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Über uns

Anders reisen: Verantwortung übernehmen

Im forum anders reisen haben sich über 100 Reiseveranstalter zusammengeschlossen, die sich für einen nachhaltigen Tourismus engagieren. Alles Spezialisten, die ihre Reisen umweltfreundlich und sozialverträglich gestalten. Unser Name steht für besondere Reiseerlebnisse, die sich am Menschen und an der Umwelt orientieren.

Reiseperlen 2017

Nah- und Fernreisen von Spezialisten

Der Katalog für nachhaltiges Reisen:
- 43 Veranstalter
- 137 Reisen

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Eine asiatische Bäuerin bei der Ernte am Feld

    Es geht um Menschenrechte.

    Das forum anders reisen macht sich stark für faires Miteinander und Kinderschutz.

    Menschenrechte im Tourismus sind ein großes und weites  Feld. Doch was ist damit genau gemeint? Wo liegen die  Risiken? Wie kann man sie meistern? Der Tourismus ist  eine Branche, die vom Zusammenspiel vieler Menschen  lebt. Vom Reisenden selbst über die Mitarbeitenden bei Reisebüros und Veranstaltern hierzulande bis hin zu allen Transportbeschäftigten auf Schiffen, in Bahnen, Bussen und Flugzeugen, von den Mitarbeitenden in den Hotels und Gasthäusern bis hin zu allen Kräften, die für die Bereiche Wäsche, Lebensmittel oder Müll verantwortlich sind. Eine lange Kette von Händen, die den Urlaub im Hintergrund mitgestalten und prägen. Saisonarbeit, 24-Stundenbetrieb inklusive der Wochenenden und daraus resultierende Schichten bestimmen die meisten Arbeitsbereiche. Wie schaffen wir faire Arbeitsbedingungen? Wie sorgen wir für angemessene Löhne? Wem gehört das Land, auf dem die Reisenden ihren Urlaub verbringen? Wer hat Zugang zum Meer – vom Erholungssuchenden bis zum Fischer? Wer nutzt die Ressourcen beispielsweise in Regionen, in denen das Wasser knapp ist? Wie schützen wir lokale Gemeinschaften?

    Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich unsere Veranstalter bei der Zusammenstellung ihrer Reiseprodukte und bei der Auswahl der lokalen Partner. Seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1998 ist es uns und unseren Mitgliedern ein wichtiges Anliegen, die Wahrung der Menschenrechte durch eine bewusste Reiseplanung zu gewährleisten.

    Aus langer Erfahrung im Tourismus wissen wir: Gemeinsam erreichen wir mehr!
    Als Verband schließen wir uns daher wichtigen Initiativen weltweit an, unterstützen unsere Veranstalter bei der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht, schaffen eine Stimme in der Öffentlichkeit und in der Politik, um Einfluss zu nehmen.

     

     

     

    Der Roundtable Menschenrechte im Tourismus ist eine Initiative der Reisebranche und versteht sich als offene Plattform zur Förderung der Menschenrechte im Tourismus. Er ist ein Impulsgeber für Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die sich für die Einhaltung der Menschenrechte im Tourismus einsetzen. Seit der Gründung im Oktober 2012 haben die Mitglieder des Roundtable gemeinsame Materialien wie einen Leitfaden zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt für Unternehmen und frei zugängliche Online Schulungsmodule erarbeitet. Regelmäßig werden Konferenzen und öffentliche Podien veranstaltet. Das forum anders reisen und erste Mitglieder unseres Verbandes haben das Commitment zu menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht unterzeichnet und bringen sich aktiv in die Initiative ein.

    www.menschenrechte-im-tourismus.net

    EIN BESONDERES AUGENMERK LEGEN WIR AUF DEN SCHUTZ VON KINDERN


    Kinder sind besonders schutzbedürftig – so ist es auch in der UN Kinderrechtskonvention festgeschrieben. Und doch werden jedes Jahr Schätzungen zufolge weltweit Millionen von Kindern Opfer von kommerzieller sexueller Ausbeutung. Die Betroffenen leiden häufig ein Leben lang unter den Folgen des Missbrauchs. Die touristische Infrastruktur wird auch durch reisende Sexualstraftäter genutzt, daher hat die Reisebranche eine Verantwortung, sich dem Kinderschutz anzunehmen. Oft werden nur bestimmte Reiseländer mit der Thematik in Verbindung gebracht. Es handelt sich jedoch um ein weltweites Problem, welches sowohl in Fernreisedestinationen, als auch innerhalb Europas auftritt.

     

     

     


    Wir übernehmen Verantwortung.

    Als Verband haben wir den internationalen Verhaltenskodex zum Schutz von Kindern vor kommerzieller sexueller Ausbeutung im Tourismus (kurz: Kinderschutzkodex) unterschrieben und unterstützen unsere Mitglieder bei der Umsetzung von Maßnahmen zum Kinderschutz und bei der eigenständigen Unterzeichnung des Kinderschutzkodex.

    1. Integration von Kinderschutz in die Unternehmensphilosophie

    Leitbild des forum anders reisen:
    Die Mitglieder des forum anders reisen streben eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften sein soll (nachhaltiger Tourismus). Konkret bedeutet dies, dass Nachhaltigkeit eine wesentliche Vorgabe für die Angebote unserer Veranstalter ist. Sie entwickeln nachweislich umweltschonende und sozialverträgliche Reisen von besonderer Qualität, die auch wirtschaftlich realisierbar sind. Sie achten die Menschenrechte und setzen sich insbesondere für den Schutz von Kindern vor sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung im Tourismus ein.

    2. Schulung der Mitarbeitenden
    3. Integration von Vertragsklauseln, die auch Leistungserbringer zur Einhaltung von Kinderrechten verpflichten
    4. Information von KundInnen bzw. Gästen
    5. Unterstützung, Kooperation und Einbeziehung des Engagements von Partnern in den Zielgebieten
    6. Jährliche Berichterstattung über die durchgeführten Maßnahmen

    Übernehmen Sie Verantwortung – melden Sie hier Fälle von sexueller Gewalt an Kindern!
    ECPAT-Meldebutton

    Wir wissen: Reisende tolerieren Sexualstraftaten nicht.


    Was können Sie tun? – Schauen Sie hin. Ohne Sie geht es nicht. Es ist uns bewusst, dass es nicht leicht ist Zivilcourage zu zeigen, wenn man sich nicht sicher ist, ob ein Verdacht begründet ist. Aber: Jeder Hinweis zählt und kann helfen, Straftaten zu verhindern oder aufzudecken. Über die Meldeplattform
    www.nicht-wegsehen.net können Sie jegliche Beobachtung oder auch nur ein ungutes Gefühl melden und möglichst detailliert schildern. Oder Sie melden sich bei Ihrer
    Reiseleitung, an der Hotelrezeption oder beim Veranstalter.


    - Flyer "Kleine Seelen – große Gefahr"
    - Broschüre "Gegen das Wegsehen"

    Genauere Informationen zu der Thematik und der Möglichkeit für Ihre Meldung bekommen Sie auch direkt bei unserem Kooperationspartner, der Kinderschutzorganisation ECPAT Deutschland e.V.

     

     

    ECPAT (End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children) setzt sich weltweit für die Rechte von Kindern ein. Durch gezielte Kampagnen wird auf die sexuelle Ausbeutung von Kindern aufmerksam gemacht, um das Problem international zu enttabuisieren. www.ecpat.de


    Ziel unserer Mitgliedschaft bei The Code ist die systematische Einbindung spezifischer
    Kinderschutzmaßnahmen in unsere Verbandsarbeit sowie die Begleitung unserer Mitglieds-Unternehmen bei der Umsetzung. Dabei geht es auch um die Informationen an Sie, unsere Reisenden. So möchten wir Ihnen zeigen, wie man als Reisende/r reagieren kann, wenn unterwegs der Verdacht aufkommt, dass ein Kind misshandelt, missbraucht oder ausgebeutet wird. Denn viele Augen sehen mehr!
    The Code ist eine internationale Initiative zur Sensibilisierung der Tourismusbranche für Kinderschutz und zur Unterstützung von Unternehmen bei der Umsetzung der Kodexkriterien. www.thecode.org

    Tipps zum nachhaltigen Reisen
      Müll vermeiden – nichts unachtsam wegwerfen


      Vermeiden Sie Einwegverpackungen und nutzen Sie unterwegs wiederbefüllbare Flaschen. Achten Sie außerdem darauf, keine unnötige Verpackung mit auf Reisen zu nehmen, da insbesondere Kunststoff in vielen Regionen nicht getrennt entsorgt und auch nicht abgebaut werden kann. Batterien o. Ä. sollten Sie zur Entsorgung wieder mit nach Hause nehmen.
      > alle Tipps
      Respekt vor Glaube, Sitte und Tradition


      Bedenken Sie, dass religiöse Gebäude kein Konsumgut, sondern heilige Stätten sind. Achten Sie daher auf respektvolle Bekleidung und üben Sie äußerste Zurückhaltung. Religiöse Zeremonien sind grundsätzlich für Gläubige und nicht für Reisende gedacht – eine Besichtigung/Teilnahme darf die Gläubigen in der Ausübung ihres Glaubens nicht stören.
      > alle Tipps
      Strom sparen in der Unterkunft


      Schalten Sie die Klimaanlage bei (zumindest längerer) Abwesenheit aus. Oder verzichten Sie ganz darauf. Löschen Sie das Licht beim Verlassen Ihres Zimmers.
      > alle Tipps
      Stimmen aus dem Forum
        Karen Wittel
        atambo tours
        Frankfurt

        "Mein Leben ist das Reisen. Als Tochter deutscher Entwicklungshelfer bin ich in verschiedensten Ländern der Welt aufgewachsen und habe so ihre vielfältigen Kulturen kennenlernen dürfen. Als junge Erwachsene während des Studiums, habe ich immer nur auf die nächste Reise gespart. Damals schlug mein Herz besonders für Lateinamerika. Es sollte aber noch viele Jahre dauern, bis ich aus meiner Leid...
        > alle Stimmen
        Theresa Moozhiyil
        BASIS REISEN
        Bad Brückenau

        "Jede Begegnung ist eine Bereicherung. Je mehr wir über andere Menschen und ihre Kulturen erfahren, desto mehr lernen wir über uns selbst. Ich bin inmitten von zweier Kulturen aufgewachsen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und habe daraufhin Tourismus studiert. Die Rolle der Vermittlerin zwischen diesen Kulturen fasziniert mich, denn es gibt so viel Spannendes in jedem Miteinander, in...
        > alle Stimmen
        Silvia Schröder
        Lernen und Helfen Sprachreisen
        Köln

        "Diese Reise hat mein Leben verändert – solche Aussagen von Kunden sind meine persönliche Motivation für meinen Beruf, der in das Leben der Reisenden eingreifen und so viele positive Änderungen bewirken kann. Da ich Menschen oftmals über Monate auf ihren (Sprach-)Reisen begleite, erfahre ich, welche Horizonte sich ihnen durch das Leben und Lernen mit den Menschen aus dem Reiseland eröffnen un...
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