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Über uns

Anders reisen: Verantwortung übernehmen

Im forum anders reisen haben sich über 100 Reiseveranstalter zusammengeschlossen, die sich für einen nachhaltigen Tourismus engagieren. Alles Spezialisten, die ihre Reisen umweltfreundlich und sozialverträglich gestalten. Unser Name steht für besondere Reiseerlebnisse, die sich am Menschen und an der Umwelt orientieren.

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Eine asiatische Bäuerin bei der Ernte am Feld

    Es geht um Menschenrechte.

    Das forum anders reisen macht sich stark für faires Miteinander und Kinderschutz.

    Menschenrechte im Tourismus sind ein großes und weites  Feld. Doch was ist damit genau gemeint? Wo liegen die  Risiken? Wie kann man sie meistern? Der Tourismus ist  eine Branche, die vom Zusammenspiel vieler Menschen  lebt. Vom Reisenden selbst über die Mitarbeitenden bei Reisebüros und Veranstaltern hierzulande bis hin zu allen Transportbeschäftigten auf Schiffen, in Bahnen, Bussen und Flugzeugen, von den Mitarbeitenden in den Hotels und Gasthäusern bis hin zu allen Kräften, die für die Bereiche Wäsche, Lebensmittel oder Müll verantwortlich sind. Eine lange Kette von Händen, die den Urlaub im Hintergrund mitgestalten und prägen. Saisonarbeit, 24-Stundenbetrieb inklusive der Wochenenden und daraus resultierende Schichten bestimmen die meisten Arbeitsbereiche. Wie schaffen wir faire Arbeitsbedingungen? Wie sorgen wir für angemessene Löhne? Wem gehört das Land, auf dem die Reisenden ihren Urlaub verbringen? Wer hat Zugang zum Meer – vom Erholungssuchenden bis zum Fischer? Wer nutzt die Ressourcen beispielsweise in Regionen, in denen das Wasser knapp ist? Wie schützen wir lokale Gemeinschaften?

    Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich unsere Veranstalter bei der Zusammenstellung ihrer Reiseprodukte und bei der Auswahl der lokalen Partner. Seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1998 ist es uns und unseren Mitgliedern ein wichtiges Anliegen, die Wahrung der Menschenrechte durch eine bewusste Reiseplanung zu gewährleisten.

    Aus langer Erfahrung im Tourismus wissen wir: Gemeinsam erreichen wir mehr!
    Als Verband schließen wir uns daher wichtigen Initiativen weltweit an, unterstützen unsere Veranstalter bei der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht, schaffen eine Stimme in der Öffentlichkeit und in der Politik, um Einfluss zu nehmen.

     

     

     

    Der Roundtable Menschenrechte im Tourismus ist eine Initiative der Reisebranche und versteht sich als offene Plattform zur Förderung der Menschenrechte im Tourismus. Er ist ein Impulsgeber für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus einsetzen. Seit der Gründung im Oktober 2012 haben die Mitglieder des Roundtable gemeinsame Materialien wie einen Leitfaden zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt für Unternehmen und frei zugängliche Online Schulungsmodule erarbeitet. Regelmäßig werden Konferenzen und öffentliche Podien veranstaltet. Das forum anders reisen und erste Mitglieder unseres Verbandes haben das Commitment zu menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht unterzeichnet und bringen sich aktiv in die Initiative ein.

    www.menschenrechte-im-tourismus.net

    EIN BESONDERES AUGENMERK LEGEN WIR AUF DEN SCHUTZ VON KINDERN


    Kinder sind besonders schutzbedürftig – so ist es auch in der UN Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Und doch werden jedes Jahr Schätzungen zufolge weltweit Millionen von Kindern Opfer von kommerzieller sexueller Ausbeutung. Die Betroffenen leiden häufig ein Leben lang unter den Folgen des Missbrauchs. Die touristische Infrastruktur wird auch durch reisende Sexualstraftäter genutzt, daher hat die Reisebranche eine Verantwortung, sich dem Kinderschutz anzunehmen. Oft werden nur bestimmte Reiseländer mit der Thematik in Verbindung gebracht. Es handelt sich jedoch um ein weltweites Problem, welches sowohl in Fernreisedestinationen, als auch innerhalb Europas auftritt.

     

     

     

    Wir übernehmen Verantwortung.

    Als Verband haben wir den internationalen Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern vor kommerzieller sexueller Ausbeutung im Tourismus (kurz: Kinderschutzkodex) unterschrieben und unterstützen unsere Mitglieder bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Kinderschutz und bei der eigenständigen Unterzeichnung des Kinderschutzkodex. Jedes Unternehmen kann einen Beitrag für mehr Kinderschutz im Tourismus leisten! In Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern stellen wir Ihnen Informationen in Form von Flyern, Videos oder Homepagebeiträgen zur Verfügung. Wir schulen Mitarbeitende durch Webinare, E-Learning-Module oder In-House Schulungen und integrieren den Schutz von Kindern in Unternehmensleitlinien und Verträgen mit Geschäftspartnern.

    1. Integration von Kinderschutz in die Unternehmensphilosophie

    Leitbild des forum anders reisen:
    Die Mitglieder des forum anders reisen streben eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften sein soll (nachhaltiger Tourismus). Konkret bedeutet dies, dass Nachhaltigkeit eine wesentliche Vorgabe für die Angebote unserer Veranstalter ist. Sie entwickeln nachweislich umweltschonende und sozialverträgliche Reisen von besonderer Qualität, die auch wirtschaftlich realisierbar sind. Sie achten die Menschenrechte und setzen sich insbesondere für den Schutz von Kindern vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung im Tourismus ein.

    2. Schulung der Mitarbeitenden
    3. Integration von Vertragsklauseln, die auch Leistungserbringer zur Einhaltung von Kinderrechten verpflichten
    4. Information von KundInnen bzw. Gästen
    5. Unterstützung, Kooperation und Einbeziehung des Engagements von Partnern in den Zielgebieten
    6. Jährliche Berichterstattung über die durchgeführten Maßnahmen

    Übernehmen Sie Verantwortung – melden Sie hier Fälle von sexueller Gewalt an Kindern!
    ECPAT-Meldebutton

    Wir wissen: Reisende tolerieren Sexualstraftaten nicht.


    Was können Sie tun? – Schauen Sie hin. Ohne Sie geht es nicht. Es ist uns bewusst, dass es nicht leicht ist Zivilcourage zu zeigen, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Verdacht begründet ist. Aber: Jeder Hinweis zählt und kann helfen, Straftaten zu verhindern oder aufzudecken. Beobachten Sie beispielsweise wie ein Kind von einem Erwachsenen unsittlich berührt wird? Oder sehen Sie, dass ein fremdes Kind in einem Hotel auf das Zimmer eines Gastes mitgenommen wird? Oder wird Ihnen selbst Sex mit Kindern oder Jugendlichen angeboten? Dann melden Sie jegliche Hinweise, wie eine Beschreibung von Mittels-Männern-und -Frauen, Hotelnamen, notierte Kennzeichen von Autos oder jegliche weitere Informationen! Über die Meldeplattform www.nicht-wegsehen.net können Sie jegliche Beobachtung oder auch nur ein ungutes Gefühl melden und möglichst detailliert schildern. Oder Sie melden sich bei Ihrer Reiseleitung, an der Hotelrezeption oder beim Veranstalter.

     

    NICHT WEGSEHEN – AKTIV WERDEN!
    Wichtige Angaben sind:
    - WAS genau haben Sie beobachtet?
    - WANN und WO hat sich der Vorfall ereignet?
    - WER waren die beteiligten Personen (Beschreibung/ggfs. Foto von Verdächtigem(r), Opfer, weitere Zeugen)?


    - Flyer "Kleine Seelen – große Gefahr"
    - Broschüre "Gegen das Wegsehen"

    Genauere Informationen zu der Thematik und der Möglichkeit für Ihre Meldung bekommen Sie auch direkt bei unserem Kooperationspartner, der Kinderschutzorganisation ECPAT Deutschland e.V.

     

    Außerdem hat der Deutsche Reiseverband (DRV) sowie ECPAT Deutschland für Sie ein anschauliches Erklärvideo erstellt. Schauen Sie sich gerne an, wie Sie Vorfälle oder auch nur einen Verdacht anonym melden können. Des Weiteren finden Sie hier einen hilfreichen Flyer zur Meldeplattform.

     

     

     

    ECPAT (End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children) setzt sich weltweit für die Rechte von Kindern ein. Durch gezielte Kampagnen wird auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam gemacht, um das Problem international zu enttabuisieren. www.ecpat.de


    Ziel unserer Mitgliedschaft bei The Code ist die systematische Einbindung spezifischer
    Kinderschutzmaßnahmen in unsere Verbandsarbeit sowie die Begleitung unserer Mitglieds-Unternehmen bei der Umsetzung. Dabei geht es auch um die Informationen an Sie, unsere Reisenden. So möchten wir Ihnen zeigen, wie man als Reisende/r reagieren kann, wenn unterwegs der Verdacht aufkommt, dass ein Kind misshandelt, missbraucht oder ausgebeutet wird. Denn viele Augen sehen mehr!

    The Code ist eine internationale Initiative zur Sensibilisierung der Tourismusbranche für Kinderschutz und zur Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung der Kodexkriterien. www.thecode.org

    Tipps zum nachhaltigen Reisen
      Kleine, inhabergeführte Unterkünfte


      Bevorzugen Sie kleine, inhabergeführte Unterkünfte – da ist nicht nur eine persönliche Betreuung gewährleistet, sondern das Geld kommt auch bei den Menschen im Land an. Somit unterstützen Sie die Vielfalt der privaten Initiativen vor Ort.
      > alle Tipps
      Lokale Transportmittel vor Ort


      Nutzen Sie vor Ort Taxis, Rikschas, Tuk Tuks oder andere landestypische Fortbewegungsmittel. So unterstützen Sie nicht nur lokale Strukturen, sondern erfahren ganz nebenbei bestimmt auch noch den ein oder anderen Geheimtipp, der so in keinem Reiseführer steht.
      > alle Tipps
      Gute Vorbereitung ist das A und O


      Eine gute Vorbereitung erleichtert Ihnen den Zugang zu Land und Leuten und verhindert Fettnäpfchen. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die landesüblichen Gesten zur Begrüßung, Verabschiedung und Bedankung sowie über kulturelle Hintergründe und Besonderheiten; z. B. auf www.fairunterwegs.org oder in den "Sympathiemagazinen".
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      Stimmen aus dem Forum
        Etai Paldi
        Israel mal anders
        Münster

        "2010 war ich Vater im Elternjahr und habe mich entschlossen, neben Wickeln und Kinderwagenschieben einen alten Traum wahr werden zu lassen: in Münster eine Gruppenreise in meine Heimat zu planen und zu begleiten, bei der meine persönlichen Kontakte zu Menschen sowie die Landschaften meiner Kindheit und Jugend im Mittelpunkt stehen. Meine Tochter ist nun 5 Jahre und die gelungene Erfahrung da...
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        Gerd Deininger
        avenTOURa
        Freiburg

        "Schon als Jugendlichen zog es mich stets in die Ferne. In Ecuador wurde ich vor 25 Jahren erstmals mit der traurigen Realität der Abholzung von Regenwäldern konfrontiert. Ich blieb für einige Monate und arbeitete bei einem Naturschutzprojekt an der Idee, mit kleinen Reisegruppen das Geld für Wiederaufforstung der Wälder zu verdienen. Das Konzept ging auf und überzeugte.  Zurück in Deuts...
        > alle Stimmen
        Saskia Griep
        Fairaway Travel
        Weeze

        "Ungewöhnliche Orte entdecken, regionales Essen ausprobieren und neue Leute kennenlernen – das alles begeistert mich am Reisen. Kennen Sie es, wenn man eine Wanderung macht, sich in einem eiskalten Wasserfall erfrischt und auf die Sonne wartet, die hinter den Bergen zum Vorschein kommt? Verantwortungsvolles Reisen macht die Welt zu einem besseren Ort: Für Reisende, Gastgeber und die Welt – de...
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