Aufpreis buchbar)
                  • Verpflegung wie im Reiseverlauf aufgeführt (F = Frühstück, M = Mittagessen, A = Abendessen)
                  • Alle Rundgänge, Besichtigungen, Eintritte gemäß Routenverlauf
                  • Reiseleitung ab/bis Deutschland durch Karoline Gil und Karolina Trybala
                  • Reiseunterlagen
                  zusätzliche Leistungen
                    • Einzelzimmerzuschlag
                      290 €
                    Zusätzliche Entgelte / nicht enthalten
                      • Weitere Getränke und Mahlzeiten
                      • Persönliche Ausgaben
                      • Trinkgelder
                      • Reiseversicherung
                      Teilnehmer/innen / ungefähre Gruppengröße

                        Min. Teilnehmerzahl: 15

                        Max. Teilnehmerzahl: 20

                        Reise nur für mobile Reisende (ohne eingeschränkte Mobilität)
                        Zahlungsmodalitäten
                          • Höhe der Anzahlung in Prozent des Reisepreises: 20 %
                          • Fälligkeit der Restzahlung: 30 Tage vor Reisebeginn
                          • Sofern bei der Reise eine Mindestteilnehmerzahl ausgeschrieben ist, ist bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ein Rücktritt vom Reisevertrag seitens des Veranstalters bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn möglich.
                          • Die Restzahlung ist von Ihnen, soweit feststeht, dass die Reise nicht mehr unter den in Ziffer 7.2 unserer AGBs (siehe Website) genannten Voraussetzungen abgesagt werden kann, so zu leisten, dass Sie uns oder der in der Buchungsbestätigung angegebenen Stelle 4 Wochen vor Reisebeginn gutgeschrieben ist.