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            Tibet - Amdo Reise zum tibetischen Neujahrsfest 2022

            1. Tag: Individueller Frankfurt – Flug über Peking nach Xining
            Heute startet endlich unsere spannende Tibetreise zum Neujahrsfest Losar in der Provinz Amdo! Wir steigen in den Flieger, der uns via Peking nach Xining bringt.

            2. Tag: Ankunft in Xining
            Im Laufe des Tages erreichen wir Xining, werden am Flughafen in Empfang genommen und zu unserem Hotel gebracht. Den restlichen Tag haben wir nach der langen Anreise zur freien Verfügung. -/-/-

            3. Tag: Xining – Besichtigungen & Ausflug zum Kumbum Kloster
            Xining, die hektische Hauptstadt der Provinz Qinghai die auf tibetisch Zilling heißt, liegt am Rande des tibetischen Hochplateaus auf ca. 2.200 m. Die Stadt zählt rund 2,2 Mio. Einwohner und wird von Han-Chinesen dominiert (rund 75%), gefolgt von Chinesen der Hui Ethnie und Tibetern.
            Ein Großteil der Bevölkerung sind Muslime, interessanterweise wird die tibetische Kultur hier jedoch mehr als anderswo unterstützt und gefördert, als Gegengewicht zum Islam.
            Wir besuchen den örtlichen Bazar und das tibetische Kulturmuseum bevor wir zum nur 26 km entfernten beeindruckenden Kumbum Kloster, auch Taer Si genannt, fahren.
            Das „Kloster der unendlich vielen Bilder Buddhas“ gehört zu den Hauptklöstern der Gelupga Schulrichtung und wurde im Jahr 1577 zur Erinnerung an Tsongkappa, dem Gründer der Gelbmützen, in einem Mix aus han-chinesischem und tibetischem Stil errichtet. Auf 144.000 qm lebten hier zeitweise bis zu 3000 Mönche. F/-/-

            4. Tag: Xining – Fahrt nach Repkong (Tongren)
            Auf unserer Fahrt nach Repkong genießen wir den herrlichen Blick auf das Tal des Gelben Flusses. Das Tal von Repkong (2.400 m) erstreckt sich über mehr als 3.400 qkm und ist mit seinen ca. 80.000 Einwohnern das Zentrum der tibetischen Künste. 70% der Bevölkerung sind hier Tibeter, die überwiegend von Viehzucht leben oder Ackerbau betreiben.
            In 12 Dörfern wird bis heute das uralte schamanistische Brauchtum aus der Bön-Zeit gepflegt und gelebt, das seinen Höhepunkt im bekannten Schamenenfest findet, das im Sommer gefeiert wird. Außerdem finden wir hier eine Vielzahl der bekannten Repkong-Malschulen der tibetisch-buddhistischen Wuton-Kunsttradition aus dem 15. Jhd. F/-/- (170 km/ca. 3-4 Std)

            5.-7. Tag: Repkong – Besuch der Feierlichkeiten zum Neujahrsfest
            Drei Tage lang erkunden wir die bedeutendsten und schönsten der 21 Klöster im Tal, um den interessantesten Feierlichkeiten zum Losar-Fest beizuwohnen. Dazu gehören unter anderem buddhistische Maskentänze und Tangkha-Weihungen. Langeweile wird dabei nicht aufkommen, denn jedes Kloster seine eigenen Traditionen und Bräuche das Fest zu begehen und so können wir immer wieder Neues entdecken.
            Das Losar-Fest gehört zu den wichtigsten traditionellen Festen überhaupt und die Einheimischen kommen in ihren schönsten Festtrachten aus der gesamten Umgebung zu den Zeremonien.
            Wir besuchen unter anderem das Rongwo Kloster mit seinem zahllosen Gebetshallen, Tempeln und Wohnhäusern. Es ist das größte und bedeutendste Kloster im Tal und auf einem schönen Pilgerweg um den Klosterkomplex herum bietet sich eine beeindruckende Aussicht auf das Tal. F/-/-

            8. Tag: Repkong – Fahrt nach Henan
            Die heutige Fahrt führt uns durch weitläufiges Grasland nach Henan. Im Lhaka Kloster erleben wir, wie der oberste Lama die Mönche und Einheimischen mit seinen Unterweisungen auf das neue Jahr einstimmt. F/-/- (135 km/ ca. 2-3 Std.)

            9. Tag: Henan – Fahrt nach Luchu
            In der Region Henan leben mehrheitlich Mongolen, die noch bis vor wenigen Jahren in ihren traditionellen Jurten lebten. Inzwischen hat sich jedoch auch hier das Leben geändert und man ist in feste Unterkünfte umgezogen. Auf dem Weg nach Luchu besuchen wir eine einheimische Familie, die wir mit ein bisschen Glück anlässlich des Losar-Festes in ihrer tradionellen Festtagskleidung antreffen werden. Im nahe gelegenen Kloster wird heute in einer beeindruckenden Zeremonie die große Tangkha entrollt, was wir natürlich auf keinen Fall versäumen dürfen. Schließlich erreichen wir Luchu (2.960 m). F/-/-

            10. Tag: Luchu - Ausflug zum Xitsang Kloster
            Im bedeutendsten Kloster in dieser Region werden wir heute die Maskentänze der Mönche erleben gemeinsam mit Hunderten von einheimischen Tibetern in ihren schönsten Festtrachten. F/-/-

            Exkurs:
            Das Kloster Xitsang war 2006 in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geraten als die Tibeter beabsichtigten, anlässlich der Kalachakra-Zeremonie im September aus Prostest eine große Menge von Pelzen bedrohter Tierarten wie z.b. Leoparden zu verbrennen. Doch die örtlichen Behörden verboten dies und sandten Sicherheitskräfte in die Region, um die „öffentliche Sicherheit“ zu erhalten. Etwa 150.000 Tibeter besuchten seinerzeit die bedeutende Zeremonie. Anders als in früheren Zeiten trugen nur ganz wenige von Ihnen pelzverbrämte Kleidung und Pelzschmuck, nachdem Seine Heiligkeit der Dalai Lama in seiner Kalachakra Zeremonie in Indien seinen Landsleuten in Tibet empfohlen hatte, keine Pelzkleidung mehr zu tragen.

            11. Tag: Luchu – Fahrt nach Labrang/Xiahe
            Die kleine Stadt Labrang, die auf knapp 3.000 m liegt, wird fast ausschließlich von Tibetern bewohnt und besteht aus nicht viel mehr als einer 3 km langen Straße mit Geschäften und einigen einfachen Hotels.
            In einigen der Geschäfte gibt es interessante tibetische Antiquitäten und man trifft hier nicht nur zu Festzeiten auf Nomaden, die sich hier mit allem Notwendigen des täglichen Lebens versorgen.
            Am Ende der Straße leuchten schon von weitem die roten Dächer des Labrang Klosters. Von einer 3 km langen Mauer umgeben sprengt es alle Vorstellungen einer Klostersiedlung, denn es ist eine Stadt für sich und gehört mit seinen 90 Tempeln und über 3000 Mönchen zu den 6 größten Gelugpa-Klöstern in Tibet. Gegründet wurde Labrang 1709 von Jamayang Zhepa, der in der Gelupgpa - Hierarchie als Wiedergeburt des Lehrers von Tsongkapa gleich nach dem Dalai Lama und dem Panchen Lama kommt. Möglicherweise sind wegen des Losar-Festes nicht alle Tempel zur Besichtigung geöffnet.
            Am Abend besuchen wir gemeinsam mit den vielen Pilgern die Ausstellung der Butterfiguren, die von den Mönchen in wochenlanger Arbeit für das Neujahrsfest gefertigt wurden. F/-/- (110 km/ca. 2-3 Std)

            12. Tag: Labrang – Besichtigungen & Freizeit
            Am Morgen begleiten wir die feierliche Prozession, bei der die große Maitreya-Buddha-Statue um die gesamte Klosteranlage getragen wird. Den Rest des Tages verbringen wir zur freien Verfügung und haben damit Gelegenheit, das bunte Treiben in der Klosterstadt und im Ort auf uns wirken zu lassen. F/-/-

            13. Tag: Labrang – Fahrt nach Lanzhou – Rückflug nach Deutschland
            Unsere letzte Fahretappe führt uns nach Lanzhou, von wo aus wir am nächsten Tag in die Heimat fliegen werden. Unterwegs besuchen wir den hauptsächlich moslemisch geprägten Ort Linxia mit seinen interessanten Moscheen und Minaretten. F/-/-

            14. Tag: Lanzhou – Individueller Rückflug nach Deutschland
            Eine faszinierende Reise in eine der weniger bekannten Regionen Tibets geht zu Ende und mit vielen unvergesslichen Eindrücken treten wir im Laufe des Tages die Heimreise via Peking an. Je nach gebuchtem Flug erfolgt die Ankunft am Abend des 14. oder am Morgen des 15. Tages. F/-/-

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                  • Mahlzeiten:12x Frühstück
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                  • begleitender englischsprachiger örtlicher Führer
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