15. Reiseetappe: Der Wunder-Stift – Wie in Sekunden aus Flusswasser Trinkwasser wird

dsc_2282In Nepal habe ich mich mit Petra vom forum anders reisen und mit Manfred von Hauser Exkursionen getroffen. Auf unserer Tour durch das Helambu-Trekkinggebiet tragen sie mich in meiner Hamburger Gießkanne durch die wundervolle Berglandschaft, vorbei an tiefblauen Seen und klaren Flüssen. Schon bei der ersten Rast ist mir eine Art leuchtender Stift aufgefallen, mit dem Manfred das Wasser umrührt, das er aus einem Fluss in seinen Becher gefüllt hat.

Nach einigen Pausen und dem immer wiederkehrenden Prozedere bin ich nun wirklich neugierig geworden und möchte wissen, was es mit diesem Stift auf sich hat. „Das ist der SteriPen, mit dessen Hilfe Quell-, Fluss- oder Leitungswasser in wenigen Sekunden keimfrei und trinkbar ist.“ Fragend und sehr skeptisch schaue ich aus meiner Gießkanne zu Manfred hoch.

„Eine UV-Lampe im SteriPen, die von einer stabilen Quarzschutzhülle umschlossen ist, sorgt mit ihrem ultravioletten Licht für die Zerstörung von 99,9999 % aller Bakterien, 99,99 % aller Viren und 99,9 % aller Giardia und Cryptosporidium. Letztere zählen zu den Parasiten“, klärt Manfred mich auf und führt mir den Stift noch einmal vor: „Du füllst ein Behältnis aus Plastik, Metall, Keramik oder Glas mit Wasser und hältst den SteriPen für weniger als eine Minute hinein. Die DNA von Bakterien, Viren und Protozoen wird mittels des UV-Lichts getötet und reproduktionsunfähig gemacht. Das Umrühren des Wassers ist bei diesem Vorgang so wichtig, weil es damit gleichmäßig dem UV-Licht ausgesetzt ist. Diese Technik ist nicht neu – sie wird bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Medizin verwendet. Nun gibt es sie erstmals im Reiseformat“, sprudelt es aus Manfred heraus.

„Man könnte meinen, du arbeitest als Vertreter für SteriPen“, witzele ich. „Ich finde ihn einfach perfekt, denn er löst zwei gravierende Probleme. Zum einen gewährt er die Wasserversorgung von Reisenden an nahezu jedem Ort der Welt, denn selbst dort, wo es Leitungswasser unzureichender Trinkqualität oder gar kein Leitungswasser gibt, kann nahezu jede Wasserquelle der Natur genutzt werden. Sollte z.B. Flusswasser viele Partikel enthalten, wird es zunächst vorgefiltert und dann der SteriPen verwendet. Unsere Mitarbeiterin und Reiseleiterin Ruth Zeller hat ihn bereits auf einer fünf-wöchigen Tour durch Kolumbien und Ecuador getestet. Wir wissen also, dass er funktioniert und sind begeistert!“

Unsere Pause ist mittlerweile vorbei und wir ziehen weiter durch die unberührte Natur des Himalayas, während Manfred mir den zweiten großen Vorteil des Wunder-Stiftes erläutert. „Wir vermeiden auf dieser Tour dank des SteriPen jede Menge Plastikmüll, denn es ist nicht notwendig Trinkwasser im Supermarkt zu kaufen oder Kanister, mit denen wir unsere Flaschen nachfüllen.“ Manfreds Überzeugung beginnt sich langsam aber sicher auf Petra und mich zu übertragen. Er erzählt weiter, dass er vor drei Jahren bei einer Veranstaltung der ATTA (Adventure Travel Trade Organization) eine erschreckende Zahl gehört hat. „Während eines Jahres verbrauchen die 1.000 Mitglieder dieser Vereinigung auf ihren Reisen ca. 16 Millionen Plastikflaschen! Und das sind Reiseveranstalter, die bereits auf Nachhaltigkeit achten und sicherlich versuchen, Plastikmüll zu vermeiden, wo es nur geht. Deshalb erzähle ich so unglaublich viel von SteriPen.“

Das kann ich wirklich nachvollziehen und finde es super, dass Hauser Exkursionen diesen Wunder-Stift in seinen Social Media Kanälen, auf der Webseite und im Shop präsentiert. „Es ist uns wichtig, zum Thema Plastikmüll aufzuklären und Reisende vom SteriPen zu überzeugen.“ Petra und mich hat er auf jeden Fall begeistern können.

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