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Über uns

Anders reisen: Verantwortung übernehmen

Im forum anders reisen haben sich über 100 Reiseveranstalter zusammengeschlossen, die sich für einen nachhaltigen Tourismus engagieren. Alles Spezialisten, die ihre Reisen umweltfreundlich und sozialverträglich gestalten. Unser Name steht für besondere Reiseerlebnisse, die sich am Menschen und an der Umwelt orientieren.

Reiseperlen 2019

Nah- und Fernreisen von Spezialisten

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    Tipps zum nachhaltigen Reisen

    Woran erkenne ich einen nachhaltigen Reiseveranstalter? Welches Verhalten gegenüber Menschen und Umwelt ist richtig und angemessen? Wodurch kann ich unnötigen Müll vermeiden und wie bin ich auf Reisen klimaschonend unterwegs?

     

    Antworten auf diese und weitere spannende Fragen finden Sie in den nachfolgenden Tipps – viel Spaß beim Entdecken!

     

    Und handlich & kompakt zusammengefasst finden Sie unseren Flyer mit
    TIPPS FÜR NACHHALTIGES REISEN
    HIER zum Download.

    Gute Vorbereitung ist das A und O


    Eine gute Vorbereitung erleichtert Ihnen den Zugang zu Land und Leuten und verhindert Fettnäpfchen. Informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die landesüblichen Gesten zur Begrüßung, Verabschiedung und Bedankung sowie über kulturelle Hintergründe und Besonderheiten; z. B. auf www.fairunterwegs.org oder in den "Sympathiemagazinen".

    Möglichst ökologische Anreiseform wählen


    Wählen Sie eine bewusst ökologische Anreiseform aus: Fahren Sie, wenn möglich, mit Zug, Bus oder PKW in den Urlaub. Um unnötige Emissionen zu sparen und den Erholungswert zu steigern empfiehlt es sich, lieber länger und dafür seltener zu verreisen. Ganz nach der Faustregel: je weiter weg, desto länger vor Ort.

    CO2-Kompensation über atmosfair


    Falls sich ein Flug aufgrund der Erreichbarkeit des Ziels nicht vermeiden lässt, kompensieren Sie die entstehenden klimaschädlichen Emissionen über die Klimaschutzorganisation atmosfair. Das hilft der Umwelt und den Menschen!

    Häuser in landestypischer Bauweise


    Legen Sie Wert auf möglichst umweltverträgliche Herbergen, z.B. in Bezug auf sparsamen Umgang mit Wasser und Energie, Nutzung erneuerbarer Energien, etc. Wählen Sie Häuser in landestypischer Architektur, die sich in die Umgebung einpassen und aus lokalen Materialen errichtet sind.

    Kleine, inhabergeführte Unterkünfte


    Bevorzugen Sie kleine, inhabergeführte Unterkünfte – da ist nicht nur eine persönliche Betreuung gewährleistet, sondern das Geld kommt auch bei den Menschen im Land an. Somit unterstützen Sie die Vielfalt der privaten Initiativen vor Ort.

    Camping – Natur hautnah erleben


    Campieren Sie nicht wild und entzünden Sie kein Feuer. Verlassen Sie die Natur wie Sie es sich ebenfalls wünschen sie wieder vorzufinden.

    Die richtige Kleiderwahl


    Orientieren Sie sich bei der Kleiderwahl an dem, was vor Ort üblich ist – das hilft Ihnen sowohl klimatisch als auch bei der kulturellen Begegnung.

    Strom sparen in der Unterkunft


    Schalten Sie die Klimaanlage bei (zumindest längerer) Abwesenheit aus. Oder verzichten Sie ganz darauf. Löschen Sie das Licht beim Verlassen Ihres Zimmers.

    Sparsamer Umgang mit der Ressource Wasser


    Nutzen Sie Ihre Handtücher mehrere Tage, duschen Sie möglichst kurz und drehen Sie den Wasserhahn immer fest zu. Vermeiden Sie in Regionen mit Wasserknappheit Hotels mit großen Poolanlagen und Golfplätzen. Unsere aktuelle Kampagne "Wasser auf Reisen" stellt Projekte unserer Mitglieder zum Thema Wasser vor und begleitet unseren Protagonisten Drippy Water um die Welt – seien Sie mit dabei auf www.forumandersreisen.de/wasserblog.

    Sehen Sie nicht weg - zeigen Sie Zivilcourage!


    Unterstützen Sie den Kampf gegen sexuellen Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von Kindern, indem Sie jegliche Beobachtungen oder auch nur ein ungutes Gefühl auf www.nicht-wegsehen.net melden und möglichst detailliert schildern.

    Entdecken Sie Ihre Urlaubswelt gemächlich


    Bevorzugen Sie langsame Wege der Fortbewegung: Zu Fuß, per Fahrrad oder Kanu erleben Sie die Natur hautnah. Und planen Sie vor allem genügend Zeit vor Ort ein, damit Sie nicht von A nach B hetzen müssen. Weniger ist oft mehr…

    Augen auf beim Souvenir-Kauf


    Erwerben Sie keine Souvenirs aus gefährdeten Tier- und Pflanzenarten und keine geschützten Kulturgüter. Unterstützen Sie stattdessen das lokale Handwerk – so werden Traditionen gepflegt und die lokale Wirtschaft unterstützt. Außerdem: zahlen Sie faire Preise – Handarbeit ist wertvoll.

    Lokale Transportmittel vor Ort


    Nutzen Sie vor Ort Taxis, Rikschas, Tuk Tuks oder andere landestypische Fortbewegungsmittel. So unterstützen Sie nicht nur lokale Strukturen, sondern erfahren ganz nebenbei bestimmt auch noch den ein oder anderen Geheimtipp, der so in keinem Reiseführer steht.

    Achtsamer Umgang mit Natur und Umwelt


    Pflücken Sie im Wald keine Pflanzen, da diese Teil eines ausgeklügelten Ökosystems sind. Bewundern Sie die Blütenpracht in ihrer natürlichen Umgebung und tragen Sie somit zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

    Tierbeobachtungen inszenierten Tierschauen vorziehen


    Jeder kann den Schutz von Tieren unterstützen, indem man Delfinarien und Tierschauen meidet und Schutzprojekt-Besuche in den eigenen Urlaub integriert. Außerdem sollte man Wildtiere niemals füttern und immer ausreichend Abstand zu ihnen halten.

    Begegnungen auf Augenhöhe


    Begegnen Sie den Menschen des Gastlandes auf Augenhöhe und seien Sie offen und neugierig. Versuchen Sie das Fremde verstehen zu lernen.

    Müll vermeiden – nichts unachtsam wegwerfen


    Vermeiden Sie Einwegverpackungen und nutzen Sie unterwegs wiederbefüllbare Flaschen. Achten Sie außerdem darauf, keine unnötige Verpackung mit auf Reisen zu nehmen, da insbesondere Kunststoff in vielen Regionen nicht getrennt entsorgt und auch nicht abgebaut werden kann. Batterien o. Ä. sollten Sie zur Entsorgung wieder mit nach Hause nehmen.

    Respekt vor Glaube, Sitte und Tradition


    Bedenken Sie, dass religiöse Gebäude kein Konsumgut, sondern heilige Stätten sind. Achten Sie daher auf respektvolle Bekleidung und üben Sie äußerste Zurückhaltung. Religiöse Zeremonien sind grundsätzlich für Gläubige und nicht für Reisende gedacht – eine Besichtigung/Teilnahme darf die Gläubigen in der Ausübung ihres Glaubens nicht stören.

    Die Besonderheiten der lokalen Küche entdecken


    Bevorzugen Sie saisonale und fair gehandelte Produkte, wenn möglich aus ökologischem oder kleinbäuerlichem Anbau. Durch den Genuss von lokalen Produkten anstelle von Importprodukten entlasten Sie die Umwelt durch kurze Transportwege.

    Spenden, die ankommen


    Wenn Sie spenden möchten, wählen Sie anerkannte Hilfsprojekte aus, damit das Geld auch dort ankommt, wo es wirklich ankommen soll. Mit Geldspenden an bettelnde Kinder hilft man ihnen selbst oft nicht.

    Beobachtungstouren in kleinen Gruppen


    Buchen Sie nur verantwortungsvoll durchgeführte Beobachtungstouren in kleinen Gruppen und lassen Sie sich von geschulten ExpertInnen in Naturschutzgebieten über umweltgerechtes Verhalten informieren.

    „Boil it, cook it, peel it, or forget it!“


    Wenn man diesen einfachen Grundsatz (Speisen kochen, schälen oder darauf verzichten!) befolgt, vermeidet man unangenehme Erkrankungen, die den Urlaub schnell verderben können. Je nach Reiseregion sollten zudem nur Getränke in Flaschen verzehrt und auf Leitungswasser verzichtet werden.

    Schöne Erinnerungen schaffen


    Sie wünschen sich schöne Urlaubserinnerungen? Zeigen Sie Respekt! Bitten Sie vor dem Fotografieren immer um Erlaubnis, z. B. mit einer freundlich fragenden Geste.

    Aus Fremden werden Freunde


    Versuchen Sie einmal geknüpfte Kontakte langfristig zu halten, statt nach dem Motto „aus den Augen aus dem Sinn“ zu handeln.

    Stöbern Sie genussvoll in Ihren Erinnerungen


    Vergessen Sie die gewonnen Erkenntnisse im Alltag nicht. Lassen Sie Veränderungen zu und gehen Sie mit der frisch aufgetankten Energie bewusst um – so hält die Urlaubserholung länger an.

    Stimmen aus dem Forum
      Sabine Heller
      picotours
      Freiburg

      „Aktiv sein, Zeit in der Natur verbringen, neue Länder entdecken und interessante Menschen treffen hat mich schon immer begeistert. In meiner Familie sind fast alle selbstständig – deshalb war schon früh klar – irgendwann möchte ich mein eigenes Unternehmen haben. Bei einer Trekkingreise durch Madeira ist dann ein Kontakt entstanden – und daraus wurde ein Jahr später picotours. Mit der Zeit kamen ...
      > alle Stimmen
      Uli Frings
      Ardèchereisen
      Laboule

      "Als ich vor vielen Jahren begann ein altes Bruchsteinhaus in Valousset am Rande des Massif du Tanargue zu renovieren war mir noch nicht klar, dass das der Beginn von Ardèchereisen sein sollte. Die Freunde, die mir halfen, genossen es mit französischem Essen, gutem Wein und Wanderungen durch die beeindruckende Berglandschaft der Ardèche belohnt zu werden. Dies hat mir so viel Spaß gemacht, da...
      > alle Stimmen
      Ovid Jacota
      Hauser Exkursionen
      München

      "Meine Wanderlust ist vermutlich in meiner Kindheit entstanden. Geboren und aufgewachsen hinter dem Eisernen Vorhang, war Reisen ein unerreichbarer Luxus für mich. Mit dem Umzug nach Deutschland 1981 fielen diese Ketten und ich war nicht mehr zu stoppen. So entschied ich mich zu einem Touristik-Studium. Um meine eigene Wanderlust zu stillen durchquerte ich unter anderem den Großen Westlichen ...
      > alle Stimmen