Die Altstadt von Matera. Alte Steinhäuser direkt am Abhang von einer Klippe.

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Ein Blick auf die Stadt Matera. In der Mitte der Kirchturm auf einem Hügel.

Süditalien – Wandern und Entdecken der Basilikata

Im Süden Italiens wartet eine kleine, wunderschöne Region darauf entdeckt zu werden. Gleich neben Apulien liegt sie und ist eingerahmt von Kalabrien und Kampanien. Noch nie von ihr gehört? Vielleicht aber von Matera, der Stadt der Felsenwohnungen, die Kulturhauptstadt 2019 war?

Matera und die Sassi –
etwas ganz Besonderes

Die Altstadt von Matera vereint jahrtausendealte Siedlungsweisen. Die Kathedrale ist umgeben von den beiden Stadtvierteln, den Sassi, in denen früher ein Großteil der Wohnräume teilweise oder ganz als Höhlen in die Sandsteinfelsen gehauen waren. Heute gibt es hier viele kleine individuelle Unterkünfte mit designten Zimmern und Höhlenwohnungen, Cafés und Restaurants.

Matera nicht nur für einen Tagesausflug zu besuchen, sondern auch abends die schöne Atmosphäre zu erleben, ist etwas Besonderes. Wenn sich die Stadt von den Tagesgästen leert und die Abenddämmerung beginnt, gehen langsam immer mehr Lampen in der Altstadt an. Eine fast schon magische Atmosphäre ist zu spüren und es ist wunderschön, jetzt durch die Gassen und über die Plätze zu schlendern.

Die Altstadt von Matera. Eine Stadt aus Felsen mit bewölktem Himmel.

Genau so, wie es die Einheimischen abends machen. Noch ein Eis essen gehen, in einem der Trattorien oder Restaurants einkehren, und einfach das italienische Flair genießen.

Ein belauchteter Steg, welcher durch altes Gewölbe führt.
Matera wurde zum
UNESCO-Weltkulturerbe ernannt

Die Sassi genannten Viertel der Stadt liegen geschützt in einer natürlichen Senke am Hang der Schlucht und sind einzigartig in ihrer Form und Geschichte. Die Besichtigung der größten unterirdischen Zisterne von Matera, in der früher Quellwasser gesammelt wurde, empfiehlt sich. Sie liegt mitten in der Altstadt und ist mit ihrer außergewöhnlichen Beleuchtung und Größe sehr eindrucksvoll. Auch wegen seinem besonderen Wasserversorgungssystem wurde Matera 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Matera und seine begrünte Felsschlucht, die zum Wandern einlädt

Bei der 9-tägigen Reise von Sento Wanderreisen gibt es zwei Standorte. Einer ist für 4 Nächte direkt in Matera, am Rande der Sassi mit Blick auf die Altstadt. Übernachtet wird in einem kleinen, persönlich geführten Hotel und neben der Erkundung von Matera geht es an zwei Tagen raus aus der Stadt und zum Wandern entlang der begrünten Felsschlucht. An dieser Gravina, die sich über viele Kilometer in großen Bögen entlang eines Flusses zieht, gibt es über 150 Felsenkirchen, oft wunderschön gelegen.

Eine Wanderen auf einem bewachsenen Wanderweg mit der Felsenstadt im Hintergrund.
Wanderin vor einer Felsenkirche.
Die Lukanischen Dolomiten – ein landschaftliches Highlight

Auf dem Weg zwischen Matera und dem Norden der Basilikata lohnt sich ein Stopp in den lukanischen Dolomiten – für eine Wanderung zwischen den zwei kleinen Bergdörfern Pietrapertosa und Castelmezzano. Auf einem alten Maultierpfad, der heute ein schöner Wanderweg ist, kann man durch ein tiefes Tal von Dorf zu Dorf wandern. Von beiden Dörfern gibt es weite Aussicht auf die umliegende Landschaft und Spaziergänge durch die Gassen runden die Wanderung ab.

Der Norden der Basilikata – Natur, Kultur und Kulinarisches

Der nördliche Teil der Basilikata ist noch ganz untouristisch und hat eine authentische Atmosphäre. Wanderungen und Ausflüge in der Nähe des Vulture, des längst erloschenen Vulkans, stehen auf dem Programm. Umgeben und bedeckt von dichten, hohen Wäldern, prägt er die gesamte Gegend. Auch kulinarisch, wie den Weinbau. Bei dem Besuch eines Bio-Winzers und der Verkostung seiner Weine tauchen Sie ein in die Geschichte und die kulinarischen Genüsse dieser Region. Es gibt weitere Verkostungen und Treffen mit Einheimischen sowie Wanderungen und Spaziergänge nach Melfi und Venosa.

Übernachtet wird im Norden der Basilikata für 4 Nächte in einem Agriturismo. Geführt von einem jungen Paar, das beschlossen hat, hierzubleiben und nicht abzuwandern in andere Regionen Italiens. Die sich mit viel Mut und Liebe zu ihrer Heimat etwas aufbauen. Diese und weitere Geschichten sind ein Teil der Reise, um einen persönlichen Einblick in das Leben und die Kultur dieser Region zu bekommen.

Eine Kleinstadt mit gelb orangenen Häusern auf einem Abhang.
Kleine Häuser mitten in der Natur mit Blick auf die Berge.
An – und Abreise und individuell verlängern – auch in Apulien

Die Anreise ist gut mit dem Zug bis Bari in Apulien möglich oder per Flug. Für alle, die neugierig auf die kleine, faszinierende Region Basilikata geworden sind, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, bei einer individuellen Verlängerung noch weitere Besonderheiten zu entdecken.

Auch eine Verlängerung in Apulien ist gut möglich – ob an der Küste oder im Hinterland. Die Basilikata-Wanderreise ist auch mit der Apulien Wanderreise von Sento Wanderreisen kombinierbar.

Bilder und Text:

© Sento Wanderreisen

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